Schulter-/ Armschmerzen durch Zahnnerv ?

    Hallo !


    vor gut einem jahr hatte ich das erste Mal Schmerzen im Arm sowie zwischen dem linken Schulterblatt und der Wirbelsäule. Es sind keine Gelenk. sondern vom Gefühl her eher Nervenschmerzen, die sehr Schmerzhaft und unangenehm sind. Ab und zu folgt noch eine Art Stich genau von der Stelle im Rücken nach vorne in den Brustkorb, der dann beim einatmen stark schmerzt.


    Die Schmerzen traten anfangs ab und zu , dann immer häufiger auf, inzwischen täglich. Die Schmerzen im Arm sind den ganzen Tag da und reichen zeitweise bis in die Hand und in die Finger.


    Ich habe schon diverse Arztbesuche hinter mir ( 2 Orthopäden, Allgem.Mediziner, Internist, 2 Zahnärzte ). Ich habe Spritzen, Ibuprofen, Diclofenac ,.. bekommen. Die Schmerzen bleiben.


    Ich habe seit jeher Probleme mir den Zähnen und habe bis auf die zwei vorderen, alle Oberen Zähne überkront und wurzelbehandelt. Nur der Weisheitszahn oben links ( auf der linken Seite habe ich ja auch die Schmerzen ) ist nur überkront, aber nicht wurzelbehandelt. Ich habe das Gefühl, das der Nerv aus diesem Zahn der Auslöser für meine Schmerzen ist.


    Vom Gefühl her fühlt sich die Ecke da oben an, als wenn da etwas im Kiefer ist ( ich kenne diese Gefühl, da ich schon oft Entzündungen hatte ). Außerdem ist der Zahn heiß und Kalt empfindlich. Ein weiterer Zahn unten links ( der dritte von hinten ) ist ebenfalls extrem empfindlich. Heiß und bei kalt reicht schon manchmal kalte Luft oder wenn man mit der Zunge dagegen drückt. Dieser Zahn soll einen kleinen Riß in der Füllung haben, der nächsten Mittwoch behoben wird.


    An den anderen Zähnen ist auf den Röntgenbildern nichts auffälliges zu erkennen.


    Ich hatte vom Orthopädne auhc Wasserbettmassagen verschrieben bekommen. Das habe ich einmal gemacht, da es die Nerven noch mehr gereizt hat. Es war extrem unangenehm an der Halswirbelsäule und direkt danach taten mir genau die beiden Zähne weh.


    Ich hatte vor fast 10 Jahren schonmal vergleichbar starke Schmerzen in der HWS / oberer Rücken , bei denen mir auch kein Arzt helfen konnte, bis sich nach gut einem Jahr herausstellte, das heir bei einem Zahn im Unterkiefer der Nerv abgestorben war und sich zwischenzeitlich eine Entzündung gebildet hatte, die bis an den Kieferknochen reichte. Damals war auch Röntgenbildern auch nichts zu erkennen...


    Was tun ??? Kann es nicht wirklich sein, das ein absterbenderNerv von dem Weisheitszahn auf keinem Röntgenbild erkennbar ist und solche Schmerzen auslöst ? Soll ich mir den Zahn trotzdem aufbohren lassen ?


    Dazu wäre noch zu sagen, das die Schmerzen ( genau wie damals ) besonders stark auf Kälte reagieren, es reichen schon kleinste Windzüge Klimaanlagen usw. Nachts Schlafe ich seit Wochen auf 'Wärmekissen', dann ist es erträglich.


    Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir zumindest sagen , welche Schmerzmittel helfen könnten, um mal wieder einen schmerzfreien Tag zu haben ...

  • 17 Antworten

    Ziehen?

    Hallo Anja,


    Weisheitszahn haben Sie gesagt. Warum nicht einfach ziehen? Die Wurzelbehandlung an einem Weisheitszahn ist in Ihrer Situation - mit Verlaub - Unfug.


    Viele Grüße


    Joachim Wagner

    Schmerzen

    Hallo Anja,da Sie oben und unten auf kalt und warm empfindliche Zähne haben und offenbar den wirklich Schuldigen nicht genau orten können,wäre ein EAV-Test d i e Möglichkeit,Klarheit zu schaffen.Prüfungen auf "kalt" oder "warm" verleiten oft zu falschen Schlüssen.Auf "kalt" und "warm können vitale Pulpen (lebender Nerv) reagieren.Dabei aber kann es durchaus sein,dass in einem mehrwurzeligen Zahn die Pulpa in 2 Wurzeln noch lebt,somit reagiert,während die dritte Wurzel am absterben ist und als Störfaktor im Sinne eines streuenden Herdes wirkt ( z.B. in die Schulter). Da der Zahn ja auf "kalt" und/oder "warm"reagiert,ist man als ZA dann geneigt,diesen Zahn als gesund anzusehen.Auf "warm" kann übrigens


    auch ein abgestorbener "Nerv" oder ein wurzelbehandelter Zahn reagieren,wenn sich an diesem eine Entzündung gebildet hat.Nachtjäger

    weiterer Zahnarztbesuch...

