47 gezogen - Ohrenschmerzen wieder da

    Nach einer ausgetauschten Füllung im 47er hatte ich über Jahre hinweg immer wieder Probleme - begleitet von stechenden Ohrenschmerzen (HNO ist immer ohne Befund und der Weisheitszahn ist schon ewig raus). Irgendwann gab es eine Wurzelbehandlung und dabei brach wohl eine dieser kleinen Feilen ab. Der ZA sagte mir das nicht, sondern schickte mich 2x zur WSR. Ein späterer ZA klärte mich über das "Missgeschick" auf, versuchte eine erneute Wurzelbehandlung, dann eine 3. WSR. Im Juni wurde dieser Zahn dann gezogen (oder wie man die 1,5-stündige Asterei sonst bezeichnen will). Dass es anschließend noch für einige Wochen zu einer Knochenmarkentzündung kam und ich in dieser Zeit erst recht Höllenschmerzen hatte, passte für mich fast noch ins Bild. Nun ist das Ganze ein halbes Jahr her, weitgehend zugeheilt, aber die stechenden Ohrenschmerzen immer öfter wieder zu spüren. Ich bin der Verzwieflung nahe und war heute beim ZA. Der meinte, bis auf ein paar überempfindliche Zahnhälse sei alles schick und er sehe keine Ursache. Ich solle mal eine stark fluoridhaltige Zahnpasta (Rezept) verwenden und bis März abwarten... Soll ich wirklich???

  • 9 Antworten

    Ja, immer wieder - und wie geschrieben, ohne jeden Befund. Die Verbindung zum Unterkiefer scheint mir auch immer mal wieder spürbar (wenn es nicht inzwischen schon Einbildung ist...)

    Zitat

    Im Juni wurde dieser Zahn dann gezogen (oder wie man die 1,5-stündige Asterei sonst bezeichnen will).

    Ist dein Kiefergelenk mal kontrolliert worden? Das könnte durch die Behandlung in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

    Hallo Regenvogel!


    Habe gerade gedacht hier hat jemand meine Geschicht aufgeschrieben, mir geht es genau wie dir!


    Habe auch einen Backenzahn verloren, weil darin 4 Jahre lang ein 5mm langes Teil drinn steckte. Beim Ziehen ist nach 1,5 Std. dann die letzte Zahnwurzel auch noch in die Kieferhöhle gerutscht und mein Mann musste mich noch weiter zum Kieferchirurgen fahren, wo ich noch 2 Stunden mit offener Kieferhöhle im Wartezimmer saß, bis der mir die da rausgemetzelt hat (anders kann ich das wirklich nicht ausdrücken).:(v


    Bin auch zur Zeit ständig beim ZA, HNO und KCh (ein anderer), weil die Schmerzen nicht weggehen. Manchmal habe ich auch schon Angst, dass ich es mir nur einbilde. :-/Schließlich findet niemand wirklich eine Ursache. Komme mir schon richtig doof vor, wenn ich immer und immer wieder da aufkreuze.:=o


    Der KCH hat das letztemal etwas von Schmerzverselbständigung gesagt und wenn es nicht besser wird, müsste man das ganze mal für eine Woche betäuben, d.h. jeden Tag zum ZA und für 24Std. ne Betäubung reinhauen lassen. Weiß nicht was ich davon halten soll!???

    An Luna22504:


    Auch wenn ich fast geschrieben hätte, mich zu freuen, dass es nicht nur mir so geht, ist es doch eher erschreckend, dass es anscheinend ein Doppel meiner Geschichte gibt. Das mit der vermeintlichen "Schmerztherapie" habe ich schon erfolglos hinter mir, kann aber nicht sagen, ob es jemand anderem vielleicht geholfen hätte. Ich weiß inzwischen, dass die Nerven bei mir wohl sehr tief und nicht ganz der "Norm" entsprechend verlaufen, so dass das oft mit der Betäubung gar nicht geklappt hat (das kannte ich auch schon von den meisten Behandlungen und verzichte daher - wo immer möglich - ohnehin auf die Spritze) und die Ohrenschmerzen ja auch nie regelmäßig oder länger als einen halben Tag andauernd auftreten.


    An panikzaehnchen:


    Das Kiefergelenk ist sowohl vor dem Ziehen als auch danach kontrolliert worden. Auch der Verdacht, ich könne knirschen, hat sich nicht bestätigt. Sicher war auch das Ziehen nicht unfachmännisch, denn es hat (wohlweislich wegen der bekannten Vorgeschichte und da mal geplant war, gleich ein Implantat einzusetzen) ein Kieferchirurg gemacht, mit dem ich bislang nur gute Erfahrungen gemacht habe. Leider war der Zahn aber trotz der mehrfach gekappten Wurzel extrem fest und ist dann zerbrochen.


    Allgemein:


    Manchmal denke ich, dass die ganze Region einfach noch Zeit braucht, sich von den letzten Jahren der vielen erfolglosen Versuche und Eingriffe zu erholen. Gibt es so etwas?

    Das sagen mir auch immer alle, dass das ganze jetzt eben halt gereizt ist und noch Zeit braucht. Ich habe aber nicht so viel Zeit, wenn ich ständig Schmerzen vom Ohr bis die ganze Zahnreihe nach vorne habe. Man kann doch nicht ständig Schmerztabletten nehmen, in der Hoffnung irgendwann beruhigt es sich von selbst.


    Und wenn es doch einfach nur gereizt ist, wie wird man das denn wieder los? -Und dann bleibt da diese Unsicherheit, dass da vielleicht doch noch was am argen ist und niemand sieht's.


    Ich habe mir Montag eine andere Füllung oben neu machen lassen, in der Hoffnung, dass sich irgendwo noch eine andere Ursache versteckt. Leider scheint es die nicht gewesen zu sein. Morgen kommt die nächste dran. Ich kann mich einfach nicht mehr von Woche zu Woche zum nächsten Termin schleppen, immer mit dem Ziel vor Augen - danach wird es bestimmt besser.


    Bitte schreib mir, falls bei dir irgedwann des Rätsels Lösung entdeckt werden sollte.


    Achso, wird es bei dir auch schlimmer, wenn du an die kalte Luft gehst?

    Noch habe ich leider nicht die Lösung, aber das mit den Füllungen im OK habe ich auch versucht... - negativ :(v. Außer, dass die Schmerzen beim Bohren kurzfristig den Ohrenschmerz dominierten, änderte sich langfristig nichts. Problem dabei ist auch, dass jedes unnötige Aufbohren natürlich die eigentliche Füllung vergrößert und man sich so ungewollt auch unproportional schnell einem Inlay oder einer Krone annähert. Allerdings führt auch kalte Luft nicht unbedingt zu einer Verschlimmerung. Jedoch erinnert mich das an meine Mutter: die hat ein Trigeminus-Problem und permanent Beschwerden bei kalter Luft. Hast du das schon testen lassen? Bei mir war es ohne Befund.