MeineErfahrung mit Amalgam-Entfernung

    Ich habe in diesem Forum vor Kurzem schon einmal geschrieben, dass ich 8 Stück Amalgam-Plomben entfernt bekommen habe.


    Seitdem geht es mir gesundheitlich sehr gut.


    Ich hatte drei Jahren lang eine Wärme-Urtikaria, die mich sehr belastet hat. Seit ich das Amalgam entfernen ließ, ist von diesem Krankheitsbild nichts mehr zu spüren. :-)


    Ich fühle mich seitdem, als wäre eine Last von mir gefallen.


    Auch an meinen Fingernägeln hat sich eine Rillle gebildet, wie sie nach einer schweren Krankheit zu sehen ist.


    Ich muss noch dazusagen, dass ich keine Ahnung hatte, dass die Plomben für all das verantwortlich waren. Erst jetzt ging mir ein "Licht" auf und ich danke meinem Zahnarzt von ganzem Herzen.


    Auf diesem Wege meinen Dank und meinen Respekt an alle Zahnärzte und ihren Helferinnen für ihre Arbeit.


    Noch eine Frage: Stimmt es, dass das Amalgamentfernen für Patient und Zahnarzt gesundheitsschädlich sein kann???

  • 42 Antworten

    Ja, stimmt, weil beim Ausbohren von Amalgam Quecksilberdämpfe entstehen können, die der Patient und der ZA und die Helferin dann einatmen. Das tut nich gut...


    "..Amalgamfüllungen entfernen wir mit folgenden Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen für den Patienten:


    Beim Ausbohren von Amalgam wird eine Gummimembrane (Kofferdam) verwendet, die verhindert, dass Amalgamreste in die Mundhöhle oder den Verdauungstrakt gelangen.


    Der Patient wird über die Nase mit Sauerstoff beatmet, denn die beim Ausbohren entstehenden Quecksilberdämpfe dürfen nicht eingeatmet werden.


    Durch diese Schutzvorkehrungen ist sichergestellt, dass der Patient bei der Amalgamentfernung nicht zusätzlich belastet wird


    .."


    http://www.kettenburg.de/amalgam.html


    Herzlichen Glückwunsch, wenn es Dir jetzt besser oder gut geht :-).


    Falls sich das ändert, dann bitte überleben, ob evtl. eine Entgiftung nötig ist. Dazu ist das Buch "Amalgam" von Dr. Mutter eine gute Information.

    Fenster öffnen ist auch nicht verkehrt.


    Gibt auch bestimmte Bohrer, die irgendwie absaugen (Name entfallen)


    Gibt Menschen, die werden als Nachteulen bezeichnet, andere


    als Lerchen od. so ähnlich.


    Bedeutet, einige sind frühmorgens noch nicht richtig "einsatzfähig",


    andere Frühaufsteher und fit wie der Schuh zum turnen.


    Meine Bekannte ( ehem. Studentin ) ist nach der Amalgamentfernung


    von der Nachteule zur Lerche geworden.


    Ein Zahnarzt erzählte in einem Vortrag, dass er gelegentlich


    bestimmte Vitamintabletten schluckt. Er sagt, über die Zeit wird


    er persönlich mit Quecksilberdünsten belastet. Selbst hat er


    kein Amalgam mehr in der Praxis.

    Gott seis Gedankt alle Menschen sind gleich!

    Jeder verträgt Amalgam, schaden kanns keinem und wer dann doch bei jedem bisschen Schwefel aus dem Essen Nervenschmerzen im Kieferbereich und in anderen Körperteilen bekommt, der hat nunmal Pech gehabt.

    @elloran

    Was redest Du denn da?


    Es gibt nachweislich Menschen die Probleme mit Amalgam haben, zT nicht unerheblich.


    Trotzdem ist das Zeug immer noch Regelversorgung (in vielen Ländern schon lange nicht mehr!). Das Zeug wird uns nicht in die Zähne gestopft weil es so toll ist sondern weil es so billig ist. Frag doch mal Deinen Zahnarzt für was er sich in seinem eigenen Mund entscheiden würde...


    "Das verträgt doch jeder und wer nicht hat eben Pech" - Was denn nun - verträgts nun jeder oder nicht?


    Quecksilber im Mund, wer sich bei der Vorstellung wirklich überhaupt keinen zweiten Gedanken macht ist für mich bedenklicher als jemand der sich zumindest kritisch damit auseinandersetzt ob Schwermetall wirklich sein muß.