    Für den empfindlichen unteren Zahn habe ich in drei Tagen einen Termin . Der Zahn hat eine ca.6 Jahre alte Composit Füllung, die scheinbar einen kleinen Riss hat. Da dieser Zahn extrem empfindich ist, meinte der Zahnarz bei dem ich jetzt bin, es könnte auf eine beginnende Würzelentzündung hinweisen. Aber das wird man ja hoffentlich dann sehen. Zu meinem vorherigen Zahnarzt bin ich nicht mehr gegangen, weil er mir immer gesagt hat, das kommt, wenn man viel Obst ist, dann greift die Obstsäure den Zahnschmelz an, dann liegen die Zahnhälse frei und die Zähne sind empfindlich.


    Das was ich merke - teilweise schon, wenn ich nur die Zunge innen gegen den Zahn halte ist aber ein anderer Schmerz , innen im Zahn.


    Ich könnte manchmal echt heulen, weil ich ständig Schmerzen habe und ich das Gefühl habe, keiner nimmt das ernst.Die Ärzte findne nichts und sagen mir immer , das das bestimmt duch Muskelverspannungen in der Schulter kommt, weil ich eine sitzende Tätigkeit habe und oft den Telefonhörer einklemme. Dann sagen sie mir , ich solle Sport machen. Ich habe das Gefühl, mir hört gar keiner zu ! Ich bin 30 und mache Sport seit ich laufen kann. Ich gehe 4-5x in der Woche zum Sport und dabei mache ich 2 x in der Woche Bauch-/Rückenkurse. Ich habe absolut keine Bewegungseinschränkungen und überhaupt nicht das Gefühl, das es von Rücken kommt.


    Trotz Schmerzen gehe ich - soweit es geht -weiterhin zum Sport. Ich merke allerdings sofort die Klimaanlage und die Schmerzen verschlimmern sich. Inzwischen ist es schon nach einer 1/2 Stunde Crosstrainer kaum auszuhalten , danach wollte ich in die Sauna , wei lmir das immer sehr gut tat, aber nach ein paar Minuten fing die Ecke links oben an 'zu pulsieren'. Ich hatte schon solche Schmerzen durch Zähne und an Stellen ( im Rücken )wo man nicht die Zähne als Verursacher vermuten würde. Man hat mir schon soo oft gesagt, das meine Zähne in Ordnung sind , das ich es langsam fast nicht mehr verstehen kann, das es mir immer wieder so geht, obwohl ich ständig zum --Zahnarzt gehe. Man bekommt ja nicht mal vernünftige Schmerzmittel...


    Nachdem es mir am Freitag eben in der Sauna so ging und ich starke Schmerzen hatte, ging ich Samstag wieder zum Zahnarzt.


    Er meinte, er könnte den Weißheitszahn zwar ziehen, würde es aber noch nicht tun, weil ich nicht sicher sagen kann , ds die Schmerzen genau von dort kommen. Da ich einen kleinen Kiefer habe , habe ich nur 28 Zähne inkl.,der Weißheitszähne oben und habe schon etwas Angst, das das ganze nicht mehr genug halt hat ?!? Er meinte, es säche fast so aus , als wenn sich über dem 4.von hinten ( inkl. WZ ) eine Zyste gebildet hätte. Also könnten die Schmerzen ev. auch daher kommen !?!? über dem Zahn hatte sich im Mai eine 'Eiterblase'gebildet, die aufgeschnitten wurde. Danahc bekam ich eine Woche Antibiotika und es sollte wohl in Ordnung sein ( wurde kein weiteres Röntgenbikd erstellt oder so) . Er sage, das die Wurzel bei dem Zahn auch schon so kurz sei, das man ihn wohl nur ziehen könnte .Für eine ev. weitere Versorgung ( da weit vorne ) sprachen wir über Implantate , aber er sagte, das der Kiefer es da ev. nicht halten kann.


    Ich bin echt total verunsichert und weiß nicht , was ich machen soll ???Ich kann mir ja nicht einfach die zwei Zähne ziehen lassen ?! Gibt es keine weitere Möglichkeint, festzustellen, woher genau die Schmerzen kommen ? Oder über ein Blutbild vielleicht ? Kann ein Kieferchirourg ev. mehr sehen ?


    Ich nehme jetzt seit ca. 3 Wochen tägl. Ibuprofen 600 ( 2x) Die Schmerzen sind weniger, aber lange nicht weg. Man liest soo viel darüber, was enzündete Zähne für Schmerzen ( und wo überall ) bis hine zu Blutvergiftungen anrichten können. Warum glaube die Zahnärzte weiterhin nicht, das die Schmerzen von den Zähnen kommen können ?


