Wie heftig ist Wurzelspitzenresektion?

    Hallo zusammen!


    Ich hatte an einem unteren kleinen Backenzahn eine Wurzelbehandlung. Der Zahn wurde zwei Mal wieder offen gemacht. Beim zweiten Mal, war es auch ziemlich am bluten. Die Zahnärztin (Notfall am Wochenend) sagte, dass kommt daher, dass sich beim Nerv ziehen ein Bluterguss gebildet hatte und dieser ziemlich gross wär und deshalb wär das so am pochen gewesen.


    Als ich dann jetzt wieder bei meinem Zahnarzt war, sagte der, dass sich das wieder entzündet hätt und nichts vonwegen Bluterguss. Was das denn jetzt?


    Jedenfalls hatte er mir dann gesagt, dass er den Zahn jetzt das letzte Mal provisorisch füllt und dann müsst ich eine Wurzelspitzenresektion machen lassen.


    Bekannte und Freunde sagten mir aber, dass bei denen bei der Wurzelbehandlung öfter der Zahn geöffnet und wieder geschlossen wurd.


    Ich hab voll Angst vor der WSR. Hab mich im Net schon informiert, aber trotzdem weiss ich nicht genau, was da gemacht wird und wie das abläuft. Muss sowas wirklich schon nach drei Versuchen gemacht werden?


    Wird WSR unter Vollnarkose gemacht? Hat man danach starke Schmerzen? Und wo wird sowas dann gemacht?


    Gruss


    Sahneee

  • 80 Antworten

    mach dir keinen kopp

    sofern es das is was ich meine ist es nicht sooooo schlimm. bei mir hab ich erstmal ne spritze bekommen, dann wurde der mundraum mit so nem latexähnlichen dings bissel abgeschirmt damit der in ruhe nur an dem einen zahn arbeiten konnte. dann aufgebohrt, immer so kleine nadeln reingepiekst, ab und an so desinfektionskram raufgemacht, wieder geschlossen und gut wars. das ging halt paar mal so


    persönlich kann ich dir nur sagen, das latex dings kann bissel unangenehm sein weils so komisch riecht und so, is aber nicht sooooo das problem. das ständige mund offen halten kann halt bissel im kiefer spannen, geht aber auch net soo lang, 30-40 minuten schätz ich mal höchstens. das piekse mit den nadeln.....joa...is so ne sache, meistens spürste die garnet, manchmal spürste das der rumpiekst allerdings ohne schmerz. aber ich hatte es auch so das der da paar mal ganz mies irgenden nerv erwischt hatte und es dann schon auf so ne dreiste art weh tat. aber wie immer, keine große angst haben, augen zu und durch ;-D

    WSR

    Hallo!


    ich hatte ein WSR vorne im Oberkiefer: hat mein (damaliger) ZA gemacht mit örtliche Betäubung: ich hab nichts gespürt aber man kriegt schon mit, dass da aufgeschnitten und herumgefrässt wird....


    ich hatte auch nachher keine schmerzen aber halt eine vernähte wunde am zahnfleisch und eine woche lang einen komischen geschmack im mund...und eine blaue backe weil ich nicht wirklich zum kühlen gekommen bin (hab sofort nach der op wieder gearbeitet)


    aber wie das im Unterkiefer und bei einem backenzahn ist weiss ich nicht...


    und obs gemacht werden muss???


    ich würde am besten einen erfahrenen kieferchirurgen aufsuchen wenn es wirklich notwendig ist und mich mal beraten lassen und eine zweite zahnarztmeinung von einem spezialisten kann auch nicht schaden!


    auf jeden fall kein grund zur panik!


    alles gute


    und liebe grüße


    geckogecko

    WSR nicht tragisch.....

    Hallo, habe auch schon einige Wurzelbehandlungen hinter mir. Der jeweilige Zahn wurde dann erst bei der 5 oder sogar 6 Sitzung fest zugemacht, zwischendrin hatte ich nur immer profisorische Fülllungen. Bei mir wurde bei jeder Behandlung immer und immer wieder der Kanal gereinigt, bis wir schließlich ganz unten waren und erst als ich sagen konnte, das der Zahn keine Probleme mehr macht. also irgendwie noch ein Lebenszeichen von sich gibt wurde zu gemacht.


