Instrument bei WB abgebrochen: nicht gemerkt? was nun ?

    Nach langer Schmerzen ohne Röntgenbefund habe ich für eine Zweitmeinung in eine Zahnklinik gewechselt und wurde dort einem Ass.Zahnarzt zugeteilt.Der konnte zwar auch nichts erkennen, meinte dann aber es bestehe die Möglichkeit, das die Composite-Füllung einen Riss hätte. Folge 6er unten links eine Stunde aufgebohrt, endete mit 'wir müssen den Nerv öffnen'. 2Tage später sagte ich , ich habe das Gefühl, der Zahn ist nicht in Ordnung. Antwort: 'Wir müssen auf jeden Fall eine Wurzelbehandlung machen, da der Zahn sich in Ihrem Alter ( ich bin 30 .. ) nicht mehr erholen wird. Ehrlichkeit wäre mir hier lieber gewesen, denn da der Zahn seit Monaten immer empfindlicher wurde,meine Beschwerden seit Entfernung des Nerves weg sind und ich schon diverse WB und Zahnprobleme hatte, war der Befund eigentlich klar. Da ich bei dem ZA kein gutes Gefühl hatte und er mir bei einem anderen seit Wochenschmerzenden Zahn ( der inzwischen gezogen wurde und eine ganz schwarze Wurzel hatte.. ) auch 3 wochen lang erzählt hat, er müßte dazu erstmal einen Kollegen fragen, habe ich in der Zahnklinik nochmal um einen anderen, erfahreneren ZA gebeten. Dieser erkannte div. Probleme, setzte die WB unter div. Male nachbetäuben fort, stellte aber kurzfristig fest, das er nicht bis in die Spitze kommt und schickte mich zum Erhalt des Zahnes zu einem Endodontologen.Dieser stellt heute fest, das in einem Wurzelkanal ein Instrument abgebrochen ist, was so tief drinsteckt, das er es nicht durch den Zahn rausholen kann. Riet mir statt priv.Leistung der endodontischen Beh. u.darauffolgenden chirurg.Eingriff, um das Instrument zu entfernen zu, Zahnziehen+ Implantat.


    Ich glaube nicht, das es dem letzten ZA passiert ist, den dann hätte er mich ja nicht an den Endo-Spezi verwieden, der das auf jeden Fall feststellt.


    Aber wenn so etwas passiert, muß man das als ZA doch merken und sagen - oder ??? das kann doch nicht passieren, ohne das man es merkt ? Ich habe Angst, das beim Ziehen ein Rest im Kiefer bleibt ?! Da es im Unterkiefer ist, was ist mit den darunterliegenden Gesichtsnerven ? Habe Do. den nächsten ZA Termin. Bei dem habe ich eigentlich schon ein gutes Gefühl, er hat mir auch bei dem anderen Zahn ein Sofortimplantat gesetzt. Bisher alles ok. Aber verunsicher ist man ja trotzdem .. was nun ?

  • 16 Antworten

    Hallo Anja,


    blöde Situation. Wurzelkanalinstrumente können abbrechen, ohne dass man es merkt. Kommt darauf an wie viel abbricht. Ist halt schade, wenn man auf Grund dessen einen Zahn verliert und das Vertrauen in die Zahnärzte angeknackst ist. Kann dir leider keinen Tipp geben, aber vielleicht gesellt sich ja noch jemand dazu, der dir noch Vorschläge machen kann. Wegen dem Ziehen würde ich mich nicht so verrückt machen, das wird doch nicht der erste Zahn sein, der vom Arzt gezogen wird und Reste können auch gut entfernt werden. Ein gewisses Risiko wird immer bestehen, egal was gemacht wird. POSITIV denken, viel Glück und liebe Grüße

    Hallo Liebe Anja,


    mir ist genau das gleiche passiert :-(


    Wurzelkanalinstrument abgebrochen - Zahnarzt merkte dies aber, aber meinte, dass das drin bleiben kann/soll.


