Anderen Zahnarzt vorgesetzt bekommen wie geplant

    Ich war in meiner Zahnarztpraxis wegen Zahnbeschwerden , meine Zahnärztin meinte das könnte eine beginnende Wurzelentzündung sein und hat da was zur Beruhigung drauf gemacht . Da es nicht besser wurde mußte ich zu ihrem Mann gleiche Praxis , da sie keinen Dienst hatte . Er hat eine Wurzelbehandlung gemacht . Ich wurde anschließend gefragt bei wem ich den nächsten Wurzelbehandlungstermin haben wollte , da ich mich bei ihm nicht wohlfühle habe ich gesagt ich hätte gerne den Termin bei seiner Frau .


    Am Donnerstag hatte ich den Termin und er kam und machte die Behandlung fand ich nicht ok,sie war auch da. Ich habe mich nicht getraut zu sagen das will ich jetzt nicht . Nach dem Termin habe ich gebeten wenigstens den nächsten Termin bei ihr zu bekommen , da hieß es nur er hat die Behandlung angefangen er führt sie zuende


    Ich habe Zahnmarztangst . er erklärt nicht gerne was hat am Donnerstag nicht gefragt ob ich eine Betäubung brauche , einfach ohne Betäubung die provisorische Füllung entfernt , erst als er beim Pieksen im Wurzelkanal es tut weh hat er betäubt . Zum Schluß habe ich gefragt wie geht es weiter . Antwort die medikamentöse Einlage muß mehrere Wochen drin bleiben . Dann mußte ich wieder fragen wie lange sie denn drin bleiben muß . Als Informationen sich erfragen zu müssen finde ich schon blöd . Sie ist viel netter und hat auch zwischendurch mich gefragt ob es noch gehen würde oder ist alles ok . Dieses Nachfragen wirkt beruhigend , und man fühlt sich aufgehoben.


    Was würdet ihr in meinem Fall tun ?


    Laut Krankenkasse kann sogar eine ganz andere Praxis die Behandlung weiterführen

  • 21 Antworten

    @ Monika

    Wenn Du nicht zufrieden bist, kannst Du wechseln oder definitiv nur noch Termine bei der Zahnärztin machen lassen! Ich habe eigentlich für übernächste Woche Montag einen Termin beim Zahnarzt, es soll eine PZR gemacht werden, was normalerweise eine dafür ausgebildete Zahnarzthelferin gemacht hätte!


    Da ich allerdings extrem empfindlich und auch durch mein Klossgefühl mittlerweile ängstlicher geworden bin, rief ich in der Praxis an und meinte, dass ich diese Behandlung vom Zahnarzt machen lassen möchte! Es wird auf meinen Wunsch mit Lachgas gemacht, muss ich aber selber bezahlen!


    Also, wenn Du mit ihm nicht klarkommst, dann bestehe darauf, dass seine Frau die weiteren Behandlungen macht und zur Not den Zahnarzt/die Zahnärztin wechseln! Alles Gute!

    Zitat

    . Ich habe mich nicht getraut zu sagen das will ich jetzt nicht .

    Was hat er denn gemacht, was du nicht wolltest? Und hätte sie es evtl. genauso gemacht?


    Im ersten Anlauf war jedenfalls er kompetenter als seine Frau. Nämlich indem er die Wurzelentzündung gleich behandelt hat statt noch mit "was zur Beruhigung" rumzudoktern und damit das Unausweichliche unnötig in die Länge zu ziehen.

    Zitat

    einfach ohne Betäubung die provisorische Füllung entfernt

    Völlig richtig soweit. Der Zahn ist mausetot, für das Entfernen/Wechseln einer Deckfüllung zu betäuben ist sinnlos.

    Zitat

    erst als er beim Pieksen im Wurzelkanal es tut weh hat er betäubt .

    Auch richtig. Wenns wehtut nachbetäuben, aber nicht einfach mal so vorsorglich den Patienten mit Medikamenten belasten (auch wenns nur ne kleine Spritze ist). Denn was da wehgetan hat, war das entzündete Gewebe im Kiefer (was seine Frau nicht sachgemäß behandelte) - bei vielen Patienten tut das nicht weh und sie brauchen keine Spritze. Ich bin auch eine Memme, lasse mir für eine Wurzelbehandlung aber grundsätzlich keine Spritze geben.

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    Antwort die medikamentöse Einlage muß mehrere Wochen drin bleiben . Dann mußte ich wieder fragen wie lange sie denn drin bleiben muß .

