Wurzelspitzenresektion

    Hallo,


    Ich bin gerade sehr verzweifelt.


    Hatte am Dienstag eine Wurzelbehandlung plus Wurzelspitzenresektion an einem Backenzahn.


    Dass man danach Wundschmerzen hat ist ja klar.


    Ich habe aber seit Mittwoch solche starken Schmerzen, dass kein Schmerzmittel hilft.


    Der Raum unter dem Zahn tut die ganze Zeit extrem weh, es hilft keinerlei Schmerzmittel länger als für eine Stunde.


    Ich bin normal nicht so empfindlich aber ich halte es kaum aus.


    War gestern nochmal beim Zahnarzt, der hat nur von aussen geschaut und mir ein Antibiotikum (clindamycin) verschrieben, das ich seit gestern Nachmittag nehme.


    Bislang keinerlei Verbesserung.


    Der Kieferchirurg meinte, es sei relativ kompliziert geworden, er hatte mir eigentlich zugesagt, mir erst eine provisorische Füllung rein zu machen, damit ich in einiger Zeit Kunststoff rein machen lassen kann, jedoch meinte er nach dem Eingriff, er musste wegen starker Blutung eine permanente Zement Füllung rein tun, provisorische hätte wohl nicht gehalten.


    Ich bereue dass ich das überhaupt gemacht hab, so stark sind die Schmerzen. Es fängt auch in Abständen immer Mal an zu bluten...


    Hat irgend jemand einen Tipp, was helfen kann?


    Hab auch seit drei Tagen kaum geschlafen weil ich vor Schmerzen kein Auge zu kriege.


    Selbst Tilidin und tramal hilft null. Das einzige was kurz hilft ist IBU, ich hab mir aber die letzten Tage trotz Magenschutz so den Magen damit ruiniert dass ich es nicht mehr nehmen kann.


    Bin für jeden Tipp dankbar.


    Liebe Grüße!!!

  • 4 Antworten

    Was ist denn jetzt daraus geworden, dieses Tilidin ist doch ein sehr starkes Schmerzmittel...?

    Zitat

    ....jedoch meinte er nach dem Eingriff, er musste wegen starker Blutung eine permanente Zement Füllung rein tun, provisorische hätte wohl nicht gehalten.

    Kann mir das mal jemand erklären? Also es blutete angeblich aus dem Wurzelkanal/den Wurzelkanälen des Zahnes heraus in den Mundraum. Wenn die weit aufbereitet/"aufgebohrt" sind, dann kann ich mir das vielleicht vorstellen. Aber dann drückte er praktisch dem Blutschwall entgegen seine Wurzelfüllung rein und setzte dann den Zement drauf. Wie einen Stöpsel gegen den Druck. Diese Wurzelkanäle sind dann doch völlig mit Blut=Bakterien infiziert? Ich bin kein Arzt-wer erklärt mir das, bitte. Hört sich für mich als Laien so an als habe der Kieferchirurg Mumpitz erzählt.

    Vermutlich vor Schmerz kaputt gegangen. Eine Wurzelspitzenresektion, da ist alles offen, teilweise der Kiefer rausgefräst und da rät man hier allen Ernstes mit Mundwasser oder Schnaps zu spühlen ... also fieser gehts nicht!


    Ich hab ne Wurzelspitzenresektion am Schneidezahn erlebt, danach hatte ich nen drittes Nasenloch und die Betäubung wirkte nicht, wär fast vom Stuhl gesprungen vor Schmerzen, besonders beim Kiefersägen. Zwei Eingriffe warns dann , der zweite da bestand ich auf Vollnarkose, nicht noch mal diese Tortur! Ich bekam dann so ne Art Gummistöpsel in die Wunde, weil das ging ja durch in die Nase bzw. Nebenhöhlen, dauerte gut ein Jahr bis das zugewachsen war ...


    und da rein Mundwasser oder Alk, na vielen Dank auch! Echt, denn sollt man lieber gar nichts schreiben, die arme Frau! ... deswegen schreibt die vermutlich nicht, weiß man hier eigentlich was das für schweine Schmerzen sind??? Das muß mehrmals täglich mit (verschreibt der Arzt und macht die Apotheke fertig) Wasserstoffperoxid gespühlt werden, das schäumt im Mund und desinfiziert aber doch nicht scharfe Sachen wie Mundwasser oder Alk, seit Ihr wahnsinnig??? Nee also da reg ich mich auf, hab ich null Verständnis für! Man hat doch Verantwortung dafür, was man schreibt und rät!! ... was für Schlachter, was für Metzger!