    Kurze Zeit später musste der Zahn dann raus :-( Der Hammer war, dass das Instrument immernoch im Kieferknochen steckte, wie mein neuer Zahnarzt feststellte. Dieser hat das dann entfernt... nun habe ich seit 3 Wochen mein Implantat... Krone kommt dann in 4 Monaten drauf...


    Viel Glück Dir!!

    Zitat

    Aber wenn so etwas passiert, muß man das als ZA doch merken und sagen - oder das kann doch nicht passieren, ohne das man es merkt? Ich habe Angst, das beim Ziehen ein Rest im Kiefer bleibt?!

    Eigentlich sollte der ZA das merken. Kann man ja schließlich notfalls auch nachmessen oder röntgen. Und sagen sollte er es auch. Auch wenn sich dadurch nichts verbessert, aber er ist es dem Patienten schuldig ihn zu informieren. Ist das Instrument tief unten in der Wurzel ist es auch kaum möglich es da wieder herauszubekommen. Es gibt Patienten, da kann es drinbleiben. Aber nur, wenn die Entzündung auch ausheilt. Ich hab auch ein Stück Instrument im Zahn und hoffe, das sich die Entzündung trotzdem zurückbildet. Aber das kann noch keiner genau sagen.


    Das Abbrechen von Instrumenten ist eins der Risiken einer WB. Es ist ärgerlich, wenns ausgerechnet bei einem selbst passiert.


    Ist der Zahn jetzt eigentich schon gezogen oder kommt das noch? Oder wollen die trotzdem noch die WB beenden?


    Irgendwo hab ich mal gelesen, dass Backenzähne einfacher zu entfernen sind als Weisheitszähne.


    Wenn Du Dir unsicher bist, frag Deinen ZA ruhig Löcher in den Bauch. Vielleicht klärt sich dann einiges.


    :)*

    hmm, scheint ja leider nicht allzu selten zu passieren ... Ist ja auch klar, das sowas passieren kann, finde nur, man sollte dann wenigstens so ehrlich sein und es gleich sagen, dann kann man noch das beste daraus machen. Glaube nämlich, das es dem ersten ZA passiert ist und der zweite - weil er es nicht wußte -es noch tiefer reingeschoben hat ( denn das zweite mal war sehr schmerzhaft und er mußte ein paar mal nachspritzen). Ist ja immer blöd, wenn es bei einem selber passiert. Mich ärgert nur, das ich bei meinem 'alten ZA 'schon seit Monaten gesagt habe, das ich das Gefühl habe der Zahn sei nicht ok und ist extrem empfindlich. Da er mir immer gesagt hat, das käme dadurch , wenn man viel Obst ist und die Fruchtsäure den Zahnschmelz angreift...Habe ich dann gewechselt, um mir eine zweite Meinung einzuholen. Da bin ich dann bei dem Ass.ZA gelandet, der hat ja dann die WB angefangen, aber da ich das Gefühl hatte, das er noch recht unsicher ist, habe ich um einen erfahreneren Kollegen gebeten.


    Der konnte mir auch helfen und ich habe da auch ein gutes Gefühl. Werde alles weitere Do.mit ihm besprechen. Ich habe an dem Zahn direkt darüber gerade letzte Woche ein Direktimplantat bekommen. Ist auch bisher alles gut, aber man hängt ja schon ein bißchen an seinen eigenen Zähnen und ich denke dann auch immer, wenn den Zahn mal jemand früher behandelt hätte, hätte man mir viel Schmerzen ersparen können und den Zahn vielleicht erhalten können... Auf der anderen Seite habe ich auch noch zwei noch nicht fertige Backenzähne bei denen mein 'alter ZA'schon vor einem Jahr eine Zwischenraumkaries festgestellt hatte, meinte aber, das wäre noch nicht so nah am Nerv und daher nicht so eilig...Inzwischen war bei einem schon die Füllung eingebrochen und beim Aufbohren sind beide so eingebrochen, das nur noch zwei Seitenwände stehen...Die müssen dann Do erstmal gemacht werden. Der daneben wurde vor 8 jahren ( auch nachdem es monatelang nicht erkannt wurde ) mit einer Wurzelspitzenresektion behandelt und soll auch schon 'sehr auffällig 'sein. Bei dem habe ich auch manchmal das Gefühl, er ist nicht ganz fest. Außerdem habe ich im Oberkiefer noch 6 WB, überkronte Zähne. Die werden ja auch nicht ewig halten ... Finde es nur so schwer zu verstehen, warum man solche Zähne haben muß, wenn man ständig zum ZA geht ? Hab einfach Angst, das ich in ein paar Jahren keine eigenen Zähne mehr habe, das ich das irgendwann nicht mehr bezahlen kann oder das es nicht hält.. Möchte auf keinen Fall Zähne zum rausnehmen haben !


