Wechseljahre:wieviele Jahre habt ihr zu starke Perioden (gehabt)

    ... und wie kommt ihr damit klar, bzw seid ihr damit klargekommen?


    Ich bin jetzt 47 und seit ca 4 Jahren habe ich sehr starke Blutungen, und davor schon 4 Jahre lang manchmal stark. Nicht nur das, der Zyklus hat sich etwas verkürzt, d.h. ich habe die Regel jetzt 13-14 mal im Jahr und nicht wie früher 12 mal, und die Blutung dauert länger - ca 8-9 Tage, früher ca 6. Bei mir hat das nun, wie zu erwarten war, zu Eisenmangel und niedrigem hb Wert geführt :-(


    Meine FÄ hatte folgende Vorschläge:


    - GM raus :-o (Nein, danke!)


    - Hormone (möcht ich mich lieber fern von halten)


    - Tabletten die die Blutgerinnung beeinflussen. Die halfen auch etwas, aber davon hab ich immer Kopfschmerzen bekommen, war also auch keine gute Lösung.


    - Ibuprofen & Co. Die halfen auch etwas, aber darf ich laut Urologe nicht mehr ständig nehmen.


    Gibt es überhaupt eine gute Lösung? ???


    Heute wieder so ein Tag wo ich mit Super Plus Tampon plus grosser Nachtbinde schlafen gegangen bin und beides 2mal wechslen musste. Tagsüber hab ich fast jede Stunde einen neuen Super Plus Tampon benötigt.


    Das Haus verlass ich an solchen Tagen schon gar nicht mehr :|N (Zum Glück arbeite ich von zu Hause.)


    Es nervt manchmal wirklich sehr!! Ich bin müde.


    Daher meine Frage: hat irgendjemand eine Ahnung wie lange dieser Zustand dauert? Irgendwann muss es doch mal aufhören. Gibt es irgendwelche Erfahrungswerte?


    Dieses Jahr wird mein Zyklus etwas unregelmäsig, schwankt zwischen 22 und 30 Tagen, was er früher nie gemacht hat. Ist vielleicht ein Ende in Sicht? *hoff*

  • 59 Antworten

    hallo remu-la,


    ich kenne das problem auch.


    Bin 48 und blute auch oft ganz extrem, manchmal 2-3 wochen lang so doll, dass ich alle 2 stunden-auch nachts- mein riesentampon wechseln muss.


    Das ermüdet und macht einen echt fertig.


    Bei mir ist es eine zyste, die hormonell entstanden ist.


    Man könnte sie medikamentös oder operativ behandeln,. aber ich sitz das aus.


    Wie ich hörte, ist dann eigentlich bald schluss mit der ganzen bluterei.


    Fühl dich verstanden von mir. :°_

    Hab die frühen wechseljahre von meiner mutter geerbt, die mir neulich sagte, dass sie nach wenigen super starken blutungen plötzlich nicht mehr blutete. Die war auch so ungefähr 47 /48 zu dem zeitpunkt.


    Deswegen hab ich hoffnung.


    Aber ich versteh dich super gut !! Man traut sich kaum noch aus dem haus. Ich arbeite 5 x die woche 9 stunden und hasse es, alle halbe stunde aufs klo zu gehen, um ein unglück zu verhindern.


    Ist schon toll, wenn man einkaufen geht oder im kino sitzt und förmlich den wellenfluss anrollen spürt.


    Aber nur nicht aufgeben , viel eisen zu dir nehmen. Ich g** laube, mehr kann man nicht tun. Außer abwarten....

