Schmerzen nach neuen Füllungen

    Hallo zusammen, ich bin mit meiner Zahnärztin eigentlich sehr zufrieden. Ich bin seit ca. 15 Jahren dort und habe auch nie eine Füllung erhalten, nachdem mir mein ehemaliger Zahnarzt in meiner Jugend fast jedes Mal eine Kunststofffüllung austauschte oder wieder ein kleines Loch fand. Teilweise würde man sogar ohne Spritze behandelt.


    Lediglich alle vier 5er zog meine neue Ärztin mir, da ich einen zu kleinen Kiefer habe und meine Kieferorthopädin das empfahl.


    Ich war darüber ganz glücklich, da ansonsten zwei Wurzelbehandlungen bei denen anstanden.


    Nachdem ich ab und an ziehende Schmerzen im rechten Oberkiefer merkte war ich im Frühjahr dort. Doch meine Zahnärztin meinte, dass wäre das entzündete Zahnfleisch und empfahl mir eine Mundspülung und Zahnseide.


    Nachdem die Schmerzen nicht besser wurden war ich im September noch mal dort.


    Sie fand eine kleine Mini-Karies im rechten oberen Weisheitszahn, den sie dann aufbohrte und füllte.


    Leider war die Karies doch leider schon ziemlich tief, was von außen nicht zu sehen war.


    Es wurde eine Kunststofffüllung gemacht.


    Mir wurde gesagt, dass es noch einige Wochen dauern könnte bis sich der Nerv beruhigt.


    Nachdem ich leider immer noch Schmerzen hatte war ich letzte Woche erneut da. Diesmal wurde endlich ein Röntgenbild gemacht.


    Und siehe da, auch der 6er und 7er, also die daneben liegenden Backenzähne hatten Karies unter den Füllungen. Der 6er hatte eine Amalgamfüllung an der Außenwand und zwei Kunststofffüllungen.


    Also wurden letzte Woche alle drei Zähne aufgebohrt, die alten Füllungen wurden entfernt und es wurden Unterfüllungen gemacht und schließlich neue Füllungen gelegt. Um den 6er wurde eine Metallschlinge gelegt.


    Das ganze dauerte 1,5 Stunden und ich war danach wirklich fertig.


    Leider habe ich nun, nach einer Woche immer noch Schmerzen.


    Was kann das sein?


    Der 6er muss wohl noch eine Krone erhalten, da die linke und rechte Außenwand ja nicht mehr intakt sind und die Füllung über die gesamte Kaufläche geht.


    Langsam bin ich echt verzweifelt, weil ich nun nicht mehr auf der rechten Seite kauen kann und die Zähne andauernd schmerzen.


    Außerdem mache ich mir Gedanken was mit den anderen Kunststofffüllungen ist.


    Die sind ja nun alle ca. 15 bis 20 Jahre alt.


    Wie lange halten die denn in der Regel?


    Meine Zahnärztin meine zwar, dass die alle von außen noch gut aussehen, aber das hatte sie bei den anderen ja auch vorher gesagt...


    Was ratet ihr mir.


    Liebe Grüße

  • 61 Antworten

    Es kann schon sein, dass die noch Schmerzen verursachen. Vielleicht stehen sie auch ein wenig über, so dass der Aufbiss nicht ganz stimmt. Bei größeren Behandlungen, kann die Schmerzempfindlichkeit durchaus ein, zwei Wochen, vielleicht auch etwas länger anhalten. Habe ich auch schon gehabt.


    Die anderen Zähne würde ich sicherheitshalber aber auch röntgen lassen. Unter Kunststofffüllungen findet man gerne mal Karies, je nachdem aus welchem Material sie sind und je nach Alter.

    Hallo!


    Zu einer Kontrolluntersuchung gehört auch, das man regelmäßig (alle 1 - 2 Jahre) eine Bißflügelaufnahme macht.


    Diese dient dazu, das man versteckte Karies zwischen den Zähne oder unter den Füllungen leichter zu finden.


    Solange du mit den Schmerzen leben kannst und auszuschließen ist, das mit der Wurzel alles okay ist, würde ich abwarten.


    In der Regel wird es besser.


    Ansonsten wird eine Wurzelbehandlung nötig sein.


    Eine Krone würde ich erst machen lassen, wenn der Zahn absolut schmerzfrei ist.


    15 - 20 Jahre alte Kunststofffüllungen - da würde ich mir schon Gedanken machen, weil der damals verwendete Kunststoff sicher nicht die Qualität hatte, welcher heute verwendet wird.


    Wünsche dir alles Gute

    Hallo, vielen Dank für die Antworten.


    Ich habe jetzt für Freitag einen Termin bei dem Zahnarzt meines Mannes bekommen. Ich kann ja nicht wochenlang mit Schmerzen rumlaufen.


    Ich bin ziemlich enttäuscht von meiner Zahnärztin.