    Wann habt Ihr Eure ersten Implantate bekommen ? Hat vielleicht schon jemand Langzeiterfahrungen damit gemacht ?

    Ich habe meins mit 22 bekommen - und habe es erst seit 3 Wochen. Kann also keine Langzeiterfahrungen berichten.


    Eine Lehrerin von mir hat im Oberkiefer einige Implantate, schon recht lange und bei ihr ist alles bestens.

    Denke eigentlich auch , das die lange halten, wenn man sie gut pflegt. Mein ZA ( hat selbst welche ) meinte sogar, das die bei guter Pflege ein Leben lang halten und wenn nachher die richtige Krone drauf ist, sieht man das ja auch nicht.


    Habe nur so ne Horrorvorstellung vorm Gebiss ... und so viele ätzende ZA Erinnerungen, die vergißt man leider nicht. Aber ich will auf jeden Fall wissen, was da los ist und finde es nicht gut, wenn einem so Sachen wie mit dem abgebrochenen Instrument verheimlicht werden. Dann kann man ja irgendwann keinem mehr vertrauen !

    Zitat

    ...Auf der anderen Seite habe ich auch noch zwei noch nicht fertige Backenzähne bei denen mein 'alter ZA'schon vor einem Jahr eine Zwischenraumkaries festgestellt hatte, meinte aber, das wäre noch nicht so nah am Nerv und daher nicht so eilig...

    Hääh?? Wie jetzt, bohrt der erst, wenn die Karies schon am Nerv ist? An sich sollte man doch so früh wie möglich die Karies entfernen, damit der Nerv eben NICHT beschädigt wird. Interdentalkaries ist eh schon tückisch, da sie meist sehr spät erkannt wird (kenn das).


    Gut dass Du gewechselt hast.


    Lässt Du denn regelmäßig eine PZR machen? Verwendest Du täglich Zahnseide? Nicht, dass sich dadurch alles verhindern lässt, aber helfen kann es schon.

    denke, das ist ein problem, denen das alles nachzuweisen ... bin froh, das ich jetzt bei einem bin, der für mich zumindest im moment den eindruck macht, das er ahnung ( zumindest mehr , als die anderen ... ) hat.


    ja, verwende täglich aronal, elmex, zwischenraumbürstchen, ungew. zahnseide und munddusche, wiel ich von mir aus alles getan haben will. letzte pzr ist ein jahr her. war die erste bei dem damaligen za. war eine ganz junge. danach meinte sie 'so, jetzt dürfen sie erstmal 4-5 stunden nichts essen'. hätte sie aber nicht sagen brauchen , weil mein ganzes zahnfleisch ( mundschleimhaut) wie verbrannt od. verätzt war, so das ich ne woche nicht richtig essen konnte ... davon hatte ich erstmal genug und da ich auch schon einmal mit einer not-zahnärztin extrem schlecht erfahrungen gemacht habe , möchte ich - auch, wenn's blöd ist - frauen am liebsten gar nicht mehr an meine zähen lassen...


    heute bin ich krank geschrieben, weil ich auf beiden augen eine bindeheutentzündung bekommen habe. der augenarzt meinte gleich 'erkältung oder zähne nicht i.o. 'eindeutig zähne .. .er meinte , das wäre bei manchen normal , wenn man im kopfbereich etwas empfindlich ist und ginge gerade bei den zähnen im oberkiefer besonders schnell ... hatte ich gleich nachdem ich mit den antibiotika tabletten fertig war gemerkt, dachte aber , es wäre von wind oder zugluft. habe gar nicht an den zahn zusammenhang gedacht und daher erstmal noch drei tage gewartet und auch meine linsen weitergetragen ...


    bin inzwischen echt ein bißen genervt von dem ganzen, aber diese risiken gehören ja anscheinend dazu.. da hat man wohl selbst nicht viel möglichkeiten ...

    noch ne Frage ...