    Jetzt hatte ich nach ein paar Jahren an dem wurzelbehandelten Zahn eine Wurzelentzündung, klar sichtbar auf dem Röntgenbild und da ich eh beim Kieferchirugen war wegen den WHZ hat er die WSR gleich mitgemacht, mit örlicher Betäubung. Gemerkt habe ich gar nichts, er hat das Zahnfleisch am Zahn geöffnet, damit er mit seiner kleinen "Flex" die Spitze abtrennen konnte, dann wurde es vernäht und fertig. Hat nicht mal 5 Minuten gedauert, das war am 09.09. wenn ich jetzt unten gegen die ehemalige Spitze drücke, hab ich noch leichte Schmerzen, ich denk das ist noch von der kleinen OP eine wenig entzündet, wenn es aber in 2 Wochen oder so nicht weg ist, lass ich es nochmal anschauen, vielleicht müssen wir dann eine 2. WSR machen.


    Ist dein Zahn entzündet ? (Röntgenbild ??)


    Grüsse


    *:)

    Hallo Silla!

    Also, es wurde von dem Zahn unten kein Röntgenbild gemacht. Aber der Zahn hatte nachdem der provisorisch verschlossen wurd nach ein paar Tagen wieder angefangen zu pochen. Da musste der dann wieder auf gemacht werden. Dann wieder provisorisch zu und dann wieder auf, weil sich da wohl nen Bluterguss gebildet hatte. Dann wieder zu. Mein Zahnarzt sagte, wenn der wieder anfängt, dann müsst er ne WSR machen. Aber irgendwie hab ich da Bammel vor.


    Gruss


    Sahneee

    Hallo Sahneee

    ist echt nicht schlimm, bekommst mit der örtlichen echt nicht viel mit ;-D. Ich habe die Augen ganz fest zu gemacht, damit ich nicht sehe welche Geräte er in meinen Mund reinstopft, hat mir geholfen |-o. Warst du schon mal beim Kieferchirugen damit ? Die haben ganz andere Ausstattung als ein Zahnarzt, also bei mir ist es so, allein schon das Röntgengerät, war schon High-Tech, als im Gegensatz zu dem was mein ZA hat. Ich würde schon auf ein Röntgenbild bestehen. Wie oft hattest du jetzt eine "Wurzelbearbeitungssitzung" ?. Wie kann er ohne Röntgenbild sagen, ob er auch ganz unten ist bei der Wurzel. Ich hab da so einen komischen "Stecken" in den Kanal bekommen, bin dann mit weit aufgerissen Mund ins Röntgenzimmer gelascht. ;-D. Ich fragte dann danach für was das jetzt gut war ???. Dann zeigte er mir das Bild und meinte: "Gut wir sind ganz unten, jetzt müsste Ruhe sein.


    Grüsse *:)

    Hallo Silla!

    Das hat der bei dem Zahn unten gar nicht gemacht. Ich weiss auch nicht. Bis jetzt hatt der das zwei mal gemacht und ich musste zum notdiesnt, wegen wochenend und dort haben die mir dann auch zwei mal, glaub ich den Zahn aufgemacht.


    Gruss


    Sahneee

    Hallo Sahneee

    wie will er dann wissen ohne zu gucken ob er im Kanal ganz unten ist ???. Also ich hab im November wieder eine Wurzelbehandlung. Das ist dann mein dritter Zahn! Und es werden bestimmt wieder 5-6 Sitzungen mit mindestens 2x röntgen. Zieht sich dann immer 2-3 Monate hin, aber ich kann dann sicher sein, das der Zahn auch wirlich "tot" ist. Er hat auch einen WHZ wurzelbehandelt, aber den bin ich dank Kieferchirugen jetzt los. Dann hab ich den einen Eckzahn jetzt noch, auch wurzelbehandelt, der eine Entzündung an der Wurzelspitze hatte (hat) deshalb WSR, aber ich glaub ich muss nochmal nachflexen lassen, denn wenn ich unten gegen Kiefer drück beim Zahn, dann tut mir noch alles weh, der Chiruge hat gesagt: "Kann sein das wir das ein zweitesmal machen müssen". Werde am Montag dort nochmal anrufen und fragen, ob es normal ist, das dieser WSR-Zahn nach 6 Wochen immer noch weh tut bei druck.


