Ich habe die Nase voll

    Irgendwie muss ich mir gerade mal Luft machen. Und auch wenn vieles zusammenkommt, so ist das, was mir momentan zu schaffen macht, ein Zahnproblem.


    2007 hatte ich massive Zahnprobleme, innerhalb von einem Jahr habe ich drei Backenzähne (1-8 bis 1-6) unzählige Male mit Heilzementfüllungen bishin zu Wurzelbehandlungen therapieren lassen wollen, am Ende blieb nur die Extraktion, weil die Schmerzen einfach nicht weggingen. Kaum war ein Zahn gezogen (es ging von hinten nach vorne), fing der nächste an. 1-8 und 1-7 hat mein früherer ZA in Frankfurt gezogen (unter Protest, aber nach monatelangen Zahnschmerzen langen meine Nerven buchstäblich blank), den dritten Zahn 1-5 zog mir ein ZA während einer Kur, danach fing 1-4 an zu schmerzen, der eine nicht allzu große Plombe hat. Noch während der Kur wurde eine Sinusitis festgestellt. Dann wurde ich transoral operiert (KH-OP), was eine absolute Viecherei und die bisher schlimmste OP meines Lebens war (und ich habe u.a. Bauchschnitt-OP und Augen-OP mit Lokalanästhesie hinter mir). Es wurden Zysten entfernt und rechts gefenstert, ein Rest Schleimhaut wurde leider eben mal nicht abgesaugt, sollte aber klein und nicht schmerzursächlich sein Seitdem habe ich chronische Beschwerden: Ständig zäher Schleim den Rachen herunter, ständig wechselnd zugehende Nasenlöcher und, wenn das rechte Nasenloch mal länger als "normal" zu ist bzw ich erkältet bin, dann fängt 1-4 an zu nerven. Drücke ich auf den Nerv, der unter dem Auge zu den Zähnen läuft, reagiert 1-4 und es tut – fast erleichternd – mal "anders" weh. Zahnweh habe ich also ca. 3 – 4 Mal pro Monat, aber nicht länger als 2 Stunden, dann ist wieder Ruhe. Aufbeissen geht problemlos, er ist aber kopfempfindlich, drücke ich von außen nach innen, tut es nichts, drücke ich von innen nach aussen, gibt es einen Stich.


    Jetzt soll ich Zahnersatz bekommen, allerdings würde dafür 1-4 abgeschliffen und überkront werden, damit er ein Stück weit die Halterung übernimmt. Ich habe den Zahn röntgen lassen und der hiesige ZA hat festgestellt, der Zahn hat einen kleinen Schatten neben der Plombe, und deshalb würde er ihn aufbohren und schauen, wie das Ganze in Wirklichkeit aussieht. Danach sagte er, die Plombe wäre sehr nahe am Nerv, und dadurch, dass der Zahn in die KH reinragt, wäre die Plombe so dicht am Nerv auch ein Grund, warum der Zahn so sensibel reagiere. Und dass er eine Aufbaufüllung reinmachen würde, um den Zahn etwas zu desensibilisieren. Denn vorher wäre ein Überkronen nur ein weiteres Trauma für den Zahn, was eben nicht empfehlenswert wäre.