    Meine vorige Gynäkologin hatte mich richtig verunsichert mit ihrem Gerede von Ausschabung (den Punkt hatte ich oben noch vergessen) und Total-op. Ich will nämlich auch lieber warten, auch wenn's oft nicht leicht ist. In manchen Ländern (lebe nicht in Deutschland) wird Frauen in den 40ern wirklich noch geraten die GM einfach zu entfernen bevor es zu Problemen kommt. "Brauchste ja jetzt nicht mehr." :-(


    Sehr geniessbar bin ich dann auch nicht ... >:( Ich bewundere dich dass du arbeiten gehen kannst! :)^


    Meine Mutter kann sich leider nicht erinnern wie lange sie stark geblutet hat, sie wurde auch mal ausgeschabt weil sie 6 Wochen blutete! Sie meint sich zu erinnern dass es "um die 50" endlich aufhörte. Ich hoffe ich bin schneller :-D


    Ja, immer dieses auf's Klo Gerenne! Ich hab schon immer zur Sicherheit ne zusätzliche Binde drin, da der Tampon manchmal so plötzlich überläuft ... %-| Selbst zu hause schaff ich es dann manchmal nicht rechtzeitig zum Klo!

    Also die GM entfernen würde ich auch nicht machen lassen. Man darf danach nichts mehr heben, das ist schon nervig, weil ihr seid ja noch keine alten Omis die nicht mehr kriechen können, sondern tragt ja dann doch nochmal Einkäufe rum, was man dann eigentlich gar nicht mehr darf... :-/


    Ich weiß nicht, welche Risiken oder Strapazen man bei einer Ausschabung hat... würde dann vielleicht auch eher abwarten...

    Hallo Remu-la,


    das Problem mit den starken und noch sehr schmerzhaften Blutungen habe ich seit etwa 5 Jahren. Ich bin 51 und denke auch ständig, wann das Ganze endlich vorbei ist. Durch ein Myom bedingt wurde meine Blutung vor 5 Jahren immer stärker, das Ganze ist ständig unter Kontrolle und das Myom schrumpft eher, zum Glück. Auch bei mir hieß es mal als Option, die Gebärmutter rausnehmen zu lassen, aber das wollte/will ich nicht . Jetzt meint meine FÄ, sie würde sie sich auch nicht mehr rausnehmen lassen, weil ich ansonsten keine Probleme habe.


    Allerdings kommen meine Tage auch häufiger, mal pünktlich nach genau 28 Tagen, mal aber auch nach 22 oder 23 Tagen. Alles im normalen Bereich, weil sich mein Körper eben umstellt.


    Eingeschränkt fühle ich mich schon sehr an diesen heftigen Tagen, da ich nachts trotz dickster Binde 2 mal raus muss. Gehe halbtags ins Büro arbeiten und verschwinde sehr häufig aufs Klo...:(v


    Auch kann ich manche Dinge dann einfach nicht machen in meiner Freizeit, wie z. B. mein Fitness-Training oder Aktivitäten, wo ich lange stehen muss und keine Toilette in der Nähe ist.


    Mein HB-Wert ist auch niedrig, 10,3 , nehme Eisen, vertrag ich aber nicht gut. Wie niedrig ist denn Deiner?


    Du siehst, Du bist nicht alleine mit dem Problem. Bin älter als Du und hoffe auch, dass das bald mal aufhört...


    Gerade jetzt ist es s wieder soweit und ich "freue" mich schon auf die kommenden Tage und Nächte:-(


    Viele Grüße an alle Geplagten und auch die anderen@:)

    Ich hatte das Problem auch. Bin allerdings erst 37, also nicht bedingt durch die Wechseljahre. Ursache:unbekannt. Ich habe mich fast ein Jahr mit Dauerblutungen und ständiger Anämie herumgequält. Letzte Woche hatte ich eine Ausschabung und habe mir die Gebärmutterschleimhaut veröden lassen, nennt sich Endometriumablation. Von einer Langzeitwirkung kann ich noch nicht berichten, ist ja erst eine Woche her, aber ich hoffe sehr darauf. Die Op wurde unter Vollnarkose durchgeführt und ich durfte am gleichen Abend schon wieder nach Hause. Schmerzen hatte ich nur am Tag der OP, wie bei der Periode. Ansonsten geht es mir gut. Bis gestern hat es noch ganz leicht nachgeblutet.