    Hat jemand noch eine Idee, eine Tip oder Rat ?!?


    Anja

    Also, da kann man schlecht was sagen, weil du halt jemanden brauchst, der sich das genau ansieht, und im notwendigen Fall die richtigen Entscheidungen trifft.


    Tipp: nen super Zahnarzt, nen Naturheilkundler, und Ursachen suchen lassen, usw.


    Wenn die Zähne alle ohne tiefe Karies abgestorben sind, hast du ziemlich sicher ein Problem mit Zähneknirschen ect., darauf schauen nicht alle Zahnärzte.

    Rücken-/Armschmerzen und Zahnarzterfahrungen

    So, der erste ist 'auf meinen Wunsch 'aufgebohrt worden. Und aus den angeblich nur empfindlichen Zahnhälsen wurde dann doch eine Karies unter der bestehenden Composit Füllung, die mit dem Satz 'jetzt müssen wir aber doch den Nerv öffnen 'endete ...


    Der Folgetermin begann mit einer kurzen Abfrage, wie sich der Zahn verhalten hat dann sagte man mir, das man hier auf jeden Fall eine Wurzelbehandlung durchführenmüsse , da die Karies doch bis an den Nerv reichte und sich der Zahn in meinem ALter ( ich bin jetzt 30 ) nicht mehr beruhigen würde...


    Genauso, wie ich von Anfang an davon überzeugt war, das dieser Zahn nicht in Ordnung sei , bin ich weiterhin davon überzeugt, das auch die anderen Zähne, die ich noch in Verdacht habe, nicht in Ordnung sind .


    Ich habe inzwischen durch Eigenrecherche erfahren , das der Eckzahn in den Brustbereich ausstrahlt. Über dme Eckzahn hatte sich bereits im Mai ja die etwa erbsengroße Entzündung gebildet und man sagte mir ja schonmal , es könnte sein, das sich dort an der Zahnwurzel eine Zyste gebildet hat.


    Ich habe absolut Verständnis dafür , das man einige 'Sachen 'auch auf Röntgenbildern einfach nicht sehen kann, das habe ich jetzt schon oft genug erlebt. Ich würde mir aber einfach von jedem Zahnarzt wünschen, das er die Aussagen seiner Patienten ernst nimmt ! Ich selbst bin ständig beim Zahnarzt, seit ich Zähne habe und ich habe schon alle möglichen Varienten von ZAhnbehandlungen inkl. Kiefernorthopäden und Kiefernchirourgen hinter mir. Ich hatte schon solche Schmerzen in den Zähnen und verursacht durch Zähne die sich sicher kein Zahnarzt wirklich vorstellen kann, denn sonst wäre er nie Zahnarzt geworden. Man hat mir schon sooo oft gesagt, 'da ist nichts '. Ich habe mir immer wieder angehört, das man sich das auch einbilden kann, das das ja gar nicht so weh tut usw. Ich bin bestimmt nicht wehleidig und habe schon viele Schmerzen ausgehalten, weil mir oft keiner glaubte und ich keine ausreichenden Schmerzmittel bekommen habe. Ich war immer mehr als regelmäßig beim Zahnarzt. Man hat mir schon endlos im Mund herumgedoktert und mir ( vorallem bei den Zahnbehandlungen ) unerträgliche Schmerzen bereitet . Daher nochmal an alle : wenn ein PAtient sagt , das es weh tut, dann ist das in der Regel auch so ! und es gibt nichts schlimmeres , als das immer herunterzuspielen und nicht ernst zu nehmen. Ich habe inzwischen das Vertrauen in alle Zahnärzte verloren !


    Es wäre doch schön, wenn sich viel mehr Ärzte im Internet informierne und austauschen. mit 'ich sehe nichts', 'da ist nichts ', 'das bilden Sie sich ein 'oder 'dort können die Schmerzen doch nicht von den Zähnen kommen 'ist die Sache für den Zahnarzt sicher schnell erledigt. Als Patient geht der Leidensweg hier noch lange weiter. Und wenn man dann irgendwann doch recht hatte, würde ich es zumindest noch als fair empfinden, dann zumindest zu sagen 'da hatten Sie tatsächlich recht, obwohl nichs zu sehen war '. Als Patient muß man sich heute sehr viel selbst informieren und bei vielen Sachen, die man einfach spürt hartnäckig sein. Ich würde mir einfach wünschen , das Arzt und Patient zusammen an einer Problemlösung arbeiten und manchmal wünsche ich mir auch , das auch Zahnärzte mal die Schmerzen erleben, die Zähne auslösen können und Ihnen dann auch keiner hilft - vielleicht würde das das Verständis steigern und man könnte sich die üblichen 'das tut doch gar nicht so weh ', 'ist doch gar nicht schlimme 'sprüche sparen !


