Prothese im oberkiefer sitzt nicht richtig

    Hallo. bei mir wurde vor ca. 10 jahren eine vollsanierung im Ober und Unterkiefer gemacht, prob. hab ich nun mit der prothese im Oberkiefer. Im Oberkiefer sind 4 Schneidezähne und ein Eckzahn (überkront) geblieben, der Eckzahn der überkront wurde ist warscheinlich wegen der stabilität der prothese stehen geblieben.


    Nun ist der überkronte Eckzahn bündig vom Zahnfleisch abgebrochen (hatte darüber im anderen thread berichtet). Ich bin also zum ZA der hat die sache geröntgt und kam zum entschluss der Zahnrest muss raus man kann da nichts machen der Wurzelrest ist zu schmal um da was aufzubauen sagte man mir, Eckzahnrest wurde also rausgezogen.


    1 Woche später gab ich den Heil-Kostenplan ab, es wurde ein abdruck gemacht und ich konnte noch am selben tag die prothese abholen. Sie wurde mir dann eingesetzt, es wurde noch was abgefeilt/abgeschliffen und eingesetzt saß auch erstmal soweit ganz gut. Auf meine Frage wie das nun mit der stabilität ist wurde nicht richtig drauf eingegangen das ist nur eine Kassenleistung viel können wir da jetzt nicht machen, müssen sie halt Haftcreme nutzen.


    Also ganz ehrlich diese aussage hatte mich schon etwas beunruhigt, weitere fragen waren nicht erwünscht alles in allem hatte ich das gefühl schnell abgefertigt worden zu sein.


    Die prob. wurden nicht weniger, die darauffolgenden Arztbesuche auch nicht.


    Ein paar Tage später hab ich so starke schmerzen beim kauen gehabt das ich es nicht ausgehalten hab, also wieder hin zum ZA der schleifte was ab setzte sie wieder ein und ich durfte gehen. Es half nichts ich musste wieder hin. wieder wurde was abgefeilt und abgeschliffen. Ich merkte nun schon das die Prothese lockerer geworden ist, das kauen schmerzte nicht mehr.


    Wieder ein paar tage später. Bin ich nochmal hin und sagte das die prothese nun irgentwie gelockert ist man sagte mir das der kiefer/knochen sich irgentwie verändert hat deshalb kommt das und da eine lücke zwischen Zahnfleisch und Gebiss irgentwie ist, das muss nun unterfüttert werden. Ich merkte irgentwie beim zubeissen das ich mit ein Zahn seitlich von der prothese zuerst aufkomme was äusserst störend war ich musste auf solch blatt beissen, der wurde dann abgefeilt/abgeschliffen. Ich merkte nun schon eine deutliche lockerung der prothese man kann die leicht hin und her wippen, das ist doch nicht normal?


    Nun wieder ein paar tage später ich Esse ein Bröchten, plötzlich hab ich die prothese lose im mund raumbaumeln ich konnte sie nicht mehr einsetzen ich als laie habe erkannt das eine klammer leich verbogen war. Ich bin also damit sofort zum ZA der meinte zuerst die ist ihnen runtergefallen was ich strikt verneinte, ich sagte es ist beim kauen passiert. richtig glauben wollte man mir das nicht. Man sagte mir das man nun versuche die klammer wieder zurechtzubiegen was aber dazuführen kann das die klammer abbricht, man biegte also und bekam es dann auch soweit hin das man mir das Gebiss wieder einsetzen konnte.


    Meine vermutung ist, da die prothese nun schon locker im Oberkiefer hängt hat sich duch den kaudruck die klammer am zahn schlicht verbogen, warum der Azt darauf nicht kommen konnte versteh ich nicht, oder ist das so abwägig?


    Am anderen tag bin ich wieder zur Praxis weil die Prothese extrem lose war


    Man tut sich nun schon genervt. Wieder wolle man mir unterstellen das ich entweder draufgebissen oder die Prothese runtergefallen ist, anders kann sich die klammer nicht verbogen haben, alles wurde nun daraufgeschoben darum ist die Prothese so locker wegen der klammer.ich bin entsetzt über die reaktion vom Arzt.


