• Bonusheft

    Hallo, nachdem hier jetzt ein paar Fragen zum Bonusheft aufgekommen sind, habe ich auch mal so darüber nachgedacht. Ich habe genau genommen auch keines. Seit ca. 10 Jahren gehe ich jetzt immer zum gleichen Zahnarzt und irgendwie habe ich nie ein Bonusheft bekommen - kann ich aber doch wohl anfordern, wenn ich es brauche, oder? Zwischendurch war ich mal…
  • 28 Antworten

    Hallo Leute,

    die leidigen Diskussionen wären ziemlich einfach aus der Welt zu schaffen.


    Wir haben doch fast alle eine Krankenkasse und diese wunderbare sinnlose Chipkarte.


    1.wäre es sinnvoller sowas auf der karte zu speichern


    2.kann doch die Krankenkassen nachgucken wann, wie oft, und was beim Zahnarzt war


    Zu der Aussage, die KK hat doch ein Interessedaran, daß ich meine Zähne Kontrolliere....., na ja, da bin ich anderer Ansicht, solange Krankenkassen kein Geld für Prophylaxe ausgeben wollen und statt dessen lieber Zahnersatz finanzieren, kann ich das nicht ganz nachvollziehen.


    Das ist meine ganz pers. Laienmeinung dazu.


    M.E. wären solche Verwendungen oder die Speicherung von Organspenderausweisen und/oder Patientenverfügungen ein sinnvollerer Verwendungszweck der KK-Karte als nur die Adresse und Krankenkasse, da brauch ich keine Chipkarte dafür.

    Nenn mich paranoid, aber ich möchte so wenig Daten wie möglich auf der Speicherkarte haben. Etwas was beschrieben werden kann, kann ausserdem auch sehr leicht gefälscht werden (OK, Bonushefte vielleicht auch, aber lange nicht so einfach).


    Ich stelle den Datenschutz (eh nur noch minimal vorhanden) eindeutig über meine Bequemlichkeit. Ganz zu schweigen von dem Aufwand, dass sich jede Praxis auch noch ein Schreibgerät kaufen muss.


    --Verena

    Ich möchte auch nicht zu viel auf der Karte gespeichert haben, höchstens das Asthma und die Allergien, damit man schnell handeln kann.

    Hallo Leute,

    ich bin auch für Datenschutz, ich würde es nur begrüßen wenn schon Daten gespeichert werden, daß es sich dabei um interessante oder Wichtige Dinge handelt wie die erwähnten Allergien. Diese Karten wo sowieso kaum ein Patient weiss was damit alles abgefragt werden kann oder könnt, sind m.E. nach bestimmt sinnvoller zu benutzen.


    Wenn schon Informationen speichern dann solche. Es werden soviele Daten erhoben, gespeichert und mittlerweile gehandelt.........

    Zitat

    Wenn schon Informationen speichern dann solche. Es werden soviele Daten erhoben, gespeichert und mittlerweile gehandelt...

    Eben, dann sollten es nicht noch mehr sein. Ich denken, wenn es ersteinmal möglich ist, auf der Karte Dinge zu speichern, wird das früher oder später auch voll ausgenutzt und das wollen wir lieber alle nicht. Um den Patienten und die Ausnutzung von ihm selber mache ich mir da weniger Sorgen. Aber vielleicht heißt es irgendwann: Oh, sie haben doch schon diese und jene Vorerkrankung, dann lohnt sich eine Therapie in dem Sinne schon gar nicht mehr. Oder sie sind doch schon bei einem anderen Arzt in Behandlung. Natürlich würde das nie öffentich gesagt werden, aber dass das intern auch geheim gehalten wird, wage ich zu bezweifeln. Ergo: Lieber nicht die Karten beschriften aus Bequemlichkeit, das geht ziemlich sicher irgendwann nach hintern los.

    Hi Trinity,

    wo iss da der Unterschied zu heute?, die Krankenkassen können doch eh nachvollziehen was Du so alles hattest, und wenn dann eine Genhmigung notwendig ist bekommst Du die gleiche Aussage um die Ohren gehauen oder wirst von einem Gutachter zum anderen gejagt bis das Ergebnis passt nur könnte ich mir vorstellen, daß die Informationen bereits heute schon von den Kassen ausgetauscht werden auch wenn sie es nicht zugeben......

    Ja, da hast Du schon recht. Aber es muss ja nicht noch mehr Stellen geben, wo alles gespeichert wird.


    Wenn aber erst der Arzt auch sehen kann, was Du so alles hattest wird's schon brenzliger. Zum Glück schaffen es die Krankenkassen heute ja noch nicht mal zusammenzustellen ob Du oft genug beim Zahnarzt warst, das heißt, dass sie auch den Rest nicht so schnell auswerten werden - hoffentlich. Steht aber alles auf der Karte, kann das ja auch der Arzt übernehmen - wer weiß, was sich der Gesetzgeber da noch alles ausdenkt :-).


    Und ich möchte einfach nicht, dass sie Sprechstundenhilfe beim Zahnarzt beim Blick auf meine Karte feststellt, ob ich Krebs hatte, AIDS habe, Drogenprobleme oder ähnliches (alles nicht der Fall - bisher :-) ). Das käme noch dazu und wäre mir wirklich irgendwann unangenehm.


    Daten die irgendwo zentral gespeichert werden, werden IMMER ausgenutzt und für andere Zwecke missbraucht. Wird das ganze Digital gespeichert (wie alles eigentlich inzwischen) ist das Kopieren zu einfach.


    Ich sage ja, dass das schon fast ein bisschen übertrieben wirkt und im Grunde fände ich es auch toll, wenn wichtige Daten auf der Karte gespeichert werden könnten. Aber ich habe schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen und traue Datenschutzmässig niemandem mehr. Also, je weniger zentrale Speicherorte, desto besser.


    --Verena


    P.S.: Es wird ein wenig offtopic :-)

    *G* offtopic ist immer nett -


    Trinity, hast du eigentlich eine Payback-Karte? *G*


    Ich steh da auch nicht so auf unübersichliche Datensammlungen....


    Und die Krankenkassen - brrr - deren Papierwust sollte man mal auf 5-10% der derzeitigen Menge reduzieren...

    Natürlich habe ich keine PayBackKarte - eine offensichtlichere Sammlung der Daten gibt es kaum noch :-).


    Ich bezahle noch nicht einmal mit EC-Karte, wenn es sich vermeiden lässt. Habe irgendwie keine Lust darauf, dass sich irgendwann mal jemand fragt, wozu ich denn 50 CD-Rohlinge in einem Monat brauche :-).