    Dazu wäre vielleicht noch zu vermerken, das auch 'tote Zähne 'durchaus Schmerzen auslösen können.


    Ich werde hier weiterhin berichten , wie es sich bei meiner Behandlung weiter entwickelt. Zur Zeit bin ich mir nicht sicher, ob ichnicht vielleicht nochmal den Zahnarzt wechslen sollte, da mir in einen ebenfalls 30 jährigen Zahnarzt ein bißchen das Vertrauen zu seiner Erfahrung und das Verständnis fehlt.


    Ich möchte hier niemandem einen Vorwurf machen, aber ich möchte Patienten mit ähnlichen Erfahrungen zur Seite stehen und würde mich freuen, wenn der ein oder andere Zahnarzt dies liest und einfach mit in seinen Erfahrungsschatz aufnimmt.


    Trotzdem wäre es nett, wenn ich vor meinem nächsternTermin ein kurze Info zu der Aussage 'der Nerv muß raus, der erholt ich in Ihrem Alter nicht mehr 'bekommen könnte !?

    Es gibt die Möglichkeit, z.B. bei Kieferchirurgen oder Zahnärzten, die viel mit Implantaten arbeiten, eine 3-D-Kieferaufnahme machen zu lassen. Darauf sieht man viel mehr als auf normalen Röntgenbildern.


    Ich hatte an einem Zahn immer wieder Schmerzen, aber angeblich war alles bestens damit. Bis sich eben mit der 3-D-Aufnahme herausstellte, daß im Zahn ein ganz feiner Riß war. Kein Wunder, daß ich Schmerzen hatte....


    http://kieferdiagnostik.de/mkg-diagnostik2.htm


    *:)

    wechsel ?

    Danke für den Tip! Das ist ja eine Zahnklinik, wo Zahnärzt, Kiefernchirurgen usw. arbeiten . Ich werde beim nächstne mal Fragen. Als ich mal zum Notdienst da war, war ich bei einem Zahnarzt, der auch Kiefernorthopäde war. Der hat viel mehr gesehen und war , was die Schmerzen angeht, auch viel verständnisvoller. Ich möchte lieber zu dem wechseln, denn der jetziger ist ja noch so jung , dem fehlt ja wieder die Erfahrung und nach allem, was ich bisher erlebt habe, habe ich einfach keinen nerv mehr darauf, das ich für einen da ein wilkommenes Übungsobjekt bin. Klar hat er es auch gelernt, aber wenn man solche Zahnprobleme hat, braucht man jemanden , der auch etwas Erfahrung mit sowas hat. Weiß nur nicht, ob ich ihn den Zahn jetzt zu Ende machen lassen soll undihm das direkt sage oder ob ich vorher schon anrufe und sage , ich hätte den Weiterbehandlungstermin gerne bei dem anderen ?

    Neuropathikerin

    Hallo anja 1976


    ich habe mal einige Ihrer Sätze rauskopiert, weil sie symptomatisch sind:


    Die Schmerzen im Arm sind den ganzen Tag da und reichen zeitweise bis in die Hand und in die Finger.


    ----- das hat nun wirklich nichts mit Zähnen zu tun


    Dazu wäre noch zu sagen, das die Schmerzen (genau wie damals) besonders stark auf Kälte reagieren, es reichen schon kleinste Windzüge Klimaanlagen usw. Nachts Schlafe ich seit Wochen auf 'Wärmekissen', dann ist es erträglich.


    ----- typische Trigeminus Neuropathie Aussage


    Das was ich merke - teilweise schon, wenn ich nur die Zunge innen gegen den Zahn halte ist aber ein anderer Schmerz, innen im Zahn.


    ------ Sie können Schmerzen unterscheiden. "Richtige" Zahnschmerzpatienten wählen andere Begriffe komischerweise übereinstimmend häufig: "ich geh die Wände hoch"


    ich könnte manchmal echt heulen, weil ich ständig Schmerzen habe und ich das Gefühl habe, keiner nimmt das ernst.


    -------- es ist nicht normal, ständig Schmerzen zu haben. Da liegt das Problem, nicht an den Zähnen


    Die Ärzte findne nichts und sagen mir immer, das das bestimmt duch Muskelverspannungen in der Schulter kommt, weil ich eine sitzende Tätigkeit habe


    --------- Muskelverspannung ist natürlich Quatsch. Das ist keine mechanische Angelegenheit


    Ich nehme jetzt seit ca. 3 Wochen tägl. Ibuprofen 600 (2x) Die Schmerzen sind weniger, aber lange nicht weg.


