Just do ist, ich weiß.....Deshalb schreiben ja auch viele hier im Forum. Ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn ich meinen Sohn so rumlaufen lassen würde. Er hat auch keine Hasenzähne, aber ich denke nicht, dass der starke Überbiss gut ist und es wird sicherlich zur Besserung beitragen.


    Alles Andere wird sich zeigen und hoffen wir mal, ich konnte dem Arzt vertrauen, was ja heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Als Privatpatient kommt noch hinzu, will der Arzt in erster Linie helfen, oder wittert er eher das schnelle Geld. Leider empfinde ich das oft so.

    Hey, das erinnert mich an mich selbst als Jugendliche. Ich war auch so wie dein Sohn! Hab immer Mecker von der Kieferorthopädin bekommen und meine Eltern mussten irgendwann mit zum Gespräch. Ich glaube, die KO sagte damals sogar, dass es so keinen Sinn macht und sie die Behandlung abbricht, wenn ich nicht kooperiere! Habe dann ne feste Klammer bekommen und das war auch gut so. Die konnte ich nicht rausnehmen...


    Ich ärgere mich heute manchmal, meine Zähne sind zwar nicht wirklich schief, aber auch nicht gerade gerade, wär ich damals nicht so "doof" gewesen könnten sie jetzt besser aussehen.


    Tipps kann ich dir leider nicht geben, sondern dir einfach nur sagen "bleib dran"!

    danke! ja, ich bleibe dran. ich finde 24 std. tragezeit aber auch hart. 10 std. nachts trägt er sie auf jeden fall, aber im laufe des tages kommt nicht mehr soviel zusammen, was 24 std. ausmacht. beim toben und sport soll er sie ja auch rausnehmen. schulsport und im verein nach der schule. und jetzt kommt die zeit, wo sie wieder raus gehen und kicken.


    die ärzte stellen sich das auch manchmal einfach vor. und fremdsprachen geht auch nur ohne spange und davon haben sie ja schon 2....


    bin froh, wenn die feste spange reinkommt. da muss ich zwar auch die hofdogge spielen bezüglich ordentliche zahnpflege, aber da muss ich jetzt auch hinterher sein. nicht einfach mit den lieben "kleinen".. ]:D

    Lenz, hast du die Meinung mehrere Kieferorthopäden eingeholt? Meine Mutter war mit mir damals nur bei einer einzigen. Resultat: fast 10 Jahre lang Spange (11-20/21), davon 9 Monate ne feste (1 Monat vor meinem 18.Geburtstag >:( ) und mindestens 4 gezogene Zähne (keine Milchzähne). Ich hab es mit der herausnehmbaren Spange wie dein Sohn gemacht. Meine Auflage war, sobald ich von der Schule zu Hause bin tragen. Hab ich nie gemacht. Nur zum Schlafen gehen und da hab ich sie manchmal nachts rausgeworfen weils so weh getan hat. Das nervige ist halt, dass man damit nicht richtig sprechen kann und trinken auch nicht wirklich. Für mich war das ganze so nervig dass ich heute nicht mal meine Beißschiene tragen kann (ich knirsche mit den Zähnen) weil sie mich zu sehr an die lose Spange erinnert :-/


    Achja meine Mutter hat mich am Anfang auch immer ermahnt und dran erinnert und irgendwann war es ihr dann egal ;-D ich war ja diejenige die 10 Jahre mit dem Draht im Mund herum lief ;-)

    Zehn Jahr ist natürlich hart, aber zum Glück nicht die Norm. Es gibt genügend Jugendliche, die nach der Spange froh und stolz über ihr lächeln sind und im Gegensatz zu früher sind die Retainer auch verläßlich.