    Geh lieber mal zu einem anderen Zahnarzt oder noch besser zu einem Chirugen, denn wenn der Zahn immer noch pocht und weh tut, dann kann er nicht "tot" sein.


    Der Chirug meinte auch noch, wuzelbehandelte Zähne neigen sehr zu Entzündungen an der Spitze. Mein WHZ war auch an der Spitze entzündet. Darum hab ich mir gleich alle WHZ rausmachen lassen


    ;-D.

    wsr ist unangenehm aber auszuhalten , ich hatte auch echt angst , habe auf n stuhl davor noch gezittert, aber habe es überlebt, man muss sich im kopf bissl ablenken , kleines kopfkino mit schönen dingen , weil man sich sonst nur gedanken macht , welches werkzeug grad im einsatz ist!bissl ruckeln tut s , aber wenn sgut betäubt ist, und alles super gemacht worden ist , bleibts danach schmerzfrei , ein zwei tage ruhe würde ich schon empfehlen , auch kühlen iss wichtig damit s nicht dick wird.aber krieg und tod ist schlimmer . gutes gelingen und agen zu und durch.:)^

    aktuell ist der Faden ja wohl nicht mehr, allerdings schwebt mir hier viel "Mist" vor: Keine Aufklärung der Patienten (die haben keine Ahnung), und vielleicht kein "lege artis" vorgehen der Ärzte.


    Wenn da ein Bluterguss ist, muß der Körper den "auffressen", und produziert Entzündungszeichen. Bluterguss weg-Entzündung weg, außer es ist wegen der "Zahngifte". WSR ist ein "Notschmerzbekämpfungsmittel", was aber den Zahn weder heil noch stabiler macht.


    Die Spitze wird "weggeschnitten", damit weniger unbehandelte/nicht erreichte Kanäle oder auch feine Kanäle im Zahn mit toter Nervmasse zurückbleiben. Weniger Zahn- weniger Gift- weniger Entzündung.


    Besser wäre eine gute "Revision", also eine erneute, gute Wurzelbehandlung (versuchte Reinigung, soweit alles erreichbar ist).


    Wurzelbehandlung ist auch nur eine Notlösung.

    Hi,


    meine zahnärztin hat mir heute eröffnet, dass an einem meiner backenzähne wahrscheinlich auch nur noch eine WSR hilft. Der zahn ist bereits wurzelbehandelt und auch überkront, daher kommt an die wurzelspitzen nicht mehr ran.


    Hab mich im net nun ein bisschen darüber informiert und mir ist schon ein bisschen bange! Hab da unteranderem gelesen, dass es passieren kann, dass nerven verletzte werden. Das kann dann zu einer vorübergehenden, wenn´s ganz blöd kommt aber auch zu dauerhafter, taubheit führen.


    Wisst Ihr das war drüber? Mach mir sorgen!!!!


    Fara

    Hallo! *:)


    Das Thema ist zwar nicht mehr aktuell, aber dies soll all denjenigen helfen, die einen solchen Eingriff vor sich haben und genauso PANISCH SIND, wie ich es war! Ich will mal kurz erzählen, wie es mir ergangen ist:


    Angefangen hat alles damit, dass mein Zahnarzt mir eröffnet hat, dass die Wurzelbehandlung an meinem Schneidezahn (neben Frontzahn) nicht erfolgreich war und eine chronische Entzündung vorhanden sei. Man müsse eine Wurzelspitzenresektion vornehmen. Nach Erklärung, was das denn auf sich hat, habe ich abgewunken und meinte zu ihm, dass das wohl erst nicht nötig wäre. Gar nicht davon erbaut, meinte er, "das müssen sie selbst entscheiden. Aber bedenken Sie die Folgen!"