    Das war am Donnerstag. Übers Wochenende hatte ich weitestgehend Ruhe, allerdings immer wieder zwischendurch etwas Zahnweh. Heute allerdings hatte ich stundenlang Zahnschmerzen, also ist das Ganze unterm Strich nur noch empfindlicher geworden. Jetzt habe ich eine Dolomo blau eingeworfen, die Notbremse. Ich habe die letzte halbe Stunde nur geflennt, weil ich das einfach nur zermürbt. Seit dem Aufbohren tut nicht nur 1-4 weh sondern – und DAS ist neu: auch 1-3 zickt jetzt herum, obwohl der keinerlei Plombe hat und auch auf dem Röntgen unauffällig war. Was soll ich jetzt machen? Klar, habe mich morgen noch mal zwischenschieben lassen beim ZA, aber was soll der schon machen? Je mehr aufgebohrt wird, desto schlimmer! Davon wird es nicht besser! Und wenn er ein Wundermittel hätte, dann hätte er es mir ja sicherlich beim ersten Mal gegeben! Wenn er mich zum HNO schickt, raste ich aus. Das vor 4 Jahren war der Zeitpunkt, wo ich mein Vertrauen in Ärzte verloren habe, und das ist kein abgedroschener Spruch. Ich habe nach der OP gesagt, der Tamponadestreifen rutscht mir den Hals runter – keiner hats geglaubt, das wäre gar nicht möglich, bis ich die Zunge rausgestreckt habe, da lang das Ende drauf. Den dann von der Nase aus durch die Fensterung (frisch operiert) wieder stramm zu ziehen, war geradezu Folter, ich habe nur noch geschrien. Wenige Stunden später wiederholte sich das…. Zur Entlassung habe ich gesagt: Irgendwas stimmt nicht. Sie meinten: Das sind nur Wundschmerzen (als ob ich die nicht von anderen unterscheiden könnte). Ich sollte erst mal ein paar Wochen warten. Der OP-Bericht war mustergültig, alles total toll. Auch die Anästhesie wäre ganz normal gelaufen….. Nach ein paar Wochen bei der Nachuntersuchung immer noch Beschwerden (siehe oben), normalerweise ist man nach ein paar Tagen wieder auf dem Damm. Da hiess es: Ja, das können wir nicht ändern. Lt. CT alles okay. Ich habe mit dem Operateur gesprochen – ja, es wäre alles normal gelaufen, nur die Anästhesie wäre nicht so toll gewesen, sie hatten Intubationsprobleme gehabt, den Tubus erst nicht reingekriegt (und ich hatte mich gewundert, warum ich irre Halsschmerzen (weit über das übliche Maß hinaus) hatte und aussen am Hals alle 10 Finger des panischen Anästhesisten gespürt hatte. Habe seitdem einen Anästheiseausweis mit dem Hinweis: Fiberoptisch intubieren. Was das bedeutet habe ich Anfang des Jahres erlebt: Schlauch mit Kamera bis runter in die Bronchen, dann das Beatmungsrohr hinterher – alles bei vollem Bewusstsein. Die Folge: Schmerzen und heftige Erstickungsanfälle, weil die Kamera noch im Rohr steckt und man über Sekunden (die sehr lange dauern könnenn) keine Luft mehr bekommt, bis sie endlich die Kamera herausziehen und das Rohr frei wird und man in Narkose absackt.


    Aber zurück zur Sinusitis: Ist inzwischen chronisch, das operierende KH will nichts mehr davon wissen (die meinten, die Probleme mit der Nase könnten eine Allergie sein, oder von der HWS kommen oder oder oder….. bloß nichts mit der OP zu tun, auch wenn die Beschwerden genau ab da auftraten). Ich habe diverse HNO gesprochen, die einen wollten operieren (was eigentlich?), die anderen meinten, rechts wären die Nasengänge etwas schmal – aber das waren sie ja schon immer! Ich war beim Neurologen, der meinte, könnte der Trigeminus sein, aber da könnte man nichts machen. Wobei ich schon denke, dass die Schmerzen und die chronische Sinusitis zwei paar Schuhe sind, die aber durch die OP entstanden sind.


    Ich schreibe das, weil ich nicht mehr weiß, was ich machen soll. Ich bin richtig fertig. Es sieht aus, als würde ich alle Zähne auf dem rechten Oberkiefer verlieren, egal ob sie gesund sind oder nicht, einen nach dem anderen, von hinten nach vorne. Derweil überlaste ich die linke Seite immer mehr, weil man unter diesen Umständen wirklich keinen Zahnersatz anpassen kann. Die chronische Sinusitis kriege ich auch nicht in den Griff, seit der OP, nach der ich noch Jahre später Alpträume habe - ungelogen. Die diversen niedergelassenen HNO haben Ping-Pong mit mir gespielt, irgendwann hieß es: Austherapiert. Am besten operieren. Operieren? Noch mal diese Tortur? Warum? Noch mehr Narben, die auf Nerven drücken? Wieder eine OP? Das fängt an, dass sie bei mir kaum einen Zugang finden und die Unterarme zerstechen, ich habe von der letzten OP zu Ostern noch einen dunklen Schatten an der Stelle, wo sie NICHT getroffen haben, aber alles eingeblutet war; wie das wehgetan hat muss ich sicherlich nicht extra erwähnen. Und dann wieder Wachintubation? Hände in die Schlingen (so ne Art sanfte Fesselung auf dem OP-Tisch), Schmerzen in der Nase, wo sie das zu dicke Rohr durchrammen, Schmerzen tief in den Bronchen, schlimme Erstickungsanfälle, Todesangst? 10 Sekunden können ewig dauern. Ich beneide alle, die einfach ne Kanüle in den Arm kriegen und von da an sanft ins Reich der Träume schweben.