    Als ich vor kurzem meine Mutter mein Leid klagte, grinste sie nur und erinnerte mich an die zeit in der ich eine Spange hatte. Die war am Anfang auch immer überall, nur nicht im Mund. Meine Mutter war sehr streng und konnte sich mit wenigen Worten und Gesten durchsetzen. Da reichte es schon, wenn sie mit dem Zeigefinger auf die eigenen Zähne tippte und streng guckte. Ich hab mich nach einer Weile dann daran gewöhnt und bin dann mit 14 Jahren auf Tragezeiten von ca. 20 Stunden gekommen. Als dann endlich die Zeit vorbei war, war das echt komisch, mir fehlte tatsächlich was. Kennt das jemand von euch auch? |-o

    ich habe nur den einen kieferorthopäden aufgesucht. die wartezeit ist extrem lang, auch bei privatpatienten ( nur als anmerkung ). und da plötzlich der bleibende backenzahn erschien, der milchzahn war 3 jahre zuvor ausgefallen, war es halt eilig. der zahn hatte ja gar keinen platz mehr, weil die lücke sich schon beinahe geschlossen hatte.


    auf jeden fall muss er eine spange tragen, das sieht auch ein nichtfachmann. heißt, ein anderer kieferorthopäde hätte auch nicht viel anderes gesagt. der kiefer muss ja geweitet werden und das geht halt nun mal nur mit der losen, da dieses ja auch wöchentlich verstellt werden muss ( seiten und mitte ). die feinheiten kommen dann später....


    ach so, gegen das milchzahnziehen habe ich mich gewehrt und der za. fand es auch überflüssig. ebenso sollte das zungenbändchen durchtrennt werden, da die spange ja stören könnte. ich habe ihr gesagt, wenn es stört, kann man es immer noch durchtrennen. bisher stört es jedenfalls nicht. und 10 jahre, was war das denn für ein arzt, das habe ich ja noch nie gehört, :(v


    bei uns war die rede von 3 jahren und hoffe, viel mehr wird es dann auch nicht.

    mir sind leider auch Milchzähne gezogen worden. Ich weiß leider nicht mehr wieviele es waren, Weisheitszähne dann natürlich auch noch. Ja 10 Jahre sind schon echt viel, die in der Praxis haben mich groß werden sehen ;-D Wenn ich aber meine lose Spange öfter und konsequenter getragen hätte, wärs vielleicht schneller gegangen – oder die Kieferorthopädin hätte mir schon viel früher ne feste Spange gegeben und die Sache wäre geritzt gewesen. Manchmal glaub ich sie war aufs Geld aus. Im Übrigen habe ICH die Behandlung abgebrochen und gesagt, dass ich nicht mehr will. Wer weiß, sonst würd ich vielleicht immer noch eine Spange tragen.

    Entschuldigung, wenn ich jetzt hier mit einer eigenen Frage so reinplatze.


    Die Tochter meiner ehemaligen Nachbarin hat vorigen Herbst endlich eine Zahnspange bekommen. Da war sie noch 14 (wurde im Februar 15). Ihr wurde vom Kieferorthopäden gesagt, dass die KK absolut keine Kosten für die Spange (ne feste) übernimmt.


    Das Mädel lebte 7 Jahre bei der Oma und diese hat die Zeit einfach verstreichen lassen ohne sich um eben eine Spange, neue Brille, etc zu kümmern.


    Klar zahlt die Mutter jetzt die Spange. Geht schon irgendwie, auch wenns mit H 4 echt schwer ist.


    Bis wann übernimmt also die KK die Kosten für die Spange?

    devil, dass kann ich dir nicht sagen. aber vielleicht weicht die notwendigkeit auch nur minimal ab und da zahlt die kasse nicht. die mutter sollte mal den arzt fragen, der muss es doch eigentlich wissen. die kasse kann man ja auch selbst anrufen! wir kennen die hintergründe und den zustand des kiefers nicht, um zu urteilen. es kann mehrere gründe haben. also nachhaken! viel erfolg...

    Die Kosten werden unter 18 übernommen (über 18 nur wenn eine Kieferchirurgische OP notwendig ist). Unter 18 aber auch nur dann, wenn die Zähne auch schief genug sind. Der KFO muss die Fehlstellung klassifizieren und wenn da nur ein paar Zähne etwas schief sind, reicht das heute leider nicht mehr dafür eine Zahnspange von der KK bezahlt zu bekommen. Die Oma hätte vermutlich auch bei früherem Eingreifen keine Kostenerstattung bekommen (es sei denn die Zahnfehlstellung hat sich durch Wachstum in den letzten Jahren verbessert).