    Sie hat das Röntgenbild von den drei Backenzähnen ja erst gemacht, nachdem ich leider immer noch Schmerzen hatte, obwohl sie diese ja vorher auf das entzündete Zahnfleisch geschoben hat.


    Leider habe ich insgesamt 12 mit Kunststoff gefüllte Backenzähne. Ein Röntgenbild wurde davon noch nicht gemacht.


    Allerdings sind drei oder vier Füllungen ziemlich groß bis fast an den Nerv gehend.


    Damals hieß es, falls sich darunter Karies bildet, dann müsse wahrscheinlich Wurzelbehandlungen gemacht werden. Momentan habe ich an diesen Zähne aber keine Beschwerden. Außer ein Weißheitszahn zieht etwas bei Kälte und ist etwas dunkler auf der Kaufläche. Aber das sind laut meiner Zahnärztin nur Fissuren.


    Ich denke, dass der andere Zahnarzt dann hoffentlich eine komplette Röntgenaufnahme macht.


    Was gibt es denn sonst für langlebige Alternativen? Heißt das, dass die 15 Jahre alten Füllungen ausgetauscht werden müssen?


    Liebe Grüße

    @ Luna1980

    Zitat

    Leider habe ich nun, nach einer Woche immer noch Schmerzen.

    Nach einer neuen Füllung kann das bis zu einem halben Jahr andauern. Meistens ist der Zeitraum wesentlich kürzer, aber grundsätzlich ist das nicht unnormal.

    @ Luna1990

    Ich finde es richtig, das du mal einen anderen Zahnarzt deine Zähne anschauen läßt.


    Deine Zahnärztin hat fahrlässig gehandelt, wenn sie über die all der Jahre nie ein Röngtenbild machte.


    Bin schon gespannt, was der Zahnarzt deines Mannes so alles entdeckt.


    Ich hoffe, das es für dich kein böses erwachen gibt.


    Alles Gute und berichte bitte.

    Jetzt ist mit schon ein bisschen mulmig zumute! 😬


    Was gibt es denn für Alternativen zu Kunststofffüllungen? Ich will die Füllungen ja nicht schon in 10 Jahren wieder austauschen lassen.


    Dann würde ja immer mehr vom Zahn weggebohrt werden, oder?


    Und die Schmerzen, die ich jetzt nach den drei Füllungen habe, waren vorher ja nicht in diesem


    Maße vorhanden... 😐


    Amalgam kommt für mich nicht in Frage, dass sieht nicht so schön aus.


    Ich war froh, als die alten Amalgamfüllungen durch zahnfarbenden ersetzt wurden.


    Das Problem ist, dass ich knirsche, d.h. die Füllungen müssen einiges aushalten.


    Aber ich warte jetzt erst mal den Termin am Freitag ab, hoffentlich ist alles okay.


    Ich habe ja, bis auf den Weisheitszahn, der bei Kälte schmerzt keine Probleme mit den alten Füllungen...

    Hallo an Alle.


    Also Amalgam würde ich mir nie in einen Zahn füllen lassen auch wenn die Ärzte sagen es sei komplett ungefährlich ist dies schlichtweg eine Lüge!


    Amalgam ist Hoch-Toxisch (Quecksilber ) und verursacht auf seine Zeit hin starke schäden im Nervensystem und im Gehirn selber bishin zu anderen Organschäden , ich hatte Amalgam Füllungen die ich als Kind bekommen habe und hab sie mir beim Zahnarzt unter großen Absicherungen entfernen lassen , beim rausbohren der Amalgam füllungen entsteht feiner Staub der diregt eingeatmet wird und so diregt in den Organismus kommt und sich ansildet und auch nicht mehr abgebaut wird nur so am Rande.


    Natürlich ist eine Qulitative Füllung die auch lange hällt teuer und wird von der Gesetzlichen nicht bezahlt oder bezuschusst.


    Ich habe mir 5 Füllungen und 2 Kronen komplett selber bezahlt bei mir bestehen diese Füllungen und Kronen aus Keramik dementsprechend war die ganze Prozedur auch sehr teuer.


    Keramik ist ein sehr robustes Material was man für Füllungen oder zum aufbauen einer Kronenversorgung oder Brückenversorgung benutzten kann das sind die Vorteile von Keramik , der Nachteil von Keramik es ist teuer.


    Kunststofffüllungen hatte ich bis jetzt keine , kann mir aber vorstellen das Ihre haltbarkeit nicht so lange ist wie bei Keramik aber trozdem nicht qualitativ schlechter als Keramik und alle mal besser als Amalgam.


    Das waren auch nur meine Persönlichen Empfehlungen und Ansichten , was jeder für sich am ende macht bleibt jedem selbst zu entscheiden.


    Gruß

    Hallo zusammen, ich war am Freitag bei einem anderen Zahnarzt.Er sprach von einer wahrscheinlich reversiblen Pulpitis!