    Wahrscheinlich hätten es dir auch die Arzthelferinnen bei der Terminvergabe gesagt und das ist eben die Praxisorganisation. Ich finde, du beurteilst diesen Arzt vorschnell als nicht gut.

    Zitat

    Dieses Nachfragen wirkt beruhigend , und man fühlt sich aufgehoben.

    Du sagst es - es wirkt so. Nicht nur so wirkend, sondern tatsächlich real geholfen und dein Problem behoben hat aber nur ER.

    Klar kann jeder Zahnarzt eine angefangene Wurzelbehandlung weiter führen.


    Es ist aber einfacher für den Behandler und hat auch bessere Erfolgsaussichten, wenn es derjenige macht, der auch damit angefangen hat, da er/sie bereits mit der Anatomie vertraut ist. (Natürlich nur, wenn alle gleich gut arbeiten.)


    Je mehr unterschiedliche Leute an so einem Zahn rumbehandeln desto schlechter ist die Erfolgsrate.


    Der andere Grund für die Zahnarztpraxis ist ein ganz banaler/finanzieller, gewisse Dinge können nur einmal abgerechnet werden, müsste ein neuer Behandler aber vielleicht nochmal wiederholen um sich, wie oben beschrieben, mit der Anatomie vertraut zu machen. Sprich kostet unnötig Zeit und ist nicht wirtschaftlich. Und da Wurzelkanalbehandlungen in der BEMA sowieso recht knapp kalkuliert sind, wird sich kaum einer den unnötigen Zeitaufwand zusätzlich antun.


    Abgesehen davon, den netten Hinweis an den Kollegen, dass es eine (zahn-)ärztliche Aufklärungspflicht gibt. All das was erfragt wurde muss von selber kommen und ist auch Teil der Behandlungsaufklärung, die vor Beginn stattfinden muss.

    Danke für eure Meinungen


    Der Zahn der jetzt Probleme macht , wurde im Juni wegen Karies behandelt , hat 2 provisorische Füllungen bekommen weil die Nelkenfüllung flott rausging anschließend hat der Zahnarzt mir eine Kompositfüllung gemacht eigentlich sollte sie nach seiner Aussage die Füllung machen ( die kann meine Frau machen ) . Da ich irendwie in der Praxis nicht glücklich war habe ich Ende Juni gewechselt .Im Oktober fing der blöde Zahn kälteempfindlich zu werden . Nach ca einer Woche habe ich beschlossen das meine alte Zahnarztpraxis dafür zuständig ist und bekam einen Termin bei ihr wo sie sich richtig Mühe beim Überprüfen gegeben hat am Zahn wurde gepustet , geklopft, Kieferknochen abgetastet , der Biss mit dem blauen Papier kontrolliert und geröntgt. Anschließend meinte sie als sich altes und neues Röntgenbild angeguckt hat das da noch keine Entzündung zu sehen sein aber es könnte eventuell eine beginnende Wurzelentzündung sein , die Karies und die Kompositfüllung liegen nahe dem Nerven . Dann hat sie eine Paste aufgetragen damit Beruhigung einkehren sollte und es dann vieleicht nicht zur Wurzelentzündung kommen sollte


    Wo war da ihr Verhalten nicht kompetent ?


    Ich frage mich eher warum hat die Sprechstundenhilfe vor ca 14 Tagen gefragt hat bei wem ich die weitere Behandlung haben wollte , wenn mein Wunsch nicht respektiert wird , dann hätte sie mich nicht fragen brauchen


    Da ich zur Zeit in der neuen Praxis eine andere Behandlung habe, habe ich meine Probleme da mal erwähnt und das ich weil ich unsicher war wer für den Zahn zuständig sei und dadurch die alte Praxis aufgesucht habe


    Meine neue Zahnärztin ist bereit den Zahn weiter zu behandeln, sie macht die Behandlung uter Mikroskop , ich glaube das hat die alte Praxis noch nicht ,sie meint es wäre meine Entscheidung wer den Zahn machen soll .


    Ich möchte eigentlich nicht das der Zahnarzt den Zahn weiter behandelt weil ich mich bei ihm unwohl fühle , er erklärt mir zu wenig und irgendwie habe ich nicht das Gefühl das er richtig Lust zu der Behandlung hat , warum muß ich mehrmals fragen wie es weiter gehen soll

    @ Monika,

    dann bestehe drauf, dass die Zahnärztin die weiteren Behandlungen durchführt! Das ist Dein gutes Recht, wenn Du Dich bei dem Zahnarzt unwohl fühlst! Ich hatte vor Jahren auch mal gewechselt, weil ich mit dem vorherigen nicht zufrieden war! Viel Glück bei Deiner Entscheidung!