    Man sagte mir das man da jetzt nicht viel machen kann muss unterfüttert werden, man stellte irgentwie die klammer noch ein das Gebiss lässt sich nun extrem schwer ein und auszusetzen und ich merke beim auf zu beissen ein leichten fehlbiss ich komme mit den hinteren Zähnen irgentwie leicht zuerst auf. man kann die prothese leicht hin und her wippen das ist doch nicht normal, ich bekomme das Gebiss um es zu säubern kaum raus ??


    Ich fragte noch wie das nun ist mit den kosten wegen der unterfütterung ob man das denn nicht gleich hätte berücksichtigen können. Antwort nein, ist das der normale werdegang?


    Jetzt muss ich nun wieder den Heil-Kostenplan einreichen wegen der unterfütterung, ist das der normale werdegang wird es dann tatsächlich stabiler wenn die unterfütterung gemacht wurde?


    Ich bin grad etwas ratlos und weiss nicht wie ich nun reagieren soll etwas enttäuscht bin ich schon vom bisherigen behandlungsablauf, was hab ich für rechte als Patient was sollte ich nun machen wenn die prothese keine richtige stabilität bekommt??


    Ich hoffe ihr konntet mir bis hierhin folgen und mit guten ratschlägen zur seite stehen. vielen dank im vorraus . Grüße

  • 7 Antworten

    Ich hätte dir gerne geantwortet, aber der Text ist viel zu lang und ausschweifend, so dass man am Schluss nicht mehr weiß, worum es ging.


    Du wirst kaum Antworten bekommen, weil niemand dieses Text lesen wird. Schreib doch mal das Ganze in 10 Zeilen.

    Ja, die Prothese wird direkt nach der Extraktion nicht richtig sitzen und halten. Das ist normal, auch dass da manchmal noch über 2-3 Wochen nachgearbeitet werden muss, da sich die Verhältnisse im Mund im Zuge der Wundheilung immer wieder ändern.


    Falls die Prothese schon so alte war, wurde sie bestimmt zwischenzeitlich auch schonmal unterfüttert. Wenn nicht ist es kein Wunder, dass sie nicht mehr richtig anliegt und hält. Dies wäre dann wahrscheinlich auch der Grund der zum Abbrechen von Zähnen oder Verbiegen von Klammern führen kann.


    Dass eine Prothese nach der Entfernung eines Zahns nach Abschluss der Wundheilung und gegebenenfalls auch erneut nach 4-6 Monaten nach Abschluss der Knochenheilung unterfüttert werden muss, ist der übliche Werdegang.


    Gerade wenn die Prothese schon so alt ist würde ich sie aber eher nur als Übergangsversorgung ansehen und in 6-12 Monaten, wenn alle Veränderungen im Mund abgeschlossen sind, über eine Neuversorgung empfehlen. Natürlich nur abhängig vom Gesamtbefund und dem Zustand der restlichen Zähne und deren Zahnhalteapparat.

    Also wie gesagt die probleme werden nicht weniger und ich weiss grad echt nicht wie ich weiter verfahren soll, ich hoffe ihr könnt mir ein tipp geben.


    .


    Die Prothese wurde nun unterfüttert, ich musste wie gesagt erneut ein Heil--Kostenplan für die unterfütterung einsenden.


    Das Gebiss wurde eingesetzt, saß auch erstmal perfekt. Nun nach ca. 1 Woche hat sich eine kleine kleine stelle gebildet die drückt, beim kauen absolut keine probleme (nur beim rausnehmen ) da wo die abgebrochene Zahnwurzel gezogen wurde ist ist auch seitlich eine kleine erhebung.. Also bin ich zum Zahnarzt weil ich erst die vermutung hatte das da noch ein wurzelrest vorhanden sein könnte, das wurde verneint brauch auch nicht geröntgt zu werden (ist meine vermutung so abwegig?) man kam zum entschluss das es eine druckstelle ist.