    Problem ist ja auch, das da jetzt zwei Zahnärzte dran waren, wobei ich selber mir eigentlich sicher bin, das der jetzige es nicht war. Das ich selber jetzt das Implantat ( statt Brücke ) zahlen muß - blöd, aber ok, wäre ja irgendwann sowieso so gekommen. Muß man wohl akzeptieren. Aber ist es ok, das der Endodontologe meinte, ich müßte auch den mikrochirurgischen Eingriff selbst bezahlen, wenn er das abgebrochenen Teil durch den Kiefer rausholt ? Warum müssen denn jetzt nicht die ZA darüf sorgen, das das da rauskommt ? Ich möchte nämlich auf gar keinen Fall, das da ev. nachher noch ein Stück von im Kiefer bleibt, da ich vorher schon monatelang rheumatische Nervenschmerzen durch den entzündeten Nerv an dieser Stelle hatte. Bin gesetzl. versichert, möchte mich aber erst soviel wie möglich selbst informieren, da ich ein bißchen bedenken habe, das ich sonst vielleicht noch mehr selbst zahlen muß ( weil ich ja schon ein paar mal den Arzt gewechselt habe, die KK auch nicht gerade den Sinn für Implantate hat usw. )

    Hast Du denn schonmal das Röntgenbild gesehen? Ist das Stückchen lang oder kurz? Ist es im Zahn oder gar außerhalb und somit im Kiefer?


    Die gesetzliche Kasse zahlt eh schon wenig. Z.B. wird nicht jede WB bezahlt (ist Zahnabhängig). Meine Revision wird überhaupt gar nicht bezuschusst und ich zahle alles selbst (knapp 1000,-). Logik der Kassen %-| .


    Kann der mikrochirurgische Eingriff denn nicht als WSR abgerechnet werden? Ist doch gleich, oder nicht? WSR zahlen die Kassen dann wieder gerne. Zahnziehen sowieso.


    Wenn die WB fachmännisch ausgeführt wurde, hast Du wohl keine Chance auf Schadenersatz, da es eben dieses Risiko, dass ein Instrument brechen kann birgt.


    Implantate werden natürlich erst recht nicht bezahlt, da es Luxus ist. Wie heißt es doch gleich: "wirtschaftlich und zweckmäßig". Mehr kannst Du nicht erwarten, so traurig es auch ist.

    Stahlinstrument

    Hallo anja76,


    das abgebrochene Wurzelkanalinstrument ist in der Regel aus Edelstahl und stellt mikrobiologisch (bakterientechnisch) überhaupt keine Bedrohung für den Zahn oder den Knochen dar. Das einzige Argument für eine Entfernung wären Schwierigkeiten, daran vorbei eine Wurzelbehandlung durchzuführen, oder eine Desinfektion des Bereiches hinzubekommen.


    Das ist aber in der Regel machbar.


    Wenn der Spezial-Endodontologe Gegenteiliges sagt und auch noch für ein Implantat plädiert, dann frage ich mich, ob er seinen Job als Zahnerhalter auch wirklich ernst nimmt.


    Mit anderen Worten: Reststück drinlassen und zusehen, dass eine vernünftige Desinfektion = weitgehende Vernichtung aller Bakterien passiert. Die ist viel wichtiger.