    Mich macht das alles so fertig, alles so kompliziert, dazwischen Hoffnung (dass es DIESMAL endlich wieder gut wird) und immer wieder die Enttäuschung, Heilzement, Aufbaufüllungen, endlos viele Spritzen, Schmerzen, Wurzelbehandlung, Extraktion, heftige Zahnfleischentzündungen. Und dann kommt der nächste Zahn….


    Irgendwie tue ich mir momentan total selber leid, weil es einfach nur eine Quälerei ist, überhaupt noch Hoffnung zu haben, nachdem es immer wieder nicht besser wird und alles wieder auf das Unvermeidbare zusteuert. Ich komme mir verarscht vor, von wem auch immer.


    Ich werde wohl alles Zähne rechts oben verlieren oder auf irgendeinem OP-Tisch krepieren, weil irgendwer mal irgendwann einen Fehler bei der Anästhesie oder was auch immer macht

  • 12 Antworten
    Zitat

    Ist das Kieferhöhlenproblem vordergründig? Ist dort alles abgeklärt?

    Diverse HNO's konnten mir nicht helfen. Ein Teil meinte operieren, ein Teil meinte, besser nicht, danach hätte man noch mehr Probleme durch weitere Vernarbungen. Der Operateur meinte, es gäbe Leute, die hätten sich alle Zähne ziehen lassen und danach immer noch Schmerzen.


    Was soll ich machen? Ich hab Zahnschmerzen. Und 1-3 fängt auch an zu zicken, seit 1-4 eine Aufbaufüllung hat (wobei 1-4 mehr wehtut, 1-3 nur etwas). So juckende Schmerzen in 1-4, dass man das Bedürfnis hat, ihn herauszuziehen.


    Ich weiss nicht, was ich machen soll. :°(


    Wenigstens wirkt die Dolomo blau für die Nacht. Die für den Tag hat vor ein paar Tagen nicht geholfen.

    Leider wüßte ich auch keinen Rat, da greifen wohl mehrere Dinge ineinander ":/ Vielleicht mal zum Neurologen, dass es sich um Nervenproblem des Trigeminus handelt? ":/ ":/

    War ich auch schon.


    "Da kann man leider nicht viel machen" war das Statement.


    Ich hoffe, die Dolomo wirkt noch bis morgen früh :°(


    9.45h hab ich den Termin beim ZA.


    Ich könnte verrückt werden. Wie soll das weitergehen? :°(

    Arme Lousiana, Du tust mir echt leid :°_ ! Zahnprobleme sind so ziemlich das Undankbarste, was man haben kann. Schon beim Lesen Deines Threads bekomme ich vor leider Mitleid auch Zahnschmerzen :-| . Ich habe eine ähnliche, wenn auch nicht ganz so schlimme Odysee, wie Du Sie gerade erleidest, hinter mir.


    Jedenfalls wünsche ich Dir alles, alles Gute- und daß man Dir endlich einmal richtig hilft und Du wieder schmerzfrei leben kannst!


    LG, Siri

    Danke für eure netten Worte :-)


    Ich war heute schon wieder mal um 4h wach, bin soweit schmerzfrei geblieben, an der Dolomo von gestern spät nachmittags kann es eigentlich nicht liegen. Aber dennoch ist da unterschwellig immer noch was am rumoren. Ich fahr nachher gleich los zum ZA. Ich werd ihm, bevor er noch mal was macht, erzählen, wie es bei den anderen Zähnen gelaufen ist und dass ich große Angst habe, dass es hier wieder so läuft und der Schmerz dann auf 1-3 überspringt, der sich ja seit der Aufbaufüllung in 1-4 auch schon "gemeldet" hat. Ich hoffe, dass der ZA dann weiss, was zu tun und zu lassen ist und dass er mir damit hilft. So kann es ja nicht weitergehen.... Ich war 2008, wo ich die Zähne verloren habe, bestimmt 1 x pro Woche beim ZA, das ist nicht übertrieben, geholfen hat es letztendlich nicht :°(


    Siri, was ist denn bei Dir gelaufen mit den Zähnen? Hört sich auch nicht gut an... hast Du es inzwischen überstanden?