    Wenn es nicht für einige Betroffene so traurig wäre, könnte man über die fortschreitende Amalgamhysterie ja nur noch lachen. Aber hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, daß es sehr viel mehr Kunststoffallergien als Amalgamunverträglichkeiten gibt? Als davon Betroffene habe ich heutzutage Schwierigkeiten, meine Zähne überhaupt noch behandeln zu lassen. Ich bin allergisch gegen alle Kunststoffüllmaterialien, gegen Kunststoffkleber und fast alle Zemente, da diese auch Kunststoffe enthalten. Dazu kommen Allergien gegen Platin, Nickel, Kobalt und Palladium und mindestens eines dieser Metalle ist in allen in der Zahnmedizin verwendeten Goldlegierungen enthalten. Ich bin leider auf Amalgam angewiesen, weil es das einzige ist, was ich problemlos vertrage, nur finde ich heute kaum noch einen guten ZA, der bereit ist, damit zu behandeln. Und ich bin ganz sicher nicht die einzige mit diesem Problem. Vielleicht bedenkt ihr auch mal diese Seite der Medallie.

    Wir brauchen mal richtige Schadenersatzprozesse

    Hallo panikzaenchen,


    Ihre Geschichte höre ich ehrlich gesagt zum ersten Mal, also die Allergie auf Kunststoffbestandteile. Dass eine solche Allergie statistisch eigentlich häufiger auftreten müßte, als auf Amalgam ist von der Chemie her an sich naheliegend. Warum das Problem bisher keine Rolle spielt, bzw. nicht bekannt wird, ist doch sonnenklar: wenn es Plastikfüllungen nur in schwarz gäbe ...


    Zurück zum Thema. In den von Deutschland aus gerne bewunderten USA gibt es eine völlig andere Rechtsprechung. Insbesondere kann jeder Patient seinen Arzt wegen Kinkerlitzchen verklagen und dann Schadenersatzsummen in Millionenhöhe geltend machen. Unterstützt wird das dadurch, dass die Rechtsanwälte nur im Erfolgsfall Geld bekommen, dann aber richtig viel, anteilig bis zu 50%. Es gibt eine regelrechte Verklagungsindustrie. Bereits 1998 (neue Zahlen hab ich nicht) mußte der Durchschnittszahnarzt US-$ 8.000,-- für die Haftplicht aufwenden. Was hat das mit Amalgam zu tun?


    Ganz einfach: Wenn ein US-Kollege einen Pat. über die Möglichkeiten der Füllungstherapie berät, und dabei Amalgam unterschlägt, oder aber schlechtredet, kann er bei Problemen mit Kunststoff-Füllungen auf happigem Schadenersatz verklagt werden, weil er den gegenwärtigen Wissensstand über die Materialien nicht korrekt wiedergegeben hat. Und der Wissenstand ist nach wie vor der, dass Belege für eine Schädigung durch Amalgam noch ausstehen - trotz intensiver Suche.


    Entscheidet sich der Pat. für Plastik nach einer solchen Aufklärung, ist der Zahnarzt aus dem Schneider. Ist er aber ein Schlawiner und manipuliert die Kundschaft zum weißen Material, kann das ins Auge gehen.


    Und geht so ein Prozess verloren, geht es - nicht wie in Deutschland - um Kleingeld.


    Deswegen meine ich, dass es Deutschland ganz gut tun würde, auch fette Schadenersatzsummen zu bekommen. Dann würden sich einige Kollegen etwas genauer überlegen, was sie erzählen.


    Viele Grüße


    Joachim Wagner


    http://www.zahnfilm.de

    Hallo Moulinette!

    Das war eben ironisch gemeint. Sorry an die die mich falsch verstanden haben! ;-)


    Natürlich bin ich gegen Amalgam. Da es bei den Menschen nunmal gute und schlechte Entgifter gibt (ist genetisch bedingt, nachzulesen bei der WHO), ist es grobe Körperverletzung einem Menschen der von Natur aus mit Entgiftungsenzymen schlecht ausgestattet ist, sowas in den Mund zu machen. Das testet leider auch keiner, obwohl das sehr wissenschaftlich wäre.


    Die Schmerzen und körperlichen Probleme die durch Amalgam auftreten können kann einem dann kein Mensch mehr nehmen. Und die jenigen die trotzdem noch für Amalgam sind, die sollen den jenigen ihr Leben wieder zurückgeben, das dadurch verpfuscht wurde.


    Und richtig Amalgam oder kein Amalgam ist eine Kostenfrage.