    Hallo tavollara! :)_


    Das hätte ich schreiben können! Ich hab auch ein kleines Myom, ca 2x2,5 cm, die Blutungen waren aber schon vor dem Myom so stark. Es ist auch nicht weiter gewachsen, ein Glück!


    Und mein Zyklus schwankt auch genau wie deiner. Auch hab ich nicht mehr wie früher am 1. Tag die stärkste Blutung, sondern meistens am 3. und 4. Tag. Dann zwei Tage lang ziemlich wenig Blut, und dann gegen Ende der Periode nochmal einen heftigen Tag ??? Alles total chaotisch.


    Mein hb war vor einer Woche bei 11,3 (niedrigster Normwert ist mit 12,nochwas angegeben). Da einen Tag nach der Blutabnahme meine Periode anfing, nehm ich an dass er heute wohl noch niedriger ist. Vorgestern, als ich am heftigsten blutete, wollte ich etwas spazieren gehen, musste aber umkehren, da mir nach 200 m etwas schwummerig wurde. :-(


    Vor zwei Monaten bin ich einmal während des heftigsten Tages fast umgekippt, totaler Schwindel, Übelkeit, schneller Atem, alles verschwamm vor den Augen etc. Zum Glück war mein Mann da und hat sich um mich gekümmert. Da hatte ich gerade einen Gastritis und daher auch schon wochenlang wenig gegessen. Da war ich echt schwach.


    Hast du mal deinen Ferritinwert schecken lassen? Der ist bei mir auch mehr als im Keller. Ich hab jetzt wieder mit Eisentabletten angefangen, vertrag die auch nicht gut, aber bis jetzt (toitoitoi!) verhält sich mein Magen still!


    Lass uns mal hoffen dass es bald vorbei ist! :)^ Hab jetzt schon mehrmals gelesen dass ca nach 4 oder 5 Jahren eine Änderung eintritt.

    Bei mir hat es 5 Jahre gedauert. Alle 28 Tage eine Woche lang, sehr stark. Angeblich hilft da Gestagen (allerdings reagieren manche Frauen auf künstliches Gestagen paradox), es gibt aber pflanzliche Mittel. Achtung: die günstigen Mittel werden oft "versteckt" oder müssen bestellt wrden.

    Waterli

    Bitte verbreite hier keine Ammenmärchen. Nach einer GM-OP darf man gerade mal 3 Monate lang nicht schwer herben. Danach ist alles, wirklich alles wieder erlaubt. Man ist in keiner Weise irgendwie eingeschränkt. Im Gegenteil . Der ganze Spuk ist für alle Zeiten vorbei. Ich will hier keineswegs Werbung für die GM- Entfernung machen . Das muß definitiv jeder selbst entscheiden. Aber die OP hat keinerlei negative Auswirkungen auf das soziale Leben, ganz im Gegenteil.

    Gourmeta

    O.k., vielleicht hab ich mich unklar ausgedrückt. Ich wollte nur sagen, daß die GM-Entfernung keinerlei Auswirkungen auf jedwede körperliche Tätigkeiten hat. Meine OP liegt 2 1 / Jahre zurück und ich bin keine gebeugt dahinschleichende Omi und meine Einkäufe schaffe ich problemlos nach Hause. Ich habe auch gesagt, jede Frau muß selbst entscheiden. Wenn man meint, ohne GM keine "vollwertige Frau " mehr zu sein und psychische Probleme bekommt , ist es völlig klar, daß die OP keine Option ist. Aber man ist körperlich ohne GM in keinster Weise eingeschränkt. Das klarzumachen, darum geht es mir, weil ich immer wieder höre: Das darf man ( Frau ) nicht mehr und jenes *:) nicht..........