Wer hat beim Zahnarzt schon mal ohne Spritze bohren lassen?

    ich habe bisher noch nie ein loch gehabt bis 23, nun war ich 3 jahre nicht dort und habe seit längerem an und ab zahnschmerzen, der zahn ist auch leider kaputt sieht man von außen. der zahnarzt sagt das sei ein tiefes Loch die er beim nächsten mal bohrt. ich werde mir KEINE Spritze geben lassen da ich nicht wehleidig bin und keine taube backe möchte! ich habe auch keine angst vorm bohren möchte aber dennoch auf den Schmerz "vorbereitet" sein, ist es bloß unangenehm, oder kann man von "Schmerzen" sprechen? Sind bohren ohne Spritze leichte oder starke Schmerzen? Habt ihr manchmal das Gefühl gehabt das ihr "nicht mehr am Stuhl sitzen bleiben könnt" oder ist das "übertrieben. Bitte beschreibt eure Erfahrungen!

  • 66 Antworten

    Hallo Bernadett,


    ich hatte schon öfter unangenehme Nachwirkungen von den Betäubungsspritzen und habe es daher das letzte mal ohne Probiert.


    Ja, es sind schon intensive, stechende Schmerzen. Es hilft, wenn du dich ablenkst. Es gibt auch Zahnärzte, die Hypnose gegen die Schmerzen einsetzen.


    Wenn es für dich zu schlimm wird, bitte den Arzt (z.B. durch Handzeichen) zu unterbrechen und dich doch zu betäuben. Das macht er ohne Probleme.

    Mir geht es wie Dir: ich habe keine Lust auf eine taube Backe und das Gefühl zu sabbern. Deswegen lasse ich grundsätzlich ohne Spritze bohren.


    Schmerzen? Joah.... Kinder kriegen ist schlimmer ;-)


    Es tut schon weh - aber nur kurz. Das Bohren selbst empfinde ich als weniger schlimm, unangenehmer finde ich da


    1. die Luft, die dann da noch reingepustet wird (werden muss.... auf Spucke hält die Füllung nicht) und


    2. dieses "Anrauhen" mit diesem größeren runden Aufsatz


    Aber Du schaffst das :)^ Lieber drei Minuten "die Zähne zusammen beissen" als 2 Stunden sabbern ;-D

    erstmal ...du glückliche, noch nie ein loch :)^


    ich hoffe, die 3 jahre haben nicht mehr angerichtet ;-)


    bis vor ca 2-3 jahren hab ich mir nie ne spritze beim bohren geben lassen. muß dazu sagen, dass ich meist so 2 mal im jahr dort bin, mindestens aber jedes jahr. die löcher sind dann noch relativ klein. es ist vorgekommen, dass ich keinerlei schmerzen beim bohren verspürte aber auch, dass ab und an ein "blitzartiger" kurzer schmerz auftritt, es gibt ja da die aussage, wenn der za den nerv trifft. aber ob das nun so ist ":/


    es war auch jedes mal auszuhalten aber auch manchmal unangenehm. ich zucke dann zusammen, was ja auch der doc merkt. bei der behandlung sicher nicht so toll.


    jeder hat ein anderes schmerzempfinden. aber wenn du jetzt schon immer mal schmerzen hast, dann wirst du es sicher auch beim bohren merken. sprich mit deinem arzt, was er sagt. dann kannst du immer noch entscheiden.


    ich wünsch dir einen schmerzarmen zahnarztbesuch :)z

    Beim normalen Bohren lasse ich mir eigentlich nie eine Spritze ??ich hasse die Dinger da bei mir die Betäubung immer sooo lange anhält?? geben, bis auf eine Wurzelbehandlung letztes Jahr, da habe ich mich gerne einspritzen lassen.

    Meine Zahnärztin arbeitet lieber ohne Spritze, um eben die unangenehmen Folgen der Betäubung zu vermeiden. Man kann die Hand heben, wenn es zu unangenehm wird (und natürlich auch von Anfang an sagen, dass man lieber eine Betäubung hätte). Der Schmerz ist für mein Empfinden eher ein starkes Ziepen, als richtig schmerzvoll, aber das kommt sicher darauf an, wie tief gebohrt werden muss.

