Nackenbeschwerden durch Kieferfehlstellung?

    Ich habe das Gefühl,dass mein Aufbiss nicht stimmt,der Unterkiefer ist ein wenig nach links verschoben.Ich habe seit Jahren immer wiederkehrende Nackenblockaden und Schmerzen,und seit einigen Tagen häufig Schmerzen im Kiefer,vor allem morgens.Ich habe jetzt gehört,dass ein falscher Aufbiss die Ursache für die Nackenprobleme sein kann.Kann man da was machen,wenn ja was?

  • 15 Antworten

    *:)

    Kenn ich nur zu gut! Bei mir gings allerdings noch weit darüber hinaus, bis hin zu Migräne, ständigen Spannungskopfschmerzen und Verspannungen im Nacken, soweit, daß ich krumm gelaufen bin. Seitdem ich mich wieder in kieferorthopädischer Behandlung befinde, keine Migräne mehr, weil der Biss angehoben wurde, den ich mir runtergegnabbelt hatte. Den Aufbiss kann man korrigieren. Nötigenfalls eben komplett neuen Aufbiss, am besten nach Funktionsanalyse des Kiefergelenks.

    fraglich

    Hallo claudia,


    auch wenn alle Beteiligten die einfachen sprich mechanisch/zahnärztlichen Behandlungsmethoden als die einzig wahre Lösung betrachten: wahrscheinlich ist es aber anders.


    Den Bogen spannen von Störkontakten und Vorkontakten auf Zähnen hin zu Auswirkungen auf das Skelett und dann noch Migräne ist definitiv nicht durch entsprechende wissenschaftliche Studien gestützt. Bei Migräne ist mindestens von einer erblichen Komponente auszugehen.


    Ich an Ihrer Stelle würde mich nicht darauf verlassen, dass Ihre Nackenschmerzen nach teuren und möglicherweise schmerzhaften Zahnbehandlungen verschwinden.


    Viele Grüße


    Joachim Wagner

    @Shawty:Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen,wenn die Diagnose steht?

    @ J.Wagner:

    Erstmal Danke,es ist für mich natürlich nicht die einzige Lösung, es ist nur auffällig, dass die rechte Seite stark betroffen ist( Kiefer ,Nacken,ziehen bis in den Arm) Habe schon Einrenken,Massagen und Krankengymnastik hinter mir ,und das häufig.Nach ca.2 Wochen ist wieder alles beim Alten.Ich habe allerdings keine Migräne,sondern Schmerzen die von der HWS ausstrahlen und Kieferschmerzen.

    Zumindest kannst du mal zum Za, dein Leid klagen, der wird schauen, wie dein Biss ist, evtl eine Schiene machen und/oder Funktionsanalyse - wobei man natürlich schlecht sagen kann, ob das alles hilfreich ist...


    Ansonsten würd ich mal nach den "schlechten Angewohnheiten" forschen - viel krumm sitzen, einseitige Belastungen, no sports und manchmal sogar die falsche Matratze im Bett oder Zugluft im Auto....

    hey

    Na klar hängt das zusammen! Ich habe auch starke Rückenproblem und weiche beim Zubeißen leicht nach links aus. Bekomme jetzt eine Unterkiefer-Schiene, damit ich morgens nicht mehr mit Kopfschmerzen und steifer Wirbelsäule aufwache (bin 19, gehe auch regelmäßig schwimmen, trage ordentliche Schuhe...tue also schon viel für meinen Rücken).


    Ich wünsche dir viel Glück!


    Grüße,


    Julia

    Hört sich nach meinen Beschwerden an,morgens fühle ich mich wie ne alte Oma,und ständig Tabletten schlucken ist wirklich keine Lösung. Na mal sehen,was dabei heraus kommt.Bewege mich sehr viel und sitze abends mit einer Heizweste im Rücken zu Hause.Was bitte soll ich in 20 Jahren machen.Soooo alt bin ich nun auch noch nicht:-/

    @claudi36

    Ich wünsch dir alle Gute und hoffe, dass dir geholfen werden kann! Woher kommst du denn? Bist du aus Berlin? Könnte dir dann evtl. eine gute Zahnärztin empfehlen.


