Nach Extraktion - Nachbarzahn locker ):

    Hallo an alle Leser,


    Mir wurde Mitte Dezember ein Backenzahn im Unterkiefer gezogen, dessen Extraktion sich - so weit ich


    das beurtielen kann - nicht als besonders einfach erwies. Jedenfalls war eine deutliche Kraftanwendung


    zu spüren. Daraufhin hatte sich mein Zahnloch entzündet, der Blutpropfen war weg und ich hatte also


    eine trockene Alveole, wegen der ich mich auch bereits hier meldete. Nachdem ich eine Woche lang schlicht


    fehlbehandelt wurde, kam ich dann zufällig zu einer Notdienstärztin die mir die Wunde noch einmal aufschnitt


    und säuberte. Nach einer Woche waren dann keine Schmerzen mehr zu verzeichnen. Seit diesem Zeitpunkt sind ca. 1-2


    Wochen vergangen. Jedoch ist mir, seitdem ich rechts keine Schmerzen mehr habe und auch wieder ein wenig


    beißen kann, aufgefallen, dass sich der direkte Nachbarzahn locker anfühlt. Man kann ihn mit dem Finger


    leicht, d.h. wirklich nur Milimeter, aber doch, verschieben und zwar nach vorne und hinten (nicht seitlich).


    Festzustellen ist auch ein gewisses Taubheitsgefühl, als würde der Zahn gar nicht richtig zu meinem Kiefer


    gehören. Ich habe vergeblich nach ähnlichen Beschwerden gesucht und bin mittlerweile verzweifelt.


    Noch einen Zahn zu verlieren, das kann und will ich nicht. WIe ist diese Symptomatik zu bewerten?


    Wenn ein Zahn einmal locker ist, kann er sich dann überhaupt noch festigen? WOran liegt diese Lockerung?


    Ist das eine Folge zu kraftvollen Handelns während der Extraktion oder nur eine Folge aus dem Knochen-


    verlust? Wird er langfristig irgendwann rausfallen?


    Ich bitte um jede Hilfe und Information, und bedanke mich für jede Bemühung.


    mfg


    ChildOfNature

  • 7 Antworten

    All das sollte Dir der Za vor Ort klären.


    So kann man das nicht sagen.


    Bitte n.M den Beitrag besser strukturieren, das ist schwer zu lesen so:-/

    Ich entschuldige mich für die Struktur, muss aber ehrlicherweise sagen, dass die Struktur auf meinem Monitor ideal ist.


    Da ich in letzter Zeit bei so vielen Zahnärzten war und immer eine andere Therapie erhielt, hat sich mein Bild der Zahnärzte


    nicht gerade verbessert. Insofern interessieren mich auch andere Meinungen, die vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht


    haben. Ich danke für jede Hilfe.


    mfg

    Zähne sind nie bombenfest im Kiefer, denn sie sind federnd aufgehängt. Kann man den Zahn aber problemlos mit der Zunge oder dem Finger hin und her bewegen, dann ist das so nicht ok. Das kann daran liegen, dass z.B. auf der Seite, wo der Nachbarzahn gezogen wurde sich ein Knochenabbau ergeben hat, aber auch daran liegen, dass der ZA sich mit dem Hebel an dem Zahn "abgestützt" hat. Das wären zumindest schon mal zwei Erklärungen. Was nun genau da vorliegt kann nur ein Za klären.

    Danke für den Beitrag. So etwas in der Art hatte ich auch in Erwägung gezogen.


    Was resultiert aber daraus? Ist der Schaden irreversibel wenn es ein mechanischer Operationsfehler war? Ich hatte nämlich wohl


    den Eindruck, dass der Arzt sich auf dem Zahn abgestützt hat um eine Hebelwirkung zu erzielen. Und was wäre die Folge


    von dem Knochenabbau? Könnte man da etwas dagegen tun?


    mfg


    CoN

    Das wäre zwei verschiedene Dingen.


    Ein gelockerter Zahn (mechanisch) kann sich wieder festigen. Das mit dem Knochenabbau hängt eher mit der Entzündung an dem extrahierten Zahn zusammen.


    Das kann man aber auf einem Röntgenbild sehen, wäre aus der Ferne eine Idee. Du wirst um einen weiteren Besuch beim ZA nicht herum kommen.

    Hm. Ich gehe davon aus, dass es eine mechanische Lockerung ist, da ich sonst auch keine Schmerzen spüre, was bei einer Entzündung ein klarer Indikator ist. Die Tatsache, dass sich ein gelockerter Zahn wieder festigen kann, gibt mir dann doch noch ein wenig Hoffnung. Ich werde demnächst um sicher zu gehen wohl noch einen Zahnarzt aufsuchen, aber bestimmt nicht denjenigen, bei dem ich die Extraktion durchführen ließ. Seit der Extraktion hat der sich nie blicken lassen, den Streifen hat mri die Helferin rausgenommen. Von wegen Nachkontrolle. Ab dann gingen die Schmerzen los. Das Blöde ist nur, dass diejenige Ärztin, die mir alles neu aufkratzte und den mit Abstand kompetentesten Eindruck machte, bis März keine neue Patienten mehr aufnimmt ): .


    mfg


    CoN

    Zitat

    Seit der Extraktion hat der sich nie blicken lassen, den Streifen hat mri die Helferin rausgenommen. Von wegen Nachkontrolle.

    Das darf die Helferin gar nicht:-/ zumindest nicht ohne Kontrolle des ZA.