Zahnfistel, was tun?

    Huhu,


    ich war heute morgen beim Zahnarzt weil ich gestern abend zwei "Pickel" am Zahnfleisch entdeckt habe. Erst dachte ich es seien Aphten, aber da sie relativ groß waren, wollte ich das doch lieber von einem Zahnarzt abklären lassen.


    Da meiner heute zu hat musste ich zur Vertretung gehen. Diese meinte, es keine Aphte sondern eine Zahnfistel :°(


    Es gäbe die möglichkeit entweder eine Wurzelspitzensektion vorzunehmen oder den Zahn zu ziehen.


    Das ist für mich wie die Wahl zwischen Cholera und Pest :°(


    Ich hab tierische Angst vorm Zahnarzt und heul hier grad nur rum.


    Morgen werd ich aber trotzdem nochmal zu meiner Zahnärztin gehen. Ich glaub zwar nicht das sie was anderes diagnostiziert, aber da fühl ich mich einfach wohler.


    Nun zu meiner eigentlichen Frage. Was soll ich denn jetzt machen? Soll ich es mit so einer Sektion versuchen oder den Zahn am besten gleich ziehen lassen? Ich hab halt angst das ich die qualen einer Sektion über mich ergehen lass und den Zahn letztlich dann doch gezogen werden muss.


    Oh maaaaaaaaaaaan, das ist doch sch...


    Was habt Ihr für erfahrungen gemacht?


    LG


    Deelight

  • 4 Antworten

    Hallo,


    also, ich würde erst mal die erste Option versuchen...komm Augen zu und durch :)^ . Das schaffst du schon und, wenn es noch die Möglichkeit gibt, dass du deinen Zahn behalten kannst, würd ich sie nutzen. Zähne verlierst du noch früh genug :)z . Es gibt doch heut zu tage so gute Schmerzmittel! Ich habe seit Januar auch starke Schmerzen (allerdings nicht am Zahn) und die Mittel sind echt super. Alle vier Weißheitszähne wurden mir auch schon unter Vollnarkose rausgebrochen und mit den Schmerzmitteln war das kein Problem. Damit meine ich aber nicht IBuprophen oder Paracetamol. Sprich deinen Zahnarzt darauf an, dass du Angst vor Schmerzen hast und du über ein gutes Schmerzmittel sehr dankbar wärst. Z. B. Metamizol (Novalgin-Topfen). Und falls du die Schmerzen nicht aushalten kannst ( weiß ja nicht wie schmerzempfindlich du bist) gehst einfach hin und sagst jetzt muss er raus. Aber ich würd erstmal versuchen den Zahn zu erhalten.


    Was meinst du, wär das nicht ne Idee :)z :)z ???

    Danke für Deine liebe Antwort :)


    Ja, ich bin mir einfach unschlüssig, da der Zahn von dem der Eiterherd herrührt schon tot ist und vor ca 7 oder 8 Jahren überkront wurde.


    Und ich stell mir so eine Sektion äußerst schmerzaft vor {:(


    Und als meine Zahnärztin mir vor 3 Jahren meinen 5ten Weißhetszahn samt ein stück Kierfknochen rausoperiert hatte, hatte ich sogut wie keine schmerzen.


    Ich werd mal abwarten was meine Zahnärztin mir morgen rät... {:(

    Ich würde eine Revision der Wurzelbehandlung in Betracht ziehen.


    Dazu wird von vielen Zahnärzten selten geraten, auch wenn es medizinisch richtig wäre.


    Eine WSR ist jedenfalls meistens vällig nutzlos, weil die Ursache für die Entzündung und die damit verbundene Fistel schlecht gereinigte/ebgefüllte Wurzelkanäle sind.


    Würde mich an Deiner Stelle an einen Endontologen wenden (=Spezialist für WBs)

    mein Beileid. Ich hab das auch mit einem Zahn durch :-( und leider hat es noch nicht mal was genutzt, denn der Zahn musste jetzt trotzdem raus. Bei mir wurden damals schon 3 Wurzelbehandlungen gemacht und der Zahn war trotzdem nicht ruhig, deshalb hatte ich auch nur die 2 Optionen. Hab mich für die WSR entschieden, da ich gehofft hatte, dass es was bringt und ich nicht mit Mitte 20 schon mit einem Implantat rumlaufen muss :-/