    Jedenfalls gab er mir eine Spritze und bohrte den Zahn wieder auf und meinte, dass da jetzt Medikament rein kommt, was den Nerv beruhigen soll. Vielleicht kommen wir dann um eine Wurzelbehandlung rum.


    Die Zahnnerv ist wohl noch nicht geöffnet. Er füllte den Zahn jetzt provisorisch.


    Danach hatte ich keine Schmerzen. Aber das lag wohl an der Betäubung. Jetzt tut es wieder tierisch weh. Ich habe die ganze Zeit so ein starkes Ziehen. Also nicht nur bei Kälte, sondern dauerhaft. Ich habe jetzt zwei Ibuprofen genommen.


    Eigentlich sollte ich bis morgen warten, dann wollten wir schauen, ob Besserung eingetreten ist und in neues Röntgenbild machen.


    Allerdings sind die Schmerzen jetzt geht so starkund pochend, dass sogar schon mein Ohr wehtut.


    Ich gehen jetzt gleich zum Notdienst. Ich denke es wird eine Wurzelbehandlung gemacht... 😳

    Hallo Luna ,


    Also ich würde immer von einer Wurzelbehandlung abraten , aus dem Grund das die Zahnkannäle niemals komplett sauber gemacht werden können , der Sinn einer Wurzelbehandlung ist es ja die Nervenstränge in den Kannälen zu entfernen.


    Das Problem jedoch ist und da streiten sich sogar die Experten das die Nerven feine wirklich feindte Verwucherungen im Zahn selber bilden und diese niemals komplett aus dem Zahnkanal entfernt werden können sprich : der Zahn egal wie Tod verfault stück für stück in deinem Kiefer und gibt Toxische Leichen gifte frei , ein Zahn ist nämlich nichts anderes als Organisches Gewebe und das verfault numal.


    Die einen sagen Wurzelbehandelte Zähne sprich tote Zähne wirken sich nicht auf den Organismus aus das ist falsch , sie tun es doch und das mit Langzeitschäden.


    Der Körper ist numal keine Machine und jeder reagiert anders und das vergessen die Zahnärzte und Experten numal , man muss den Menschen ganzheitlich sehen : ich würde den Fehler nie wieder machen und mir einen Problem Zahn Wurzelbehandeln zu lassen der nur schmerzen verursacht , ich würde die entfernung bevorzugen.


    Eine Pulpitis wird immer wieder kommen auch wenn der Zahn tod ist kann das Nerven/Kiefergewebe um den Zahn rum immer wieder eine Entzündung hervorrufen ,man schießt also mit Kanonen auf Spatzen anstatt die Ursache nämlich den defekten Zahn zu beheben.


    MFG

    Da gäbe es zwei Optionen , die eine wäre die Lücke zu lassen wenn es einen selber nicht stört.


    Die zweite Option wäre eine protetische Brückenversorgnung , vorraussetzung ist das der Zahnarzt natürlich sein Handwerk versteht weil Brückenversorgung ist nicht gleich Brückenversorgung , viele Zahnärzte wollen die Zähne in unmittelbarer Nähe für eine Versorgung abschleifen , das ist bei optimaler Ausnutzung der Materialien heute überhaupt nicht mehr nötig.


    Außerdem müsste nach Entfernung des beschädigtem Zahn das umliegende Gewebe und der Kieferknochen wo der Zahn natürlich verankert war abheilen um eine weitere Entzündung zu vermeiden , denn eine Verkapsellung der Entzündung ist eine sehr unschöne Sache.


    Wie gesagt Vorrausetzung für diese Schritte ist immer ein kompetenter Zahnarzt der sein Handwerk versteht und nicht nur am Geld des Patienten interessiert ist.


    So ist ein optimales Ergebniss gegeben.


    MFG

    Hallo, ich war heute Morgen nach starken Schmerzen am neu gefüllten Zahn am Wochenende erneut bei meinem neuen Zahnarzt.


    Nun wurde endlich ein neues Röntgenbild des Zahnen mit der neuen Füllung gemacht.


    Er machte eine 3D-Aufnahme und fand in dem Zahn eine andere tiefe Karies bis zum Knochen. Außerdem befand sich auch unter der neu gelegten Füllung immer noch Karies.


    Er meinte zu mir, dass sie eine Wurzelbehandlung versucht, aber es sein kann, dass der Zahn gezogen werden muss, da die Karies schon bis zum Knochen geht!


    Der betroffene Zahn wurde nun aufgebohrt und ein Ledermix eingefüllt.


    Ich stehe nun unter Schock! Wie kann das sein, dass trotz jährlicher Kontrolle und obwohl ich bereits auf Schmerzen an dem Zahn hinwies, die Karies nicht entdeckt wurde. Außerdem hatte meine Zahnärztin doch sogar ein Röntgenbild gemacht. Da hätte sie das doch sehen müssen, oder?


    Wie sind die Chancen, dass der Zahn erhalten wird?


    Danke