• Mein Zahnproblem

    Hallo zusammen, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen... Ich hatte bersits vorige Woche Zahnschmerzen (links unten, letzter Zahn hinten). Vorigen Donnerstag war ich dann beim Zahnarzt. Er hat eine röntgenaufnahme gemacht und gemeint, da müsse man eine Wurzelbehandlung machen. Also aufgebohrt und so ein Medikament rein und dann mit Watte verstopft. …
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    So, der Zahn ist jetzt seit 3 Tagen raus und ich komme noch immer nicht zur Ruhe...


    Gestern war ich wieder bei dem anderen Zahnarzt (bin nur am Wochenende in Ulm).


    Der hat sich erst mal gewundert, dass der Zahn nicht mehr da ist. Er meinte, dass nach wie vor Eiter drin ist und hat dann unter Betäubung die Wunde wieder aufgekratzt und abgesaugt.


    Aber ich merke noch immer, dass es im Unterkiefer "spannt", also wohl Eiter drin ist, aber nicht (nur) hinten, dort, wo der Zahn war, sondern auch weiter vorn bis zu den unteren Eck- und Schneidezähnen.


    Nach wie vor habe ich ein "Taubheitsgefühl" in der linken Unterlippe und im Kinn auf der linken Seite :-(


    Hab das auch gesagt, aber da ist der Zahnarzt gar nicht drauf eingegangen


    Möcht endlich mal wieder nachts 8 Stunden am Stück schlafen können :°(


    Was mich auch etwas ärgert: der Ulmer Zahnarzt hat mir zur Verminderung der Keimzahl ein Mittel (Chlorhexamed) gegeben, mit dem ich den Zahn vorsichtig "spülen" soll. Der Zahnarzt, bei dem ich gestern war, hat gemeint, ich soll das bleiben lassen, sondern die Wunde solle möglichst trocken sein.


    Wenn sich nicht mal die Fachleute einig sind, was soll ich dann als Patient machen? Woher soll ich wissen, was jetzt richtig ist und wie krieg ich den Eiter los?


    Ich kann doch nicht alle drei Tage die Wunde wieder öffnen lassen bzw. um an die vorderen Stellen zu kommen, müßte man ja das ganze Zahnfleisch auf der linken unteren Seite komplett "perforieren", damit das Zeug raus kann, oder?


    Bin so langsam am Verzweifeln, am Freitag ist Klausur und ich kann mich kaum konzentrieren. :-(

    Zitat

    Was mich auch etwas ärgert: der Ulmer Zahnarzt hat mir zur Verminderung der Keimzahl ein Mittel (Chlorhexamed) gegeben, mit dem ich den Zahn vorsichtig "spülen" soll. Der Zahnarzt, bei dem ich gestern war, hat gemeint, ich soll das bleiben lassen, sondern die Wunde solle möglichst trocken sein.

    wie soll denn eine Wunde im Mund "möglichst trocken sein"?! finde ich nicht sehr einleuchtend. habe mit das thema mal durchgelesen weil ich auch bereits seit 2 monaten eine wurzelbehandlung mache und mein zahn rumtobt wie sonstwas. jetzt ist dein zahn ja bereits draußen – aber kannst du mir sagen, wie viele kanäle bei dir aufbereitet wurden? bei mir wurden nämlich die ganze zeit nur 3 aufbereitet und jeder hat sich gewundert warum da immernoch eiter kommt und der zahn einfach keine ruhe gibt. gestern wurde dann noch ein 4. kanal gefunden und gereinigt und siehe da – die schmerzen sind so gut wie weg!


    wünsche dir gute besserung!!

    Bei mir waren es 3 Kanäle, aber inzwischen ist der Zahn ja draußen.


    Das Problem bei mir ist jetzt eher der Eiter, der sich noch im Zahnfleisch und im Kiefergewebe befindet.


    Mit "trocken" meinte der Zahnarzt natürlich nicht, dass die Wunde vollkommen trocken sein muß (geht ja schon wegen des Speichels nicht), sondern eher, dass man nicht zusätzlich mit irgendwelchen Mittelchen Spülen soll

    Klar kannst Du mit Chlorhexamed spülen, dafür ist es ja da. Man sollte nur nicht den Wundpfropf raus spülen.

    Zitat

    Nach wie vor habe ich ein "Taubheitsgefühl" in der linken Unterlippe und im Kinn auf der linken Seite

    Kann nach einer Zehnentfernung im Uk vorkommen, sollte aber stetig besser werden.


    Auch die Schmerzen, bzw das Mißempfinden sollte besser werden, die Entzündung muß sich dort ja auch abbauen.

    Ich hab wie gesagt nach wie vor ein "spannendes" Gefühl im Zahnfleisch bis nach vorn.


    Ich bin mir recht sicher, dass da noch Eiter ist, wenn auch deutlich weniger als vorher.


    Was muß man da machen? Baut sich der von alleine ab in den nächsten Tagen?


    Oder muß man da nochmal mit dem "Messer" ran?


    Ich hab mal was gehört, dass man das Zahnfleisch "ausschaben" muß. Hört sich nicht gerade prickelnd an. Aber wenn es helfen würde, mein Problem zu lösen...


    Das Taubheitsgefühl ist unverändert, aber (zum Glück) waren die Schmerzen heute deutlich erträglicher. Ich habe im Lauf des Tages "nur" eineinhalb Ibuprofen 600 gebraucht (3x je eine halbe), noch vor zwei Tagen ging unter 5-6 Stück pro 24 Stunden nichts.


    Ich nehm jetzt noch eine vorm Ins-Bett-gehen und hoffe, dass ich einigermaßen schlafen kann


    Liebe Grüße vom Ulmer Spätzle

    Zitat

    Was muß man da machen? Baut sich der von alleine ab in den nächsten Tagen?

    Der Körper resorbiert das, außerdem hattest Du doch ein Ab bekommen, oder?

    Ja, hab ich, nehme ich auch seit Montag vor einer Woche fleißig, aber morgen Abend sind die 30 Tabletten alle...


    Was meinst Du, wie lange es dauert, bis der Eiter weg ist?

    Das kann ich Dir nicht sagen...aber bei 30 Stück sollte da schon einiges an Bakterien tot sein. Bei entzündeten Zähen dauert die Wundheilung oft länger und ist schmerzhafter :°_

    Leider hab ich nach wie vor Probleme...


    Die Lymphknoten sind angeschwollen, nach wie vor ein "taubes Gefühl" in der Lippe.


    War heute wieder beim Zahnarzt. Er hat wieder das Zahnfleisch aufgeschnitten und Eiter abgesaugt. Jetzt habe ich ein anderes Antibiotikum bekommen (AmoxiClav). Bin gespannt, ob das besser hilft. So langsam macht es keinen Spaß mehr.


    :°(

    Lieber Ulmer Spatz,


    du solltest dich auf schnellstem Wege in einer Zahnklinik vorstellen.


    Taubheitsgefühl in der Lippe und geschwollene Lymphdrüsen lassen sich keinesfalls mit Antibiotika behandeln, die wahllos ausgesucht werden. Bei deinen Beschwerden sollte ein Antibiogramm angezeigt sein :-/


    Zudem muss abgeklärt werden ob du eine Osteomyelitis hast. So wie du es beschrieben hast, deutet viel daraufhin.

    @ :)