    Viele Grüße


    Joachim Wagner

    Werde mir das Röntgenbild morgen nochmal zusammen mit meinem jetzigen ZA ansehen und ihn auf jeden Fall auf eine WSR ansprechen. Da es ja eine Z-Klinik ist , könnten das die Kiefernchirungen da ja auch selbst machen. Klar, hat man dann das Risiko, das die Restbakterien im Zahn sich irgendwann wieder melden, aber bei meinem jüngsten WSR Zahn ist das immerhin gut 6 jahre her und dann könnte da ja immer noch ein implantat drauf ! Das das komplett Privatleistung ist , ist ok, aber trotzdem finde ich sollte man doch erstmal versuchen, den eigenen Zahn zu erhalten und das muß ja noch irgendwie sinnvoll gewesen sein, sonst hätte der die WB ja gar nicht angefangen ?!?! Finde , das ist nur wirklich immer schwierig abzuschätzen , ob die wirklich für den Patienten das beste wollen oder für sich selbst ... ?! Da der Endodontologe mir ja schon zum Implantat geraten hat ( gerade bzgl. Alter und Haltbarkeit usw. ) hätte ich dann ja mit der Meinung meines ZA zumindest 2 Meinungen ( die werden sich ja hoffentlich nicht noch untereinander absprechen ... )


    Soweit ich gesehen hatte, steckt das Stück ganz unten in der Wurzelspitze und ragt ein bißchen darüber hinaus ... Mein ZA hatte bei der WB ja die Kanäle vermessen und dabei festgestellt, das bei einem noch ca. 2 mm ( ? ) fehlten und mich daher , um die richtig zu reinigen und den Zahn langfristig zu erhalten zu dem Endodontologen geschickt.


    Was genau wurde/wird denn bei dir für die ca. 1000,- gemacht ?


    Die 'Schadensersatz -sachen 'haben glaube ich soweiso keinen Sinn - kostet nur Nerven ... wichtig wäre mir nur, das di edas Tiel da wieder rausholen, falls tatsächlich was im Kiefer steckt oder stecken bleibt !


    Wenn eine WSR möglich wäre, zahlt die dann immer die KK oder kann das auch wieder der ZA entscheiden ? Denn wenn er erst meint, der Zahn ist erhaltungswürdig und fängt eine WB an sollte er ja auch mit einer WSR erhaltungswürdig sein - oder ?!? selbst, wenn's dann mit ner Krone auch nicht '100 Jahre 'hält, aber zumindest behält man dann doch erstmal ( wenn man nicht gerade total Pech hat und es fängt gleich wieder an ) den eigenen Zahn - das ist doch immer besser besser ?!?

    Zitat

    Was genau wurde/wird denn bei dir für die ca. 1000,- gemacht ?

    Mein vor zwei Jahren WB-Zahn hat wohl schon seit langem eine Entzündung (äußerst groß aber wenig schmerzhaft). Auf dem endlich mal aufgenommenen Röntgenbild kann man gut sehen, dass die Kanäle nicht bis unten hin gefüllt sind. Mein ZA wollte den Zahn ziehen. Ich nicht. So entschied ich mich für eine Zweitmeinung beim auf Endodontie spezialisierten ZA. Der hat die alte Füllung 2 Stunden lang mühselig rausgebohrt, gefeilt elektronisch gemessen und mit verschiedenen Chemikalien gespült (zum Auflösen der Füllung und zum Desinfizieren). Dabei entstand auch das Bruchstück. Danach wurde eine medikamentöse Einlage gemacht. Beim nächsten Termin wurde diese wieder entfernt, und der ZA hat versucht das Teil herauszubohren und auch sonst noch weiter gefeilt und gespült. Jetzt ist wieder irgend ein Zeug drin und beim nächsten mal kommt die endgültige Füllung mit irgendeinem Stift drin. Das wars. Die Krone (kostet extra) kommt erst deutlich später drauf. Falls sich der Knochen doch nicht erholt oder es schlimmer wird, muss der Zahn trotzdem raus.


    Ich würd mal bei Deiner KK nachfragen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie WSR zahlen.


    Bei meinem Zahn hätten sie das auch bezahlt, aber eben nicht einen cent für die Revision. Die Erklärung dazu war echt zum umkippen.


    Aber keiner der ZÄ die ich gesprochen habe würd das bei mir machen, weil es ein hinterer Backenzahn ist und die Gefahr Nerven zu beschädigen zu groß ist. Ab gesehen davon, dass bei einer schlechten Wurzelfüllung eine WSR eh wenig Erfolgsaussichten hat.