    Ok, dann werd ich der Mutter mal sagen, dass sie da mehr nachhaken soll. Immerhin wurden dem Mädel für die Spange auch 3 oder 4 Zähne gezogen. Also muss da doch eine erhebliche Fehlstellung vorhanden sein, denk ich mal.


    Vielen Dank für Eure Antworten.

    Ja – wenn drei oder vier Zähne gezogen, sollte die Fehlstellung ausreichen. Entweder die Fehlstellung reicht wirklich nicht oder der KFO hat Mist erzählt (privat abrechnen ist natürlich viel einfacher) oder Deine Nachbarin zahlt nur einen Aufpreis für die heute üblichen neuen Materialien und hat das missverstanden.

    Ich immer noch mit dem Zahnspangenmonster! Er hat jetzt ja schon eine Weile die feste Spange. Das Zähneputzen ist eine Katastrophe, er ist sooooo schlampig, es riecht auch nicht gerade frisch. Als ich mir mal die Zähne zeigen lies, bekam ich einen Schreck. Besonders die Eckzähne sehen grausam aus. Belag ohne Ende. Er zieht die Gummis nicht an und wenn, dann muss ich es jeden Abend sagen. Aber diese finde ich dann unter dem Bett -heißt, er zieht sie direkt wieder aus.


    Den Headgear trägt er garnicht. Ich habe keine Ahnung was ich machen soll. Der Kieferorthopädin habe ich es erzählt, sie hat ihm das nochmal erklärt, aber es bringt null. Wir sind auch nicht mehr privat versichert, so dass ich jetzt einen Eingenanteil zu tragen habe. Ich möchte zumindest den Überbiss weghaben, aber wie, wenn von Ihm nichts kommt. Mich regt es auf, ich habe einen dicken Hals und ich kenne keinen seiner Freunde, die so stur sind, was Zahnspange angeht.


    Es interessiert ihn nicht, wenn ich sage, dass er das bezahlen muss ( ich meine das durchaus ernst ), auch die Zahnreinigung musste er vom gesparten zahlen, weil er so schlampig ist mit den Zähnen. Nichts, keine Einsicht!


    Ich kann so oft ich will erklären, dass er doch auch endlich mal fertig werden möchte mit der Behandlung, oder wie lange er gedenkt noch dorthin zu fahren? Nichts, keine Einsicht........Mich ärgert auch die Zeitvergeudung für nichts. Kann man nichts anderes machen an Behandlung, was man nicht rausnehmen kann? Meinetwegen muss er das zahlen, ist mir echt egal, aber so will ich es auch nicht lassen. Bin jetzt jahrelang umsonst da gewesen!?


    Es hilft einfach nichts.......... {:( %-| und jetzt die Vollpubertät dazu!!!!!!!!!! Manchmal würde ich am liebsten weglaufen ;-D

    Ich habe meine Spange auch nie getragen. Irgendwann hat der Kieferorthopäde die Behandlung abgebrochen. Das war vor 10 Jahren. Ich hätte nie glücklicher sein können. Wegen zwei schiefen Zähnen jahrelange Schmerzen und solch ein Trara mit ständigen Kontrolluntersuchungen, kaum noch richtig sprechen zu können, nein danke! ??Und da ich sehr oft Komplimente bekomme, dass ich hübsch sei, zerstören die zwei Zähne auch optisch nichts, Topmodel wird man damit natürlich nicht ;-)?? Wenn dein Sohn partout nicht will, kannst du nichts machen. Wenn es dazu noch lediglich optische Gründe sind, ist das für mich nicht mehr als ein Eingriff, damit er schöner wird, vergleichbar mit einer Schönheitsoperation (natürlich harmloser, ist ja keine, aber von der Logik her dasselbe). Wenn ihm das nicht so wichtig ist, hilft nur akzeptieren. Etwas anderes ist das natürlich, wenn er z.B. nur noch schlecht essen kann aufgrund der schiefen Zähne, dann ist die Spange ein Muss. Ansonsten: Sein Problem, alt genug ist er. Ich habe mich schon mit 11 entschieden, dass mir die zwei Zähne egal sind; bis das die Erwachsenen um mich herum aber akzeptiert haben, vergingen ein paar Jahre. :-(