    Zitat

    Wo war da ihr Verhalten nicht kompetent ?

    Du sprachst von einer Wurzelentzündung, die bereits im Anfangsstadium vorhanden war. Ein lediglich (z.B. vom Bohren) gereizter Nerv kann beruhigt werden. Die Entzündung üblicherweise nicht. Wenn der Ablauf anders war, nämlich sie bei Einbringung der Nelkenfüllung noch keine Wurzelspitzenentzündung feststellen konnte, ist das was anderes, ja.

    Zitat

    dann bestehe drauf, dass die Zahnärztin die weiteren Behandlungen durchführt! Das ist Dein gutes Recht,

    Nein, das ist nicht ihr gutes Recht. Ihr gutes Recht ist, die Behandlung durch den Mann abzulehnen. Aber seine Frau kann nicht gezwungen werden, die Behandlung weiterzumachen. Kann also auch passieren, dass man sich dann eine komplett neue Praxis suchen darf, wenn man da Rabbatz macht.


    Das Vorgehen des Mannes mag nicht ganz so einfühlsam sein, aber aus fachlicher Sicht kann man nur raten, es ihn machen zu lassen. Allein, dass er der Einlage mehrere Wochen Zeit gibt, ist fast schon eine Rarität, denn die meisten anderen Zahnärzte würden es ruckzuck hinschludern. 1 Sitzung, dann Zahn dichtmachen und wenns Probleme damit gibt - Wurzelspitzenresektion oder Ziehen und teures Implantat aufschwatzen.

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    er erklärt mir zu wenig und irgendwie habe ich nicht das Gefühl das er richtig Lust zu der Behandlung hat , warum muß ich mehrmals fragen wie es weiter gehen soll

    Das ist eine Typfrage, manche reden viel, manche wenig. Mir persönlich kommt es drauf an, dass er seine Arbeit ordentlich macht. Besser als eine top-moderne Quasselstrippe mit allem Zipp und Zapp, die dann aber den Zahn nicht ruhig bekommt . Um "Lust" geht es da auch nicht, es ist ein Job, den macht man und das möglichst gut, da muss man nicht super Spaß dran haben.

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    Meine neue Zahnärztin ist bereit den Zahn weiter zu behandeln, sie macht die Behandlung unter dem Mikroskop

    Ah, das ist gut. Die Ärztin ist vermutlich überdurchschnittlich kompetent auf dem Gebiet der Endodontie. Mein Rat wäre, die weitere Behandlung bei ihr machen zu lassen.


    Da so eine Wurzelbehandlung beim "Experten" oft nicht gerade billig ist, solltest Du mit ihr zuvor klären, inwieweit ggfs. eine private Zuzahlung zu leisten ist.

    Ich würde danach gehen: ist der Zahn jetzt ruhig? Wenn ja, wurde offensichtlich gute Arbeit geleistet.


    Und ob Du nun alle Details beschreiben bekommst, ist doch eigentlich völlig unwichtig, das Ergebnis zählt. Und derjenige, der dort bereits dran gearbeitet hat, gut wahrscheinlich, hat meinen Respekt.


    Da würde ich mein Vertrauen drauf richten und nicht noch Nebenkriegsschauplätze errichten, wo Streicheleinheiten und freundliches Nachfragen auf dem Fahrplan stehen. Das ist für den Erfolg einer Behandlung doch letztendlich belanglos.


    Und wenn jetzt Ruhe im Karton bzw. im Zahn herrscht, hat der ZA gut behandelt.


    Nur das ist wichtig.


    Bei weiteren Zahnproblemen kannst Du ja weiterhin die Zahnärztin für die Behandlung auswählen. Aber hier die angefangene Arbeit würde ich ihn weiter machen lassen.