    War heute beim ZA, und ich hab gleich gesagt, ich würde ihm, bevor wir jetzt was machen, gerne erzählen, wie ich die anderen Zähne verloren habe. Obwohl ich heute "zwischengeschoben" worden bin, hat er sich wirklich Zeit genommen, sich genau anzuhören, was ich ihm erzählt habe. Das waren bestimmt allein schon 10min. Und ich habe ihm gesagt, dass ich wirklich große Angst um meine Zähne habe, aber auch vor weiteren NNH-OPs, weil viele Leute danach noch mehr Probleme haben, aber auch wegen der Wachintubation, das wäre so scheusslich gewesen und umsonst legen sie einem nicht die Hangelenke in Schlingen, bevor sie anfangen. Er meinte, er hätte selbst noch keine gemacht, aber bei einer zugesehen und er könnte mich gut verstehen.


    Er meinte, dieses Überspringen vom gezogenen Zahn auf den "neuen" Letzten, das würde nach einem (hm, wie hiess das gleich) "letzt stehender Zahn" Symptom klingen (so ähnlich hat das geklungen. Was bedeutet, dass der jeweils letzte Zahn einer besonderen Belastung ausgesetzt wäre, die ganz anders ist als wenn der Zahn in einer Reihe steht. Er meint, der Zahn selbst ist okay (nur eben mit einer Füllung nahe des Nervs), der Zahn wäre "absolut erhaltenswert", das bisherige Zähneziehen wäre, wie man sieht, kein gangbarer Weg, da der Schmerz immer auf den jeweils letzten Zahn übergeht. Dann fragte er, wie es mit einem AB wegen der KH aussieht. Ich habe ihm gesagt, dass ich damals nach der OP 13 (!!!) verschiedene Antibiotika bekommen habe, irgendwann hatte ich gegen so ziemlich jedes eine Resistenz aufgebaut, dann ging es mit Misch-AB weiter. Geholfen hätte es nicht, ausser dass ich total am Stock gegangen bin, mein Immunsystem unterirdisch war und ich mir die komplette Darmflora zerschossen hatte, so dass ich irgendwann einen CRP von 58 hatte (normal ist unter 5). Das war, glaube ich, dann dank einer Darmentzündung, ich konnte zu dieser Zeit nicht mal mehr auf meinem Allerwertesten sitzen, weil es so wehtat.


    Dann meinte er, versuchen wir es mit Enzymen. Naja, die hab ich 2008 auch schon mal von einem Neurologen bekommen, allerdings habe ich keine Verbesserung bemerkt. Aber schaden kann es ja nicht, also nehm ich die noch mal ein.


    Dann hat mich wieder mehrmals auf einen Streifen beissen lassen und noch etwas an der Aufbau-Füllung weggeschliffen, damit möglichst wenig einseitiger Druck auf den Zahn kommt. Und noch irgendwelchen Lack draufgepinselt, der wohl was härten soll.


    Das Rezept für Enzyme hab ich leider.... wohl in eine falsche Jacke gesteckt. Denn beim Gehen hab ich versehentlich die falsche Jacke von der Garderobe genommen, da hab ich wohl das Rezept in die Tasche gesteckt. Und als ich dann auf der Straße war hab ich plötzlich gemerkt, dass die Jacke keinen Reissverschluss hat sondern Knöpfe. Und dann steckten auch noch Zigaretten und Feuerzeug drin. Ich bin also wieder hoch und habe - höflich wie ich bin - gar nicht mehr in den Taschen herumkramen wollen. Hätte ich es besser getan, dann hätte ich das Rezept noch gefunden.


    Naja, heute abend hab ich noch mal Gelomyrtol forte aus meinem Medi-Schrank gekramt und genommen. Schaden kann es der Kieferhöhle nicht, vielleicht wird es ja besser. Schmerzen waren heute vereinzelt da, aber nicht durchgehend.


