Fragen zum Zahnersatz

    Guten Tag


    mir soll in naher Zukunft ein verbliebener Milchzahn, der nun bis ins Erwachsenenalter gehalten hat, entfernt werden, da er sich als porös erwiesen hat.
    Daher meine erste Frage - wie lange muss man nach dem Ziehen (euren eigenen Erfahrungen nach) warten bis es mit dem Überbrücken losgehen kann?


    Zweite Frage:
    Es müssen 2 Vollkrone und 1 Brückenelement aus NEM erstellt werden.
    Auf einem Zahn übernimmt die Kasse als Regelleistung eine Teilverblendung.
    Nun hatte mein Zahnarzt gegen meinen Willen eine privat zu bezahlende Verblendung des Brückenelements eingetragen (in den Heil und Kostenplan), woraus sich eine Zuzahlung von 400 Euro ergeben würde. Das habe ich nun nachdem es mir die Krankenkasse erklärt hatte, abgelehnt und es dem Zahnarzt auch deutlich gesagt. Muss ein komplett neuer Heil und Kostenplan gedruckt werden damit ich sicher sein kann dass nicht im Nachhinein plötzlich doch eine Verblendung angefügt wurde, oder reicht es wenn man die Sache streicht, wie es der Zahnarzt vor hat?


    Beste Grüße bei dem heißen Wetter

  • 4 Antworten

    Hallo Bartszuk,


    ich bin nur ein Laie, aber ich frage mich, was ist ein poröser Zahn. Ist dort Karies, gibt es Schmerzen? Warum muss der weg?


    Ich finde, es ist ein ziemlich großer Eingriff, zwei Zähne werden abgeschliffen, der eine gezogen. Na, ja eine Brücke, wie toll. Ich würde die Notwendigkeit hinterfragen und erst gründlich abwägen um zu einer Entscheidung zu kommen.


    Wenn es dann notwendig ist, dann würde ich überlegen, ob eine Verblendung, z. B. beim Lachen, von Vorteil wäre und die 400 € investieren.


    Liebe sonnige Grüße

    Hogi

    Solange kein Schmuh gemacht wird muss der geänderte Plan bzw. neuer Plan mit dem alten genehmigten Plan zur Krankenkasse.

    Einfach streichen ist normal nicht möglich. Als Patient hat man damit aber eigentlich keine Probleme, sondern nur der Zahnarzt weil ggf die Krankenkasse bei Abweichungen ohne erneute Genehmigung den Festzuschuss über die KZV wieder zurückfordern kann.


    Wichtig ist im Zweifelsfall sich schriftlich bestätigen die Abweichung vom Heil- und Kostenplan bestätigen zu lassen. Im Zweifelsfall gilt nur das Geschriebene.

    Achso, bezüglich des Milchzahns. Solange dieser "nur" das Problem hat, dass Füllungen nicht halten und mit der Wurzel alles in Ordnung ist, es gibt konfektionierte Milchzahnkronen aus Edelstahl.

    Diese lassen sich unproblematisch eingliedern und sind wie Füllungen eine Leistung der GKV, welche komplett bezahlt wird.

    Es wird vielleicht nur etwas schwierig sein, einen auf Kinder spezialisierten Zahnarzt zu finden, der soetwas anbietet.

    Guten Tag,


    leider erst heute die Zeit gefunden wieder reinzuschauen.


    Ich habe durch Nichtanlage der Weisheitszähne noch insgesamt 4 Milchzähne im Kiefer.

    Einer davon, der neben einem halbweggebrochenen Weisheitszahn (es steht nur noch eine Wand) liegt, ist kurz vor dem Exitus. Soll heißen, er hat bereits 30-40% Substanzverlust und ragt nur noch 1-2mm aus dem Zahnfleisch heraus. Also nicht erhaltenswert.


    Da sowieso zeitnah eine Krone für den Weisheitszahn auf dem nur noch eine Wand steht her muss, und der Milchzahn spätestens in einem halben Jahr entfernt werden müsste, - und ich leider nicht für Implantate aufgrund von starken CMD Beschwerden in Frage komme (momentan), ist die Brücke momentan die einzige Option die mein Kieferorthopäde unterschreiben würde.



    Zum Thema des Zahnersatzes habe ich mir nun eine Zweitmeinung bei einem anderen Zahnarzt in der Stadt eingeholt.


    Der hat mir einen Heil und Kostenplan genau nach Wunsch - rein NEM, ohne Verblendungen, ausgestellt.


    In zwei Wochen geht es dann los.



    Eine Frage, falls wer damit Erfahrungen hat -

    dauert das Abheilen eines gezogenen Milchzahnes länger als das eines Weisheitszahnes oder weniger lange, da die Wurzel nicht so lang ist?


    Beste Grüße