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    @ konnibidi,

    der einzig wirkliche nachteil sind wohl die doch sehr hohen kosten und eine ev. unverträglichkeit.


    es gibt allerdings gegenanzeigen:


    Die wichtigsten allgemeinmedizinischen Gegenanzeigen


    Herabgesetzte Immunabwehr, erkrankungsbedingt oder durch Medikamente (z.B. Cortisontherapie, Zytostatika)


    Medikamente, die den Knochenstoffwechsel stören, z.B. Bisphosphonate


    Nicht eingestellter Diabetes mellitus


    Schwere Erkrankung von Herz, Leber, Niere oder des Blutes


    generalisierte Erkrankungen des Bindegewebes oder des Knochens (z.B. rheumatische Erkrankungen)


    Erhöhte Blutungsneigung


    Schwere psychische Erkrankungen; Drogenabhängigkeit


    Nikotinabusus


    Lokale medizinische und chirurgische Gegenanzeigen


    Unzureichendes Knochenangebot


    Schlechte Knochenqualität


    Gefährdung von wichtigen Strukturen: Nervenäste oder Wurzeln von Nachbarzähnen


    Nicht ausreichende Mundhygiene


    Erkrankungen des Kieferknochens, der Mundschleimhaut oder des Zahnhalteapparates


    Ungeklärte Schmerzzustände im Kieferbereich


    Ungünstige Bissverhältnisse (z.B. zu wenig Platz für eine Krone)


    Zähneknirschen (Bruxismus), da Überlastung möglich


    Nicht abgeschlossenes Kieferwachstum


    Nicht zu befriedigende ästhetische Ansprüche des Patienten


    LG Snowflake

    Implantate

    Darum empfehle ich immer allen Patienten,die Implantate bekommen sollen,sich vorher "störfeldfrei" machen zu lassen,dann fallen schon mal viele im vorigen Beitrag angegebenen Kontraindikationen weg.Wird nämlich in einen belasteten Organismus (wodurch auch immer ) hinein implantiert,darf man sich nicht wundern,wenn dieser einem das Implantat bei der nächst besten Gelegenheit wieder sozusagen "um die Ohren haut" Das können zusätzliche Belastungen sein,die man sich einfängt,Infekte oder z.B. auch unverträgliche Materialien im zahnärztlichen Bereich,und,und,und... Nachtjäger

    also mir riet der zahnarzt davon ab, da bei mir der rechte obere 1er draußen ist und er meinte, dass sich das zahnfleisch oft zurückbildet und somit die schraube sichtbar wird. er meinte auch, dass implantate in der front vom aussehen her selten zufriedenstellend sind. jetzt hab ich ne brücke und bin glücklich damit! :-)

    hi!


    gerade in der front macht man implantate, da ein ästhetisches bild mit brücken immer schwer zu verwirklichen ist, man braucht halt einen sehr guten techniker. und man beschleift gesunde zähne, was man immer sehr ungern tut, da jede präp ein risiko für den zahn darstellt. ob man einen metalrand sieht oder nicht, hängt auch von ab, ob dieser bereich überhaupt beim lachen sichtbar wird.


    wenn das implantat ein nicht zu friedenstellendes ergebnis liefert, kann man immernoch auf die brücke ausweichen, wenn aber erstmal die brücke drinn ist, gibt es keinen weg zurück.


    gruß

    ahh, was ich noch vergessen hab, implantate nie bei jugendlichen, also erst ab 18-21, also nie im wachstum, dort aber auch keine brücken. da muss man sich halt über die zeit retten. und der eigene zahn ist immer der beste, also wenn immer endo versuchen, aber da gibt es keine garantie, ist halt der letzte rettungsanker.

    Also ich hab mittlerweile 3 von den Implantaten und bin super zufrieden. Es fühlt sich an wie eigene Zähne - ganz anderes als bei herkömmlichen Kronen oder Brücken. Ich würde es jederzeit wieder machen.