    Blauäugig, wie ich war, und froh, mir diesen Eingriff zunächst erspart zu haben, verließ ich die Praxis. ;-D Das war im April...


    Im September erwischte mich dann eine heftige Erkältung und ich mußte mir ständig die Nase putzen. Ich nehme an, dass durch den Druck auf die Zahnwurzel beim Naseputzen dann die folgende Entzündung entstand! :°( Nachdem mein Gesicht und insbesondere die Oberlippe so stark anschwollen, dass meine Frontzähne fast blank lagen (innerhalb eines Tages) und ich tierische Schmerzen hatte, suchte ich sofort meinen Zahnarzt auf. Der schickte mich gleich weiter an eine Kieferchirurgin. :-o Oh, Gott Hilfe! Was erwartet mich?


    Dort angekommen, musste die Entzündung zunächst "herausgelassen werden", indem sie mir das ganze nach Betäubung (die nicht wirklich wirkte) aufschnitt :°( Das war sehr sehr schmerzhaft, kann ich Euch sagen. Es folgten dann tägliche Spülungen inkl. Tamponaden-Wechsel, was nur geringfügig angenehmer war. Sobald diese "akute" Entzündung abgeklungen sei, sollte die Wurzelspitzenresektion erfolgen. Leute, ich habe diesem Tag mit soooo wahnsinniger Angst entgegen geblickt, war ich doch der Ansicht, dass das ganz genau die gleiche Hölle wird... :-o


    Nachdem dann die "akute" Entzündung abgeklungen war, sollte der eigentliche Eingriff "WSR" erfolgen. Ich bin innerlich 1000 Tode gestorben. Angst. Panik. Hilfe. Die "akute" Entzündung ist doch noch gar nicht GANZ abgeheilt, habe ich gedacht... Ich hätte heulen können. Ich habe die ganzen Tage an nichts anderes mehr gedacht. Jede Minute, jede Sekunde. Habe das auch meiner Kieferchirurgin erzählt.


    Am besagten Tag hatte ich um 17 Uhr einen OP-Termin und stand kurz vorm Heulen. Im Stuhl sitzend und auch beim Namenaufrufen, ist mein Herz fast stehen geblieben. :-o


    Aber meine Ärztin war sooo lieb :°_ und hat das gaaanz vorsichtig betäubt (im Frontbereich ja meistens unter normalen Umständen schmerzhaft). War echt überhaupt nicht schlimm. Dann kam der Bammel vor dem Schnitt. Und wieder völlig unberechtigte Ängste! Ich habe nichts gemerkt. Habe auch kein Blut geschmeckt. Und kann auch nicht sagen, dass es unangenehm war. :-D Erleichterung! Dann das Knochen aufbohren. Völlig schmerzfrei und auch nicht wirklich unangenehm. Nur TIERISCH laut! Als unangenehm empfinde ich persönlich immer diesen Mörder-Bohrer beim Zahnarzt, der so ruppelt, wenn man mehr Schmelz wegbohren muss. Aber dieser Knochenbohrer ist echt voll ok. Erleichterung: Wieder VÖLLIG angenehm und erträglich! Scherze hier, Lachen da. Beruhigung tritt ein. Ich entspanne mich langsam. Das Wurzelkappen habe ich überhaupt gar nicht gemerkt! Und dann: "FERTIG!" ??? Wie jetzt? Fertig? Sie musste dann nur noch nähen, was natürlich auch überhaupt nicht zu merken ist! Das wars! Fertig! Der Hammer! Ich glaube, es waren keine 5 Minuten! Und deshalb habe ich fast 2 Wochen tierische Panik ausstehen müssen?! ;-D Lächerlich.


    Die Betäubung ging dann nach ca. 1,5 Stunden langsam raus und es zog ein bischen, war aber nicht der Rede wert. Schmerztablette rein und Sofa. zzz Das wars. Keine Schmerzen mehr.


    Seit diesem Tage liebe ich meine Kieferchirurgin wieder ;-D und bin ihr zu 1000 Dank verpflichtet, dass sie sooo lieb war und ich das alles - völlig erstaunt über die Leichtigkeit - überstanden habe.