    -------- spricht absolut nicht für Zahnursachen. Entweder tut der Zahn so weh, dass auch 5 Tabletten (Pulpitis Höhepunkt) nichts mehr ausrichten, oder er wird von alleine wieder ruhig. 3 Wochen am Stück ist garantiert nicht vom irgendeinem Zahn!


    Ich selbst bin ständig beim Zahnarzt, seit ich Zähne habe und ich habe schon alle möglichen Varienten von ZAhnbehandlungen inkl. Kiefernorthopäden und Kiefernchirourgen hinter mir.


    ------- alleine diese Tatsache spricht Bände. Die Wahrscheinlichkeit, dass die schiere Zahl an Eingriffen (Kronen, WBs ...) selbst bereits eine Chronifizierung der Schmerzen macht, ist höher als das weitere Behandlungen irgendetwas verbessern.


    Man hat mir schon endlos im Mund herumgedoktert und mir (vorallem bei den Zahnbehandlungen) unerträgliche Schmerzen bereitet.


    ------- vermutlich unerträglich trotz Anästhesie (Spritze). Auch das ist ein Hinweis auf eine viel zu empfindlich eingestellte Schmerzverarbeitung.


    Trotzdem wäre es nett, wenn ich vor meinem nächsternTermin ein kurze Info zu der Aussage 'der Nerv muß raus, der erholt ich in Ihrem Alter nicht mehr 'bekommen könnte !?


    ------- hat mit dem Alter gar nichts, dafür mit dem vermutlichen Entzündungszustand viel zu tun. Der läßt sich in Ihrem Fall NICHT mit Kältetests ermitteln, sondern allenfalls mit Klopfen und genauem Vergleichen mit der Umgebung etwas erahnen. Ich tippe mal auf unschuldig = nicht entzündet.


    Sie sagen zu Recht, das Patienten mit Schmerzen sich nicht Ernst genommen fühlen, wenn der Arzt sagt: da ist nichts. Aber an dieser Stelle machen 2 einen Fehler: der Arzt, indem er sich für unzuständig erklärt, weil er mit seinen Bordmitteln nicht mehr weiterkommt und in der Fortbildung noch nichts über neuropathische Schmerzen gehört hat. Und Sie machen den Fehler, dem Arzt nicht zu glauben, dass da nichts ist.


    Denn jetzt gehen Sie zum Nächstbesten, und finden läßt sich immer irgendwas. Prompt wird auch irgendeine Winzigkeit zur Ursache Ihrer Schmerzen hochstilisiert - die es in Wirklichkeit aber ganz klar nicht schuld war. Die erste Fehldiagnose zieht die nächste nach sich, nach dem Motto: unter der ersten Füllung ist angeblich schon wieder Sekundärkaries .....


    Und so geht das Ihr ganzes Leben weiter.


    Damit das aufhört, skizziere ich hier mal meine Vermutung: Sie haben eine typische Neuropathie nicht nur des Trigeminus, sondern vermutlich größerer Schmerzrezeptionsareale (Kopf plus Oberkörper). Das bedeutet, die Schmerzen, die Sie spüren, haben ihren Sinn als Warnsignal lange verloren. Es sind tragisch hoch verstärkte normale Reize (Berührung, Kälte, Wärme), die ein verrückt spielendes Schmerzrezeptionssystem in starke Schmerzen verwandelt.


    Sie brauchen eine Anti-Neuropathie-Behandlung, sonst ändert sich auch mit 1000. Zahnarzt, Orthopäde, Gynäkologe ... nichts. Die Behandlung steckt noch in den Kinderschuhen. Leider sind Erfolge nur durch zähes Probieren zu erzielen - aber sie sind machbar. Die Standard-'Therapie fängt meist mit Amitryptilin (als Analgetikum eingesetztes Antipdepressivum)an, und wenn das nicht geht mit 100 anderen Substanzen und Methoden weiter.


    Viele Grüße


    Joachim Wagner

    auch, wenn's keiner glaubt

    Hallo Herr Wagner,


    auch wenn's mir weiterhin niemand glauben will: Nachdem der erste betroffene Zahn nun die Nervenentfernung hinter sich hat, geht es mir heute 1 1/2 Tage danach entscheidend besser ! Ich habe heuteden ersten Tag seit Wochen keine Schmerztabletten genommen und auch von meinem Allgemeinbefinden geht es mir wesentlich besser. Heute hatte ich fast kaum Schmerzen. Die Zahnempfindlichkeit ist weg und ich kann nun auch auf dieser untere linken Reihe wieder ganz normal warm und kalt ohne Schmerzen vertragen.


    Ich Ich habe trotzdem wieder mit großenm Interesse Ihre Antwort gelesen und - da ich natürlich trotzdem jederzeit für jede mögliche neuen Erkenntnis offen bin ihren Test gemacht.