    Das Schmerzempfinden ist bei jedem anders. Meine Erfahrungen:


    Als Patient: Der Schmerz ist ziehend, hell. Man kann es aushalten, ist aber schon unangenehm.


    Als Nicht-Patient: Es gibt solche und solche. HAtte durchaus Patienten, die ohne mit der Wimper zu zucken alles ohne Spritze mitgemacht haben. Dann gibt es welche, die ohne Spritze behandelt werden wollen und das dann aber nicht aushalten. Wenn der Patient dann trotzdem keine Spritze will, wird das dann oft recht unangenehm für den Patienten.


    Würde Dir raten, es erst mal ohne zu probieren und dann, wenn es Dir doch zu unangenehm ist, lieber zu einer Betäubung zu greifen. Wo ist der Zahn denn? Vor allem im Oberkiefer wird die Backe eigentlich nicht wirklich taub.

    Lancis

    Das ist eine Begründung, die ich nicht nachvollziehen kann. Mit Betäubung liegt der Patient ruhig da, zuckt nicht und man kann nicht aus versehenen zu tief oder gar in die Wange bohren, nur weil der Patient zuckt ":/

    Hallo,


    keine Angst aufbauen und das ist schon die halbe "Miete"


    Bis auf Ziehen von Weisheitszähnen, Abschleifen eines Zahnes zum Aufbau eines Kunstzahnes und mal Ziehen eines total gebrochenen Zahnes habe ich die anderen Sachen ohne Narkose machen lassen. Ich bin allerdings auch immer frühzeitig zum ZA gegangen, damit nicht erst Entzündungen o.ä. auftreten. Im Laufe der Jahre, ich bin schon älterer Jahrgang, bin ich mental wegen immer wieder auftr. Verletzungen, vor allem beim Arbeiten draußen und bei outdoor-Betätigungen, bei denen ich nicht immer schnell ärztl. Hilfe bekommen konnte, gegen Schmerzen ziemlich hoch belastbar. Die Psyche und innere Einstellung spielt auch beim ZA eine ganz große Rolle.


    Mich hat mein ZA immer richtig beraten und ich bin seiner Anregung gefolgt, denn auch er muß in Ruhe arbeiten können. Er ( kann natürlich genauso eine "Sie" sein ) merkt sehr schnell, wie sein Patient gelagert ist.


    Viel Erfolg :)^

    wie schon erwähnt kommt es drauf an wie tief das Loch ist. Wenn es nur den Schmelz betrifft gehts schon ohne Spritze. Ich hatte schon mal so oberflächliche Karies und habe ohne Spritze bohren lassen und das ist zwar unangenehm aber man hält es aus. Sollten die Karies allerdings tiefer gehen würde ich für nichts auf der Welt auf ne Spritze verzichten!!!!


    Außerdem kommts drauf an ob die karies oben oder unten sind? unten wird die ganze Wange taub (aber halt auch nur für ein paar stunden, find ich nicht besonders schlimm) und oben ist nur ein kleines Gebiet um den Zahn herum taub.


    Fazit: ich würde mir lieber ne Spritze geben lassen, ein Sekundenschmerz gegen eventuell echt üble Schmerzen... aber kann auch sein dass ich einfach schon zu oft beim zahnarzt war und schlechte Erfahrungen gemacht hab!


    Viel Glück!

    Zitat

    oben ist nur ein kleines Gebiet um den Zahn herum taub.

    :-o Bei mir geht das bis zum Unterlid und die Nasenspitze wird auch noch taub und das hält dann bis zum Abend an wenn ich um 9°° bei der Behandlung war, obwohl mein ZA sagt dass er bei mir eh nur 1/3 der Menge spritzt die er sonst verwendet.

    Bei meinem letzten und bei meinem aktuellen Zahnarzt wird mit einer Betäubung gearbeitet, die nur um den Zahn rum betäubt. Da ist nicht alles komplett taub, keine Lippe, keine Zunge, und ich sabber auch nicht. Richtig angenehm fast ;-)


    Ohne Spritze wurde einmal während einer Entzündung gebohrt – ich hätte am liebsten um mich geschlagen.