    Was ich aber eigentlich damit sagen wollte: Habt echt keine Angst! Die Betäubung wird so stark sein, dass Ihr absolut nichts merkt! :)^ Und auch danach: Die Schmerzen (wenn man überhaupt von Schmerzen sprechen kann) sind völlig im Rahmen. Und auch nach ner heftigen Entzündung: Ihr werdet es nicht merken! Die chronische Entzündung kann betäubt werden! Nur die akute wohl nicht so richtig!


    Und wenn Euer Zahnarzt zu einer "WSR" rät, geht SOFORT hin! Viel viel Glück und alles Gute für Euch da draußen!:=o

    Hallo zusammen *:)


    Habe auch grade eine WSR hinter mir.


    Es war wirklich nicht so schlimm, wie ich es mir ausgemalt hatte.


    Man kann sich das Auffräsen (-bohren) vom Knochen so "angenehm" vorstellen, wie das Aufbohren eines Zahnes, nur etwas extremer.


    Am besten auf den Stuhl gesetzt, die Augen zu und versuchen innerlich abzutauchen.


    Das Ganze hat grade mal 10 Minuten gedauert (mit Nähen).


    Habe an dem gleichen Tag nur 2 x 1 Paracetamol genommen. Und ab dem nächsten Tag schon keine mehr. War aber insgesamt 4 Tage krankgeschrieben. Brav Ruhe halten, kühlen und dann gehts, trotz Zugang zur Kiefernhöhle.


    Jetzt 2 Wochen später habe ich keine direkten Schmerzen mehr. Man merkt halt, dass da schon was Größeres vorgenommen wurde.


    Bin nur immer noch vorsichtig mit dem Kauen.


    Also Leute, macht euch nicht verrückt...


    LG

    FÜR ALLE DIE ANGST VOR DER WSR HABEN

    **


    Ich bin überzeugt, dass die Angst vor etwas, immer aus der Unwissenheit (darüber, was einen erwartet) stammt. Wenn man mir, vor meiner OP, ganz präzise beschrieben hätte, was auf mich zukommt, hätte ich überhaupt keine Angst gehabt und hätte alles leichter überwunden.:)z Wie ein altes Sprichwort sagt: "Wer gewarnt ist, ist auch bewaffnet". Deswegen habe ich mich entschieden, meine Erfahrung mit der WSR am Backenzahn, für alle die Angst haben, detailliert zu schildern.


    VOR DER OP


    Schauen sie sich auf keinen Fall die Bilder der OP im Internet an:|N. Da sind viel schwierigere Sonderfälle abgebildet, die mit der Routinenfällen nichts zu tun haben. Mündliche Beschreibung reicht aus!


    Sogar wenn Sie keine schmerzen spüren werden (siehe unten) ist ein operativer Eingriff für den Körper ein Stress. D.h. während der OP und danach wird Ihr Körper viel Energie verbrauchen und brauchen. Deswegen einige Tage vor der OP machen Sie nichts Anstrengendes, schauen sie keinen Fernseher, beschäftigen Sie sich nicht mit dem Computer. Gehen Sie in die Natur und laden Sie sich mit der natürlichen Energie und Ruhe auf:=o.


    Besorgen Sie sich im Voraus alles was Sie nach der OP brauchen werden. Das sind:


    1. Abgekochtes oder destilliertes Wasser zum trinken und zur Mundspüllung (Sie könnten es auch danach machen, das Wasser darf aber nicht Heiß sein).


    2. Weiche (z.B. Brei) und flüssige Kost für 4 Tage, aber keinen Kaffee oder Milchprodukte.


    3. Sterile Mullbinde und Wattestäbchen (Sie werden Blut spucken).


    4. Kalte Kompresse zum kühlen der entzündeten Backe (Sie werden wie ein Hamster Aussehen)


    Sie brauchen keine Begleitperson und auch niemanden der Sie Abholt. Nach der OP werden Sie im Stande sein selber nach Hause zu gehen, zu fahren, zu sprechen und sogar Fußball zu spielen (aber machen Sie das Letztere bitte nicht).