    Liebe Grüße

    Hallo elloran

    Dann erklär mir doch bitte mal, mit was ich meine Zähne reparieren lassen soll!!! Es steht doch jedem frei, auf Amalgam zu verzichten, wenn er es nicht will, die überwiegende Mehrheit der ZÄ bietet es ja sowieso schon nicht mehr an. Deshalb finde ich, zumindest in erreichbarer Entfernung, ja auch keinen ZA mehr, der mich behandelt. Und eben DAS ist der Punkt.... kein ZA würde sich weigern, eine Kunststofffllg zu machen, obwohl es Menschen gibt, die allergisch sind, das gleiche gilt für Gold und Keramik/Kunststoffkleber. Nur beim Amalgam schrecken alle zurück, obwohl es bei den meisten Menschen problemlos ist.

    @ Panikzähnchen

    Wer schreibt:


    >>>>Aber hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, daß es sehr viel mehr Kunststoffallergien als Amalgamunverträglichkeiten gibt? Als davon Betroffene habe ich heutzutage Schwierigkeiten, meine Zähne überhaupt noch behandeln zu lassen. Ich bin allergisch gegen alle Kunststoffüllmaterialien, gegen Kunststoffkleber und fast alle Zemente, da diese auch Kunststoffe enthalten. Dazu kommen Allergien gegen Platin, Nickel, Kobalt und Palladium und mindestens eines dieser Metalle ist in allen in der Zahnmedizin verwendeten Goldlegierungen enthalten. <<<<


    der sollte sich nicht nur auf den Begriff: Allergie beschränken.


    MCS trifft da besser zu. Amalgam gehört sehr deutlich mit in


    diese Gruppe ( M wie Multiple - C wie Chemical und S wie


    Sensitivity) Etliche von MCS Betroffenen hatten auch mit


    Amalgamfüllungen in ihrem langen Leben eine Berührung.


    Die ersten Jahre / Jahrzehnte als "stolze" Besitzer der preisgünstigen u. schadstoffbelasteten Füllungen waren auch


    problemfrei.


    Zum MCS gehören auch die übrigen Schadstoffe des täglichen


    Lebens u. evtl. an den Arbeitsstätten usw.

    @ Lithojann43

    Zum MCS gehören auch die übrigen Schadstoffe des täglichen


    Lebens u. evtl. an den Arbeitsstätten usw.


    Und Kunststoffe und andere Metalle, die von einigen Menschen nicht vertragen werden aber nicht? Oder wie soll ich deine Aussage verstehen? Es ist doch völlig unerheblich, mit welchen hochtrabenden Begriffen ich das Ganze bezeichne, es gibt Menschen, die auf den einen oder anderen Stoff mit Krankheitssymptomen reagieren und diesen dann meiden müssen. Ich erwarte doch nichts weiter, als Toleranz gegenüber denjenigen, die eben auf Amalgam angewiesen sind oder es verwenden wollen, weil sie es problemlos vertragen. Ich schreie doch auch nicht Zeter und Mordio, weil ihr euch eure Amalgamfllg. entfernen und durch was auch immer ersetzen laßt. Warten wir doch einfach mal ab, wie die Langzeiterfahrungen mit den modernen Stoffen in 10 oder 15 Jahren sind. Welche Schäden die Kunststoffe dann angerichtet haben.


    Meine aktuelle Situation ist einfach die, daß ich dringend einige Fllg. austauschen lassen muß (sind ca 30 Jahre alt, und jetzt undicht), aber kein vertrauenswürdiger ZA bereit ist, das bei mir zu machen, weil eben Amalgam nicht mehr verwendet wird. Vermutlich werde ich warten müssen, bis die Zähne so geschädigt sind, daß sie gezogen werden müssen... nur gibt es für mich leider auch keinen verträglichen Zahnersatz... vielleicht wird jetzt verständlich, warum ich so frustriert bin.

    Allergien!

    Tip; sucht einen Zahnarzt der zur Mittelverträglichkeit und/oder Allergiendiagnose die EAV (Elektroakupunktur nach Dr. Voll) einsätzt. Hiermit lassen sich alle Substanzen auf Verträglichkeit austesten. Die Diagnose ist schmerzfrei und ziemlich zuverlässig. Es werden bestimmte Akupunkturpunkte gemessen. Somit lässt sich erkennen ob im Nervengewebe oder im Bindegewebe Toxine (Schwermetalle,...) sich abgelagert haben.


    Falls dieses der Fall sein sollte dann informiert Euch über Chlorella.


    Ein interessantes Buch darüber:Amalgam-Risiko für die Menschheit (Fit fürs Leben Verlag)


    Grüsse


    M.33