    Ich habe meiner alten Zahnarztpraxis eine email und darin gefragt ob meine alte Zahnärztin die Behandlung weiter machen könnte weil sie mit meiner Zahnarztangst umgehen kann und ich mich bei ihr aufgehoben fühle , ihr Mann kann ihr meinen Fall ja schildern und die Röntgenbilder kann sie ja auch deuten . Ich bin mir jetzt noch unsicherer was ich machen soll . Ich finde es schon ganz gut das nicht direkt zugemacht wird wie bei einer Revision bei mir , gab Gott sei Dank keine Probleme . Ich möchte keinen zur Behandlung zwingen das bringt nix . Bis zum nächsten Termin sind fast noch 4 Wochen vieleicht warte ich doch noch ab ich kann mich immer noch umentscheiden . Die Krone allerdings lasse ich nicht bei ihm machen , das zählt dann als neue Behandlung auch wenn sie eine Folgebehandlung der Wurzelbehandlung ist . Kronenaufbau ist anstrengend besonders im Oberkiefer

    Die 2. Wurzelbehandlung war am Donnerstag mit 2. medikamentösen Einlage , noch ist nicht ganz Ruhe , braucht noch etwas Zeit .


    Nächste Woche bekomme ich am Mittwoch erstmal eine neue Krone nach Revisionbehandlung in der neuen Praxis . Am Donnerstag bekomme ich dann eine feste Zahnspange rein, alles schon länger geplant .

    Ehrlich gesagt, wenn woanders (in der neuen Praxis) noch andere Behandlungen laufen, würde ich eher empfehlen dort die Behandlung übernehmen zu lassen.


    Insbesondere, das dort ein Mikroskop vorhanden ist, spricht dafür, dass sich in der neuen Praxis verstärkt mit Endodontologie auseinandersetzt. Sonst stellt man sich soweit meist nicht hin.


    Wird/Wurde in der alten Praxis mit Kofferdam gearbeitet? Und mit Lupenbrille? Das sind schonmal 2 wichtige Qualitätsmerkmale, die man als Patient auch gut beurteilen kann.


    Eine Composite-Fllg nach einer Füllung mit Nelkenzement kann nicht funktionieren, da der Nelkenzement ein Verkleben des Kunststoff mit dem Zahn verhindert.


    Da hätte nochmal deutlich die Zahnanteile in die das Nelkenöl eingedrungen ist weg geschliffen werden müssen, sonst ist so eine Füllung immer undicht.

    Die Wurzelbehandlungen wurden ohne Kofferdamm gemacht , Lupenbrille wurde benutzt aber die ist doch Standard


    Die Nellkenfüllung hat ein Notdienst gemacht am 3.6 . Am 5.6 hatte der Zahnarzt aus der alten Zahnarztpraxis Notdienst , der hat ohne Betäubung versucht den Rest der Nelkenfüllung raus zu holen und da es weh tat hat er dann betäubt . Das Ganze hat er dann mit einer normalen provisorischen Füllung gefüllt . Am 13.6 hat er unter Kofferdamm die Kompositfüllung gemacht da die Füllung im Nebenzahn auch kaputt war wurde der direkt mitgemacht


    Die neue Zahnärztin hat die Revision an einem anderen Zahn , unter Kofferdamm gemacht , der war das einzige was unangenehm zwickte

    Ich hatte wie gewünscht meine Zahnärztin und habe mich direkt wohler gefühlt , die letzte Wurzelbehandlung mit Einlage von ihrem Mann sollte eigentlich diese Woche beendet werden nach 4 Wochen , ging aber nicht da die provisorische Füllung undicht geworden ist und ich Schmerzen bekommen habe . Sie hat die Behandlung übernommen nochmal gespült und wieder eine Einlage reingemacht , die diesmal in 2 Wochen kontrolliert wird und wahrscheinlich endgültig gefüllt wird . Sie hat mir auch erklärt warum sie nochmal das Ganze macht , nämlich weil sie auf Nummer sicher gehen will bevor der Zahn endgültig zugemacht wird .

    da ich immer noch Beschwerden hatte nach der 3. Wurzelbehandlung war ich jetzt in meiner neuen Praxis . Die arbeiten mit Mikroskop.


    Meine neue Zahnärztin hat erstmal gemeint sie macht noch nicht zu sondern macht nochmal ein Medikament an sie müßte erstmal gucken wie es aussieht , Betäubung Kanal gesäubert und vermessen und hat einen 2. noch nicht behandelten Kanal entdeckt und auch den versorgt . Es ist eine Ledermix jetzt drin , nächster Termin ist am 17.1 . Im Moment tut der Zahn mal wieder weh aber das ist ja normal wenn am Zahn gearbeitet wurde . Ich bin froh das sie den Zahn nicht direkt zugemacht hat.