Benötigt man Zähne?

    Ich bin 56 Jahre und ab 2009 bis heute erhielt ich keine einzige korrekte Zahnbehandlung:

    Hilfsverweigerungen oder absichtliche Körperverletzungen, oder Irgendwas dazwischen.

    Wie sieht das konkret aus wenn ich in Zukunft schrittweise weitere Zähne verliere? Und eigentlich will ich diesen Leuten auch nie mehr auch nur einen Cent geben den ich nicht geben muss.
    Ich habe im Leben verzichten gelernt und hätte kein Problem mit der ausschliesslichen Ernährung in Form von Brei osÄ.

    1)Gibt es ein elementares gesundheitliches Problem wenn man alle Zähne verliert?

    Die Wangen /der Mund sehen eingefallen aus.
    2)Ist das die Folge des schlichten Fehlens der Zähne?

    3)Oder sieht das durch Knochenabbau so eingefallen aus? (Kein Zahn=Keine Belastung des Kiefers beim Beissen=Keine Durchblutungsförderung des Knochens an dieser Stelle)

    Also: Kann man auch ohne Zähne halbwegs gut leben? Es gibt ja viele Menschen die keine Zähne mehr haben, sondern nur noch ein Gebiss. Oder Garnichts. Ein solcher Verzicht würde auch meine Abhängigkeit von Zahnärzten reduzieren, deshalb stellt sich mir ernsthaft die Frage.

    Diese Idee /Frage /(Lösung?) fällt mir gerade so ein, also bitte keine Beschwerden wie dumm ich sei usw., danke. Natürlich würde ich immer versuchen, zumindest auf die billigste Weise kaputte Kronen zu ersetzen, Karies reparieren zu lassen usw.

  • 53 Antworten

    Und eigentlich will ich diesen Leuten auch nie mehr auch nur einen Cent geben den ich nicht geben muss.


    Welchen Leuten?

    Redest du von Zahnärzten?


    Man kann ohne Zähne im Mund leben, aber es sieh einfach scheiße aus.

    Jeder guckt dir auf den Mund und denkt sich sonst was.

    Da bist du gleich abgestempelt als armer Schlucker.

    Zitat



    Benötigt man Zähne?

    Wenn du dich mit deinen 56 Jahren nur noch von Suppe, Brei und Püriertes ernähren willst dann brauchst du keine Zähne.


    Wenn du auch kein Problem damit hast mit 56 so einen optischen desolaten Zustand zu haben, kannst du das so machen.


    Wie gesagt, du bist erst 56 und keine 80. Ich persönlich finde es abstoßend wenn jemand in jüngeren Jahren so einen desolaten Mund und Zahnzustand hat.

    Plüschbiest schrieb:

    Ich könnte dir zwei wirklich gute Zahnärzte empfehlen.

    Gute kenne ich jede Menge. Ich kenne jedoch Keine(n) der mir hilft.

    Hansileinchen schrieb:

    Wie sieht das konkret aus wenn ich in Zukunft schrittweise weitere Zähne verliere?

    Wie verlierst Du die Zähne denn? Fallen die von alleine raus oder bleiben die im Brötchen hängen?

    Hansileinchen schrieb:

    Und eigentlich will ich diesen Leuten auch nie mehr auch nur einen Cent geben den ich nicht geben muss.

    Musst Du ja auch nicht. Spätestens dann wenn Du keinen Zahn mehr hast, weisst Du ob es dir gefällt auf den Brandsohlen zu kauen oder nicht. Gefällt es dir nicht, musst Du halt bei Zahnersatz deinen Eigenanteil selbst bezahlen, wie alle anderen auch.

    Hansileinchen schrieb:

    Ein solcher Verzicht würde auch meine Abhängigkeit von Zahnärzten reduzieren, deshalb stellt sich mir ernsthaft die Frage.

    Für mich eine merkwürdige Fragestellung. Wenn es um Zähne geht ist immer noch ein ZA zuständig. Bei einem Rohrbruch ruft man den Klempner.

    Hansileinchen schrieb:

    Natürlich würde ich immer versuchen, zumindest auf die billigste Weise kaputte Kronen zu ersetzen, Karies reparieren zu lassen us

    Dafür sind ZÄ ja da. Einiges geht über die Abrechnung der Kassen, für manche Anfertigungen darüber hinaus kann man ja auch evtl. über eine Ratenzahlung mit dem ZA sprechen.

    Hansileinchen schrieb:

    Ich bin 56 Jahre und ab 2009 bis heute erhielt ich keine einzige korrekte Zahnbehandlung:

    Hilfsverweigerungen oder absichtliche Körperverletzungen, oder Irgendwas dazwischen.

    Oder geht es dir hier wieder mal darum Frust abzulassen über die bösen, bösen Ärzte?