    Ich bekomme meine Schiene am Dienstag! Bin auch sehr gespannt. Habe auch schon alle möglichen "Nackenstützkissen" ausprobiert, kann man alles irgendwie vergessen.


    Julia

    tabletten

    Oh ja, da kann ich mitreden! Aspirin vertrage ich gar nicht (brennt im Magen), daher nehme ich nur noch Ibuprofen. Aber davon kann man auch schnell abhängig werden. Echt nervig.

    An anderen Stellen hier im Forum habe ich schon meine aufwendige Zahngeschichte beschrieben, deshalb hier nur, was ich dadurch erfahren habe.


    Die flasche Zahn- / Kieferstellung kann auf jeden Fall Auslöser für Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen oder Kiefergelenksprobleme, Haltungsfehlern etc sein! Allerdings sollte eine Kkeferorthopädische Behandlung nicht der erste Schritt sein. Zuerst sollte man Krankengymnastische Behandlungen ausprobieren und alle anderen Faktoren, wie hier schon beschrieben (schlechte Haltungsangewohnheiten, Matratze, Schuhe etc) testen.


    Da du, Claudia, das ja scheinbar schon alles erfolglos probiert hast, würde ich dir jetzt zu einer kieferorthopädischen Beratung raten und je nach Diagnose auch die Behandlung nicht scheuen.


    Ganz wichtig ist dabei, dass du dir einen sehr guten Kieferorthopäden in deiner Nähe suchst. Da gibt es deutliche Unterschiede. Und dir am besten mehrere Meinungen von verschiedenen KFOs holst.


    Je nach schwere der Kiefer-/Zahnfehlstellung wird manchmal auch zu einer Kiefer-OP in Kombination mit kieferorthopädischer Behandlung geraten. Ich habe auch eine solche Dysgnathie-OP mit fester Zahnspangenbehandlung etc. hinter mir und bin sehr froh, es gemacht zu haben, aber das sieht bei jedem anders aus. (Infos gibt es u.a. unter http://www.Dysgnathie.de) Auch im Falle einer OP sollte man in ganz Deutschland nach einem sehr erfahrenen und guten Kieferchirurgen suchen. Falls du irgendwann mal genaue Fragen zu KFOs oder sogar Kieferchirurgen hast, kannst du mir gerne eine PN schicken.


    Alles Gute bei deinem ZA-Termin am Dienstag und hoffentlich bald Schmerzlinderung,


    Tinie

    Ach, noch was vergessen:


    Leider ist es sehr ungerecht, aber wenn du privat versichert bist, werden die Kosten meistens komplett übernommen. (War bei mir so)


    Bist du gesetzlich versichert, variiert es sicherlich zwischen den verschiedenen Krankenkassen, aber meist ist es sehr schwierig und man muss selbst zahlen. Nur eine Kiefer-OP wird da häufig bezahlt, während die oft ausreichende kieferorthopädische Behandlung kaum bezahlt wird. Am besten diskutiert man ausdauernd mit den Krankenkassen und telefoniert und schreibt immer wieder, dann hat man evt. etwas Glück.


    Da fragt man sich doch echt wo da die Gerechtigkeit ist, schließlich leiden alle Patienten gleich....

    Vestibulumplastik-Hilfe

    Hallo Leute,


    kann mir vielleicht einer helfen. Ich habe mir eine Vestibulumplastik am Unterkiefer machen lassen. Nun mein Problem :ich dachte der abgetrennte Schleimhautlappen wächst an der Seite ,dort wo sich meine Zähne befinden an. Nun sehe ich aber das die Haut sich am unteren Bereich meiner Lippen befindet,wer kann mir etwas raten?

    Oje, mal sehen,was Morgen der ZA sagt.Nackenstützkissen habe ich auch schon viele probiert.Komme übrigens aus Hamburg.Mein Oberkiefer ist eindeutig zu schmal und habe das Gefühl, das sich gaaaaanz langsam die Schneidezähne über einander schieben.Die waren mal in einer Reihe,jetzt steht der linke SZ etwas vor.