    An dem Tag vor der OP frühstücken Sie gut, denn danach werden sie den ganzen Tag nichts essen können (nicht wegen den Schmerzen).


    DIE OPERATION


    Ich hatte einen Termin um 9:00 und durfte um 11:00 wieder gehen. Also, einschließlich der Wartezeiten hat das ganze 2 Stunden gedauert.


    Am Anfang kriegt man Betäubungsspritzen. Man Sitzt da alleine ca. eine halbe Stunde und wartet einfach bis die Betäubung wirkt. Selbst die Spritzen (3 Mal am Anfang und 2 Mal nach einer halben Stunde) pieksen zwar ein bisschen und es tut vielleicht auch ein wenig weh, ABER das war’s dann auch. Weitere Schmerzen wird man keine mehr spüren. Man wird zwar was hören oder Vibrationen füllen, aber Schmerzen gibt’s ab da keine mehr.


    Dann kommt zunächst die Assistentin macht ein Röntgenbild. Man wartet ein bisschen bis das Bild fertig ist. Danach kommt der Chirurg zusammen mit der Assistentin und ab da geht’s los.


    Man kriegt auf dem Kopf so ein Grünes Tuch mit kleinem Schlitz im Mundbereich. Man sieht nichts mehr außer Licht und man kann eigentlich Augen zumachen. Das beruhigt. Dann kommen ein Sauger und ein Halter in den Mund und der Chirurg fängt an zu bohren. Man sollte unbedingt tief atmen. Man spürt zwar gar keine Schmerzen, aber der Körper verbraucht viel Sauerstoff. Nach dem bohren hört man sogar hämmern, knipsen und man spürt die Vibrationen. Es nervt zwar tierisch, man denkt – was knipst und hämmert er da so lange:-/ – aber Schmerzen spürt man keine. Man soll weiter sehr tief atmen und an etwas Beruhigendes denken. Grundrezept für alle gibt es hier nicht. Jeder hat seine eigene "Beruhigungsgedanken". Die Assistentin hat bei mir immer im Voraus gesagt was jetzt kommt (ob Hammer oder Vibrationen) und das hat auch beruhigt.


    Nach einer Stunde Rumbohrerei war es endlich fertig. Ich habe 5 Nähte gekriegt. Denn mein Zahnfleisch musste ja vertikal geschnitten werden um an die Wurzelspitze ranzukommen. Die Assistentin gab mir einen Becher mit aufgelöstem Schmerzmittel und ich hatte auch nach der OP keine schmerzen gehabt. Man kriegt sogar ein Schmerzmittel für den Abend;-D.


    Danach durfte ich eine Halbe Stunde im Wartezimmer warten, bevor ich ein Rezept für Antibiotikum und meine Röntgenbilder bekommen habe.


    NACH DER OP


    Als ich vom Chirurgen herauskam bin ich direkt in die Apotheke gegangen um Antibiotika abzuholen und ich habe gedacht - ich nehme gleich zusätzliche Schmerztabletten (Ibuprofen) für morgen und übermorgen. Das hätte ich mir aber sparen können. Ich habe nur eine einzige Schmerztablette genommen, die war aber eigentlich überflüssig8-).


    Man sollte auch nach der OP nichts Anstrengendes machen (obwohl man es locker könnte). Der Körper braucht Ruhe. Man spürt die Müdigkeit und, dass der Körper viel Energie braucht.


    An dem OP-Tag habe ich nichts mehr gegessen. Nur Wasser getrunken. Am Tag danach hab ich Bananenbrei und Haferbrei gegessen. Kauen konnte ich nicht wirklich. Ich hab das meiste direkt heruntergeschluckt.


    Die ersten Tage sollte man nichts Warmes essen und die Backe mit einer kalten Kompresse kühlen.


    Bei mir wurden die Nähte noch nicht gezogen. Ich werde darüber später berichten. Das wars dann auch.


    Hier noch einige interessante Beitrege zum Thema.


    Mit freundlichen Grüßen


    Der Mc Hed :)^