    Man wollte also wieder was abschleifen von der prothese diesmal sagte ich nein denn nach der Reparatur bzw angleichung der prothese denn der Eckzahn wa ja weg (Heil Kostenplan wurde eingereicht)).. wurde soviel abgeschliffen das mir die prothese extrem gelockert rausgefallen ist. So war es ja, es wurde geschliffen gefeilt bis das ding so lose war das es rausgefallen ist so das ich schliesslich nochmal den Heil-Kostenplan für die unterfütterung einsenden musste, was ich natürlich nicht beweisen kann...


    Und so würde das nun vermutlich genause enden es würde wieder geschliffen bis das ding erneut lose sitzt was ich natürlich nicht will der Arzt bestand darauf dass das nicht passieren wird was ich aber nicht glauben will, sorry. ich bin ja der meinung dass das alles beim abdruck hätte berücksichtigt werden können.


    Der Arzt wurde extrem unfreundlich, man sagte mir wenn das nicht abgschliffen wird kann sich ein abszess bilden, ich sagte nein das will ich nicht das da wieder was abgeschliffen wird, man sagte mir es wurde alles aufgenommen was ich gesagt hab vermutlich meinte man den Zahnarztassistenten als Zeuge sozusagen


    Wo kann ich mich den als Patient hinwenden wenn ich die befürchtung habe das was mit den behandlugsablauf nicht stimmt, und was kann mir jetzt passieren weil ich der behandlung nicht zugestimmt habe, kann das irgentwelche nachteile haben in sachen Garantie/Gewährleistung oder sonstiges, was sagt ihr dazu ??

    Bei Fragen kann man sich an die Zahnärztekammer, die eigene Krankenkasse, die UPB oder eine Verbraucherzentrale wenden.


    Beim Ziehen eines Zahns kontrolliert man normalerweise gleich, ob alle Wurzeln mit dran sind, oder ob man irgendwo Bruchstellen sieht. Wenn man sich nicht sicher ist, wird gleich geröntgt um eventuelle Reste oder Splitter zu finden und mit zu entfernen.


    Das ein Wurzelrest übrig geblieben ist, ist zwar nicht unmöglich, aber in der Tat sehr unwahrscheinlich.


    Auf Gewährleistung, etc. hat das ganze keinen Einfluss. Wahrscheinlich wird sich aber ein Druckulcus bilden und mit der Zeit stark entzünden und immer schmerzhafter werden. Die weiteren potentiellen Folgen hat der Zahnarzt schon richtig beschrieben.


    Wahrscheinlich ist, dass entweder eine scharfe Knochenkante der alten Alveole, das Knochenfach in dem der Zahnsteckte, von innen an/durch das verheilte Zahnfleisch drückt, oder dass irgendwo ein kleiner Unterschnitt besteht, der ausgeschliffen werden muss.


    Bei beidem kann man die Stelle an der Prothese leicht ausschleifen, falls es sich um eine scharfe Knochenkante oder Vorsprung handelt könnte man auch den Knochen freilegen und glätten.


    In einigen Monaten wird die Prothese sowieso neu unterfüttert werden müssen, oder man denkt über neuen Zahnersatz nach, da es 6 Monate dauert bis der Knochenumbau halbwegs abgeschlossen ist.

    Ich würde den Zahnarzt die Stelle zeigen wo genau es weh tut beim rein und raus machen. Gegebenenfallls ein paar mal ausprobieren und den Zahnarzt selbst tasten lassen, damit er genau die Stelle hat die stört oder wo die Prothese zu eng anliegt und dann vorsichtig ausschleifen lassen.


    Ja, gerade am Rand der Prothese kann es den Halt verschlechtern. Das fällt aber gerade alles noch unter Gewährleistung der Unterfütterung und ist ein ganz normaler Prozess.


    Es können, wenn die eine Stelle besser ist, auch noch andere oder erneute Druckstellen auftreten. Ist nicht schön, aber normal.