    Habe noch mal einen HNO-Termin gemacht, hoffentlich taugt der HNO was. Ich weiss echt nicht, wie man eine chronische Sinusitis wegbekommt.... Hoffentlich ist die Zyste nicht grösser geworden. Aber in den letzten Jahren blieb sie wie sie war seit der OP. Und dass ich momentan mehr Trouble mit den Zähnen habe, ist auch erst gekommen, seit ich letzte Woche die Aufbaufüllung bekommen habe....

    Hey, da gab es doch neulich erst einen Bericht im TV über eine Frau, die auch ständig von Zahnärzten traktiert wurde, ohne dass eine Besserung eintrat. Was war das Ende vom Lied? Die Frau hatte stressbedingt eine völlig verspannte Kiefermuskulatur. Das war es, was die Schmerzen ausgelöst hatte. Diese Frau hat längere Zeit gebraucht um mit Stress besser umgehen zu können, hat Entspannungsmethoden kennen gelernt und der Schmerz war weg!

    Dass das etwas mit dem Druck auf die Zähne zu tun hat, glaube ich schon, und auch der ZA scheint ein besonderes Augenmerk darauf zu haben, was ich gut finde. Allerdings habe ich eben auch die klassischen Symptome einer chronischen Sinusitis, und der Trigeminus läuft direkt durch die KH, wenn ich das richtig sehe.


    Morgen ist der HNO-Termin.


    Hoffentlich kommt der mir nicht mit OP um die Ecke. Ich glaube, dann flippe ich aus. %-|


    So ein Arzt geht nach der OP einen Kaffee trinken und ich habe, abgesehen vom Trauma einer Wachintubation, noch wochen-, monate- oder jahrelang Trouble deswegen.... :°(

    War beim HNO. Er meint, er will ein CT haben, um sich ein Bild zu machen.


    Immer, wenn von Röntgen und CTs die Rede ist, krieg ich es mit der Angst (dass sie was finden, was vielleicht bösartig ist wie ein Tumor oder so).


    Der letzte Ultraschall der Kieferhöhle, auf dem man aber nicht bis hintenhin sehen konnte, war unauffällig, echoarm, die kleine Zyste, die noch von der OP von vor 4 Jahren übrig ist, hatte sich in den letzten Jahren seit der OP nicht geändert, das letzte Mal habe ich Anfang letzten Jahres einen US beim HNO machen lassen. Und dann habe ich noch zwei Rundum-Röntgen (einmal Mitte letzten Jahres, einmal Mitte diesen Jahres, bei 2 Zahnärzten). Da sieht man zumindest die untere Hälfte der KH und den ZÄ ist nichts weiter aufgefallen. Hoffentlich ist da nichts drin :°( Aber die Schmerzen sind ja erst nach der Zahnbehandlung verstärkt aufgetreten, die Jahre vorher war es ein Auf und Ab, auch, als lt. CT (ein paar Wochen nach der OP) und jährlichen US alles unauffällig war.


    Am 09.12. ist der Termin für's CT, das ist ein Freitag. Ich hab keine Ahnung, ob die Röntgenärzte einem dann gleich was sagen, wenn da was auffällig ist? Sonst schau ich drauf, seh irgendwas und mach mich das WE verrückt.

    CT sieht genauso aus wie einen Monat nach der OP. Kleine Schleimhautansammlung/Rest einer Zyste. Unverändert.


    Der HNO hat das Ganze im Stehen abgehandelt, fast zwischen Tür und Angel. Hätte keinen Krankheitswert. Und ich müsste mich damit arrangieren. Der Schleim.... ja da kam er mit einer ganz blöden Ansicht daher: So viele Leute würden glauben, sie hätten ne chronische Sinusitis, wenn sie den Rachenschleim hätten. Und überhaupt.... die einen hätten mehr, die anderen weniger, so wie die einen öfter aufs Klo müssten als andere. - Als ich ihm sagte, dass ich das bis zur OP damals NICHT hatte, meinte er nur achselzuckend, ich sollte mich daran gewöhnen, wär nun mal so.


    Meinem Zahn gehts davon auch nicht besser.


    Manche Ärzte sollten nur Geld kriegen, wenn sie einem auch helfen.