    Ergebnis: Neuropathie 42 % , zahnverursacht 50 %.


    hierzu sollte ich vielleicht noch einiges sagen:


    Ich habe meinen vorherigen Zahnarzt bereits die letzten 3 x ( bei 3 Kontrollterminen ca. 1 1/2 Jahre darauf angesprochen, das dieser Zahn so komisch empfindlich ist und 'zieht '' , das ich meine, der ist nicht in Ordnung. Ein Röntgenbild hielt er nicht für nötig. Nachdem er sich den Zahn angesehen hatte, war die erste Erklärung, das dies durch freiliegende Zahnhälse kommt, die entstehen, wenn man z.Bsp. beim Einschlafen einen Bonbon 'in die Seite steckt. Mache ich nicht . Die folgende Erklärung für die nächsten Termine war, das so ein Zahn so empfindlich wird, wenn man viel Obst ist und die Fruchtsäure den Zahnschmelz angreift.


    Beim letzten Termin habe ich auf ein Röntgenbild bestanden und als ich ihn darauf ansprch, das ich aber schon oft davon gehört hätte, das man einen entzündeten Nerv auf Röntgenbildern nicht erkennen kann,sagte er 'ja , das stimmt, aber er glaubt nicht, das es soetwas wäre ...


    Um hier nochmal auf meine Erfahrung zurückzukommen: damals war es auch ein entzündeter Nerv. Diese reagieren durchaus extrem empfindlich auf Kälte ( z.Bsp. Luftzüge ) . Damas hatte ich auch keine Zahnschmerzen. Ich hatte die gleichen Nervenschmerzen in der HWS/Schulter Region. Nichts half. Die Ratlosigkeit der Ärzte endete mit einer Halskrause. Als die Entzündung dann durch eine etwa 3 cm große Eiterbeule am Kieferknochen sichtbar wurde, hat man mir bestätigt, das dem extreme Schmerzen vorangegangen sind. Schmerzen 'strahlen ja nunmal auch in andere Regionen und nicht alle ist vielleicht immer eindeutig nachzuvollziehen. Duch die Fortgeschrittene Entzündung war bereits der Kieferknochen 'beschädigt', was heute auf Röntgenbildern deutlich zu sehen ist . Durch einen weitere identischen Vorfall habe ich auch schon im Oberkiefer ein deutlich erkennbares 'Loch 'im Kieferknochen.


    Egal, wie sich ddas begründet, fakt ist, das meine Schmerzen nach dieser Zahn-/Entzündungsbehandlung ausnahmslos weg waren.


    Es ist manchmal etwas schmer zu beschreiben, aber glauben Sie mir, man merkt, wenn etwas im Körper nicht in Ordnung ist / eine Entzündung da ist.


    Es war bei allen meinen Zähnen so, das ich hartnäckig darauf bestehen mußte, das da etwas ist . Immer sind lange Schmerzen vorangegangen, fast nie in den Zähnen. Man hat mir imemr wieder gesagt, das man davon ausgehe, dies entsteht durch Bakterien aus diversen Nebenhölen Entzündungen. Das macht für mich durchaus Sinn, denn es betrifft - bis auf die 4 vorderen - die kompletten Oberkieferzähne, aber nur einen im Unterkiefer.


    Ich habe schon ab und an gedacht, das es doch einige Zahnärzte gibt, die immer was finden würden, aber da beim aufbohren oft blutige 'einbrüche 'in den Zahn passierten, kann man wohl nicht wirklich sagen, das da vielleicht gar nicht unbdedingt etwas war .


    DIe Schmerz-/ Kälteempfindlichkeit betrifft nur bestimmte Zähne .Ich habe zwar ab und an ein erhöhtes Kälteempfinden , aber das bewegt sich denken ich noch im einigermaßen normalen Rahmen.


    Das meine Schmerzen so dauerhaft sind / waren , erkläre ich mir dadurch das bei uns im Büro den ganzen Tag die Fenster auf sind und es ständig zieht, der Reiz also permanent da ist. Auch Klimaanlagen laufen in fast allen öffentlichen Gebäuden. Wenn ich zu Hause bin , ist es warm.


    Wenn ein Schmerz schon durch permanentes Auftreten so stark ist, das einem die Tränen kommen, heißt das für mich , 'ich könnte die Wände hochgehen'. Wenn einem aber niemand hilft, versucht man damit so normal wie irgendwie möglich zu leben, denn der Alltag läuft ja nunmal normal weiter. Ich habe viele Schmerztabletten genommen , die den Schmerz schon für den Alltag einigermaßen erträglich machen, ihn aber nicht beseitigen.


    Wenn die Schmerzen aber duch die Behandlung eines Entzündeten Zahns/Nervs verschwinden, kann mann einen Zusammenhang doch nicht von der Hand weisen, nur , weil er sich durch kein Lehrbuch erklären läßt !?!