    Was heisst denn keine korrekte Zahnbehandlung oder Hilfsverweigerung? Schreibe doch bitte näheres dazu. Ich kann dir sagen,dass ich riesen Angst vorm Zahnarzt hatte. Viele Jahre lang. Mit der Routine wurde es aber besser. Kommt natürlich immer darauf an,was gemacht werden muss. Aber dadurch ,dass ich regelmäßig hin gehe und viel Wert auf Zahnhygiene lege bin ich in letzter Zeit gut weg gekommen. Hoffe ich bin jetzt nicht am Thema vorbei geschossen. Vielleicht geht es ja bei dir um was ganz anderes,als Angst.

    Nun, ich denke, in der heutigen Zeit braucht man keine Zähne mehr. Zum Drohen brauchst du sie nicht, das wird heutzutage anders erledigt. Zum Lächeln ziehst du einfach die Mundwinkel hoch und schon sieht man, dass du fein gestellt bist.

    Dann mache es doch so, dass du dir dann, wenn alle Zähne weg sind (obwohl die ja nicht brav mit Wurzel ausfallen, sondern warscheinlich nur der Oberbau wegfault und die Wurzeln alle noch drin sind...) wenigstens noch ein Gebiss machen lässt, also so ein 0815 Teil zum Rausnehmen und ins Glas stellen, aber dann hast du wengistens Zähne.

    Ja, darauf wollte ich jetzt nochmal separat eingehen: wieso meinst Du, dass Dir die Zähne mit der Zeit ausfallen? Das werden die nicht. Die faulen die ab und die Wurzel bleibt stecken.

    Stelle mir gerade Heidi Klum lächelnd auf dem Laufsteg, George Clooney im nächsten Film und Angie Merkel mit Trump am Schnacken mit... ohne Zähne vor.


    Joah, großartig.... Wird sicher mal Trend....

    Mich würde der Hintergrund auch interessieren... "Körperverletzung" ist ja schon ein heftiger Vorwurf.


    Zur Ausgangsfrage:

    Klar brauchst Du Zähne- zumindest, wenn Du doch mal was anderes als Brei essen und Mangelernährung vermeiden willst. Wenn Du am sozialen Leben teilnehmen und halbwegs manierlich aussehen willst.


    Und ganz grundsätzlich:

    Ich finde die Zahnarzt-Thematik schwierig. Mein Partner ist auch jahrelang von einem sehr engagierten Zahnarzt mit vielen iGeL-Leistungen für etliche Tausend Euro falsch behandelt worden. Den Schlamassel rettet gerade eine Uni-Zahnklinik in 80 km Entfernung, weil das Vertrauen in niedergelassene Zahnärzte fehlt und die Problematik zu komplex geworden ist.

    Ich war 30 Jahre beim selben tollen Zahnarzt, der leider in Rente ging. Seit drei Jahren hangele ich mich so durch. Im Dezember neuer Versuch, Röntgen, "alles prima". Gestern notfallmäßig wegen akuter Schmerzen bei einem anderen Zahnarzt gelandet: Der Riss im Zahn war auf dem Röntgen schon sichtbar. Eine andere Füllung ist nicht mehr okay. Aber das Schlimmste: Ich knirsche/beiße wohl, denn ich habe massive Arthrose im Kiefergelenk. Knochenveränderungen. Wurde im Dezember nicht gesehen, jetzt wohl. Glaube ich es? Ja, denn ich habe die Aufnahmen erklärt bekommen und mit alten, die ich zu Hause hatte, verglichen.


    Kurzum: Zahnbehandlung kann schnell teuer werden und Zahnärzte scheinen mehr als jede andere Spezies in Einscätzung und Vorgehen voneinander abzuweichen. Da helfen Zweitmeinungen oder eben eine Zahnklinik, die bspw. auch sehr günstige Behandnlungen über Studentenkurse anbietet. Hat bei meinem Partner schon knapp 2000€ gespart und wir sind noch nicht am Ende.

    Hansileinchen hat eine sehr interessante und umfangreiche Webseite über sein Zahnproblem gemacht. Sie ist in seinem Profil verlinkt.

    Sicher kann man ohne Zähne leben. Die Nachteile hast du ja selbst schon aufgeführt.

    Wenn du solche Probleme mit Zahnärzten hast, kannst du ja auch jetzt schon Problem Zähne ziehen lassen und du schuldest niemandem einen Cent. Sofern du mit der Konsequenz, also schlecht essen, schlecht aussehen und co leben kannst.

    Bei fehlenden Zähnen muss man ja nicht mit Lücken rumlaufen.


    Es gibt ja herausnehmbare Teilprothesen, Modellgussprothesen. Oder Vollprothesen.


    Je älter man wird, je größer die Altschäden, desto schlimmer wird es mit den Zähnen.


    Wirklich furchtbar.