Prämandibulärer Abszess mit anschließender Backenzahn-Extration

    Guten Tag.


    Kurz zu meiner Vorgeschichte. Am 25. Februar begannen bei mir Zahnschmerzen am hintersten linken Backenzahn und mir war sofort klar – entzündete Wurzel. Also ging ich zwei Tage später zum Zahnarzt und hatte meine erste Behandlung. Der Zahn wurde aufgebohrt, die Kanäle gereinigt. So weit so gut, aber die Schmerzen und Beschwerden wurden nicht besser. Schluck und Kauprobleme kamen hinzu. Am 29. Februar dann die Diagnose. Abszess im Unterkiefer.


    Ich wurde ins Krankenhaus überwiesen wo das unter Vollnarkose von außen aufgeschnitten und entfernt wurde. Lag daraufhin 5 Tage im Krankenhaus. Der Zahn wurde nicht gezogen, da er laut Arzt noch zu retten war. Als ich aus dem Krankenhaus draußen war kümmerte ich mich direkt um einen neuen Termin. Diesen bekam ich eine Woche später und die erste Behandlung lief gut. Allerdings beruhigte sich der Zahn nicht und eine erneute Entzündung trat auf. Am 27.2 und nach einigen Röngtenaufnahmen wurde mir der Zahn dann beim Kieferchirurgen gezogen da die Entzündung direkt auf dem Kiefer lag und zu tief für den Zahnarzt war.


    Alles verheilt so weit ich das sehe sehr gut. Es hat sich auch bereits vor einigen Tagen eine weißliche Schicht gebildet, die wie ich erfahren habe, auch so sein soll. Ich habe mich die komplette letzte Woche ausgeruht, kein Sport getrieben, nicht geraucht, nicht getrunken und keine scharfen Speisen oder Koffein zu mir genommen.


    Nun steht Ostern vor der Tür und nach nun über einem Monat Abstinenz würde ich gerne am Wochenende etwas Alkohol trinken und vielleicht die ein oder andere Zigarette rauchen. Der Chirurg meinte Alk. und Nikotin sind Gift bei einer offenen Wunde und ich solle bis Mitte dieser Woche davon die Finger lassen.


    Nun möchte ich natürlich keine weitere Infektion riskieren, aber andererseits mir die Feiertage etwas versüßen. Ist es unbedenklich wenn ich am Freitag, 10 Tage nach der Entfernung, wieder rauche und etwas trinke (Whiskey) ?


    Im Vorfeld erstmal vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit und entschuldigen sie den langen Beitrag.


    Mit freundlichen Grüßen


    Matthias

  • 9 Antworten

    Mal schauen, wann die ersten wieder aufschreien, ob du nicht mal eine Woche ohne könntest bzw. abhängig seist. ]:D


    Das Trinken erfolgt natürlich auf eigene Gefahr, ich würde jedoch versuchen es gleich Richtung Rachen zu befördern (Strohhalm oder dgl.).


    Wenn es an der Wunde vorbeiläuft, würde dir sicherlich auch schnell der Durst vergehen. Das brennt wie Hölle.


    Ansonsten würde ich für mich dort keine großartigen Probleme sehen.


    Vermeide lediglich Milchhaltige Sachen (Bailys oder solchen Kram) und dann dürfte das schon schief gehen! ;-)


    100% wird dir keiner sagen können, ob es gut geht oder nicht. Aber auf deine eigene Kappe hin kannst du es ja versuchen und schauen, wie es dir ergeht.


    Lg

    Ja die Gefahr ist mir bewusst Bruno :)


    Es wäre ja nur wegen Ostern und das letzte mal als ich Alkohol getrunken habe oder eine geraucht habe war am 19. Februar und somit bin ich wohl nicht schwer abhängig. Es geht einfach darum im Kreise der Familie nicht auf alles verzichten zu müssen über die Feiertage :) Danke schonmal für deine Antwort.

    Natürlich sollte ich in Hinblick auf meine Gesundheit darauf verzichtet. Dennoch frage ich mich ob noch die Gefahr einer Infektion der Wunde durch Nikotin und / oder Alkohol besteht.


    Ich bin sehr sportlich, ernähre mich gesund und rauche seit Jahren nur am Wochenende 1-2 Zigaretten. Unter der Woche trinke ich am Abend hin und wieder 2 cl Whiskey und bin sonst sehr brav in dieser Richtung.

    Lass das Rauchen noch ein paar Tage sein.


    Wo der Zigarettenqualm hinzieht, kannst du nicht beeinflussen. Wohin der Alkohol fließt hingegen schon ganz gut. Den Weg über die Blutbahn mal ausgenommen.


    Ich würde das Rauchen sein lassen ; trinken in MAßEN sollte klar gehen. Nur eben nichts mit Milch (Amaretto-Milch, Baylies), die ist ein wunderbarer Herd für Bakterien.


    Viel Spaß an Ostern. :)-

    Das mit der Milch ist wohl auch nicht so richtig bewiesen, wie auch immer...


    Rauchen und Alkohol sind Zellgifte, jeder muß selber entscheiden, ob nach einer so großen Zahn-OP Alkohol sinnvoll ist. So wie du fragst, klingt das, als wolltest Du die Garantie, dass Da nichts passiert, die kann Dir niemand geben.


    Ich würde es lassen, Whiskey wird nicht schlecht und nach Ostern kann man auch mal ein Gläschen trinken. Das mit dem Rauchen mußt Du letztlich selber wissen.

    Den Whiskey werde ich lassen aber wie Hase bereits sagte, dass mit dem Rauchen muss ich selber wissen. Somit werde ich dennoch am Wochenende mal rauchen und mir danach den Mund ausspühlen mit Kamille oder Chrorhexamded. Am Samstag sind 1 1/2 Wochen vergangen und denke es sollte nix mehr passieren da ich keinerlei Beschwerden habe und die Schwellung bereits am Samstag weg war.