Gibt es denn medizinische Gründe, die es rechtfertigen die Behandlung abzubrechen?


    Dann würde ich mich doch noch mal an die Krankenkasse wenden.


    Ansonsten muss die Rechnung bezahlt werden, auch wenn die Behandlung abgebrochen wird. Dem KFO ist es wahrscheinlich prinzipiell egal, von wem er sein Geld bekommt. Du wirst dich mit dem Kindesvater einigen müssen.


    Mit Körperverletzung wäre ich vorsichtig. Man könnte dann sehr schnell behaupten, dass du nicht im Sinne des Kindes handelst. Ich weiß auch nicht, ob zwingend beide Elternteile der Behandlung zustimmen müssen. Es handelt sich ja nicht um einen lebensbedrohlichen Eingriff.


    Lass dich von einem Anwalt beraten. Zahlungsaufforderung einfach ignorieren würde ich nun auch nicht.


    Sollte es hier nur um die finanzielle Problematik gehen, könnte man versuchen eine Ratenzahlung zu vereinbaren. Wobei da wahrscheinlich die Front mit dem KFO schon verhärtet ist.

    Makkabi schrieb:

    Zitat

    Es geht nicht um finanzielle Streitigkeiten, sondern um Behandlung ohne Auftrag aka Körperverletzung.

    Ist doch alles Mumpitz: In der gesamten bisherigen Diskussion geht es ausschließlich darum ob die Mutter bezahlen muss und nicht um Straftaten.


    Und natürlich liegt ein Behandlungsauftrag vor:

    Zitat

    denn sie lebte bei ihrem Vater und er hätte den Auftrag gegeben, sie behandeln zu lassen.

    Die Tochter oder der Vater haben den Auftrag gegeben. Es findet sich kein Hinweis darauf dass was Anderes der Fall ist. Makkabi lies bitte die Beiträge bevor Du Leute falsch informierst!

    Zitat

    Die Tochter oder der Vater haben den Auftrag gegeben.

    Da Tochter minderjährig, ist der Vertrag / Auftrag schwebend ungültig.


    BEIDE (!) Erziehungsberechtigte müssen zustimmen.


    Hansileinchen lies bitte die Beiträge bevor Du Leute falsch informierst!


    ****

    Wenn er eine Rechnung stellt, dann hat er deine Tochter auch behandelt. Wenn du das nicht wolltest, dann hättest du mit ihr ja nicht hingehen müssen. Ergo hast du doch einer weiteren Behandlung zugestimmt.