    Meine Schmerzen begannen nicht im Arm , sonder an einem Punkt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule, in Brusthöhe. Immer wieder trit ein plötzlicher, stechender Schmerz nach vorne in den Brustkorb auf, der sich nur durch Wärme 'löst'. Das ein Entzündungsschmerz durch Wärme nachläßt ist auch nichts wirklich neues. Der Schmerz tritt plötzlich und ohne jeden Zusammenhang auf.


    Das der Eckzahn Schmerzen in der Brust auslöst ist eine Erkenntnis aus der TCM. Zufälligerweise war es der Eckzahn, über dem im April / Mai die Eiterbeule sichtbar wurde ( ebenfalls ohne Zahnschmerzen). Diese wurde aufgeschnitten, 1Wochen Antibiotika, danach auf Zahn und Zahnfleisch draufgedrückt und mit 'dann hat sich das wohl erledigt 'für abgehandelt erklärt.


    Da frage ich mich schon , wie man ohen weiteres Röntgenbild o.ä. zu dieser festen Überzeugung kommt.


    Durhc weitergehende Monate beginnt der Schmerz bis in den Arm , dann in die Finger zu ziehen. Mag keinen direkten Zusammenhang mit dem Zahn geben, aber Schmerzen könen wandern und auch 'Giftstoffe 'können im Körper Reaktionen auslösen, so das ich absolut der Überzeugung bin, das man nichts komplett ausschließen sollte!


    Wenn der Zahnarzt bei dem ich jetzt bin von einem Kollegen, den er fragen mußte, weil er selbst anscheinend nicht die Erfahrung hat schon dne Verdacht geäußert bekommen hat, das da eine Zyste an der Zahnwurzel sein könnte , frage ich mich schon , warum er dem Verdacht nicht nachgeht , sondern mir wieder sagt, wir warten mal erstmal ab, wie sich das ganze weiter verhält ?!? Ärzte sollte ja eigentlich schon wissen, was Zysten für Schmerzen auslösen können. Es ist ja auch absolut kein Thema , wenn er sich damit nicht oder noch nicht auskennt, aber dann sollte man doch so fair sein und den Patienten sicherheitshalber an einen Kollegen verweisen , der sich damit vielleicht besser auskennt. Da kann man dann doch auch nur selber von lernen.


    Die Schmerzen selbst haben sich erst in kürzester Vergangenheit direkt in diesen speziellen Zähnen bemerkbar gemacht. Mein einziges Anliegen ist es , die Schmerzen loszuwerden. Ob sich Ihre Herkunft erklären läßt oder nicht. Ich gehe davon aus, das mir auch diesman keiner glauben wird. Warscheilich wird man sagen, das es Zufall ist, das sich mit der Behebung der Zahnprobleme auch die anderen Schmerzen in Luft auslösen und das finde ich sehr Schade , denn das heißt für mich, das es nicht das letze mal war .


    Dieser Zahn reagierte bei den Kältetests durchaus empfindlich und ich spürte 'den Nerv flattern'. Daraufhin hat man mir gesagt, das würde ich mir nur einbilden , da könnte ich nichts spüren , da der Zahn ja wurzelbehandelt ist. Ebenfalls gab es eine Stelle in Höhe der Zahnwurzel, die als die Schmerzen Ihren Höhepunkt hatten beim berühren durchaus weh tat. Das schob man darauf , das man solche 'Stellen am Zahnfleisch 'ja schonmal durchs Zähenputzen hat .


    Auch, wenn mich alle für verrückt halten und mir keiner glauben wird, ich werde diese Zähne jetzt nach und nach aufbohren lassen und es wird sich zeigen , was darunter ist. Ich selbst bin mir sicher, das sich meine Schmerzen damit erledigen werden und kann nur hoffen, das man es nicht wieder so lange hingezogen hat, das die Entzündung auch hier den Kieferknochen beschädigt hat...


    Sicher ist mir klar , das das kein üblicher Fall ist , aber es wäre ja schon ein kleiner Schritt, wenn man sich auch als Arzt vielleicht einfach mal sagt, 'auch , wenn es medizinisch unsinning und nicht erklärbar ist, könnte vielleicht doch was dran sein. Denn viele Fälle in der Medizin haben ja schon gezeigt, das es nicht für alles immer eine unabdingbare Erklärung gibt !

    danke für den Tip und den Interessanten Link ! Werde meinen Zahnarzt beim nächsten Termin auf die Dinge ansprechen und dann direkt fragen, ob Sie da in der Zahnklinik denn keinen haben, der sich damit besser auskennt ! Das ist soo schwierig selbst einen zu finden ! Für die 'normalen 'Zahnsachen sind die ja fast alle einigermaßen ok, aber wenn's dann spezieller wird ...


    Vorallem habe ich jetzt total Angst, das es schon wieder so verschleppt wurde, das ich die eigenen Zähne nicht behalten kann... Man hat mir ja auch schon gesagt, das an diesen kritischen Ecken auch kein Implantat halten würde, weil der Knochen ja schon so angegriffen ist ...


    Ich finde das soo schlimm, solche Zähne zu haben, wenn man immer zum Zahnarzt geht und so rechtzeitig sagt 'da ist was nicht in Ordnung '! Ich selber kann mir da ja nunmal nicht helfen und bin auf die Zahnärzte angewiesen und jedesmal wurde es bis jetzt so lange hingezogen, bis die 'Beschädigungen 'schon so stark sind .... Und ich habe schon so viel Geld für Zähne ausgegeben, das ist echt und glaublich ! Aber ich möchte auf gar keinen Fall irgendwas zum herausnehmen( Teilgebiss ) oder so was haben - die Vorstellung finde ich - zumindest jetzt schon - absolut grauenhaft. Aber leider habe ich das Gefühl, das alle daran arbeitne, das es so kommt...

    Laß' dich doch mal von einem Kardiologen abchecken! Die Schmerzen (Schulter) können auch mit einer Herzentzündung zusammenhängen. (Wird wahrscheinlich von Zahnherden verursacht sein, auch in der Vergangenheit; sportliche Menschen können einiges kompensieren.)


    Es gibt leider sehr viele schlechte Zahnärzte, obwohl Informationen zur Weiterbildung vorhanden wären.


    Ich schätze an meinem gerade die Unvoreingenommenheit, und seine Menschlichkeit. Dabei bin auch gerade ich ein "schwieriger Fall". Das Alter sagt nun gar nichts über die Eigenart eines Zahnarztes aus, entweder er bemüht sich wirklich, oder macht es sich einfach.


    Die Zahnmedizin möchte die Ausbildung dahingehend erweitern, alsdaß die Körpermedizin mehr Beachtung (und somit auch Verknüpfung) findet, davon könnte unsereins sehr profitieren.:)D


    Ich habe auch schon viele Schmerzen ausgehalten, die müssen nicht immer "Aufbohren" bedeuten.

    gut zu hören...

    gut zu hören, das auch andere solche Erfahrungen machen ! Seit derZahn unten links aufgebohrt und so weit wie möglich WB wurde sind meine Schmerzen weg und ich fühle mich viel, viel besser. Auf der rechten Seite wurde die gebrochene Füllung inzwischen aufgebohrt, wobei gleich der Zahn daneben mit eingebrochen ist. Er war unter der Kunststofffüllung ganz schwarz ... echt schlimm. Der Zahn oben links wurde mir vor zwei Tagen gezogen und ein Sofortimplantat eingesetzt. Der Zahn hatte kaum noch eine Wurzel und was davon übrig war, war ebenfalls schwarz ...


    Ich bin froh, das ich jetzt auch einen sehr menschlichen, vorsichtigen Zahnarzt gefunden habe und das meine Schmerzen endlich weg sind !


    Trotzdem war ich sehr erschrocken darüber, solche schwarzen Zähne zu haben, obwohl ich von Kind an ständig mit sämptlichen Zahnproblemen beim Zahnarzt war. Ich habe auch Angst, das mir das wieder passiert, das ich diese Schmerzen, die mir keiner glaubte, nochmal ertragen muß. Es hat mich einfach auch sehr enttäuscht, wie man mit sowas alleine gelassen wird und das irgenwie ertragen muß und mit dem normalen Alltag und der normalen Arbeit klar kommen muß. Am Anfang habe ich auch nicht gedacht, das es wieder die Zähne sind, aber später, als ich es immer mehr den Zähnen zuordnen konnte, hatte ich wirklich Angst, das man es einfach zu lange hinzieht und dies eben Herzprobleme oder so mit sich bringen könnte und ich hatte Angst, meine Zähne zu verlieren. So froh ich auch bin, das es inzwischen so geniale Sachen, wie Implantate gibt, so komisch finde ich es auch, wenn einem erstmal eigene Zähne gezogen werden.


    Glaubst du, man sollte sicherheitshalber trotzdem noch ein EKG machen lassen ? Ich habe allerdings Pulsuhr und Blutdruckmesser zu hause, dabei ist alles OK.


    Manchmal würde ich am liebsten jeden Monat zum Zahnarztgehen oder einen Arzt 'zu hause haben', damit ich nicht immer die Angst habe , solche Schmerzen zu bekommen und keiner hilft...


    In ein paar Wochen ist das sicher wieder in den Hintergrund gerückt, aber im Moment belastet mich das schon noch etwas .


    Macht Dein Zahnarzt regelmäßig Röntgenbilder ? Von oben ist an den Zähnen ja meist nichts zu sehen und ich frage mich, ob es keinerlei Möglichkeit gibt, sowas früher zu erkennen ?