Das Amt zahlt auch bei Arbeitslosen nichts ;-D ;-) Dafür ist die Krankenkasse zuständig, bezahlt kriegen dies dann trotzdem, wenn es notwendig ist.


    Du musst versuchen bei deiner Krankenkasse einen Härtefallantrag zu stellen.


    http://haertefallregelung.uko-dent.de/haertefallregelungzahnersatz/index.html


    Auch wenn du zb nen guten Teil dabei bekommst, dann wäre dir doch schon geholfen oder? Den Rest kann man in Raten abbezahlen, auch in kleinen.

    Da hast du schon recht.


    Und es ging ja auch nicht drum, wie jemand die Zahnlücke empfindet. Sondern sollte als Veranschaulichung dienen, wo man eventuell auf einen Lösungsvorschlag noch käme.


    Natürlich sind hier keine Zahnärzte und Kieferorthopäden, die mir DIE Lösung geben. Aber ich dachte es hilft. Das es hässlich ist, dass weiss ich wohl selbst! :°(


    Auch mit dem Sparen hast du recht, aber ob jemand eine Ratenzahlung von 30 Euro im Monat annimmt, ist fraglich. Zumal ich nur einen befristeten Vertrag (bis Juli noch) habe.


    Mir wurde von einer Freundin schon der Vorschlag mit einem Psychologen gemacht. Aber ob das etwas bringt, ist die Frage. Natürlich schränkt es mich ein und macht mich fertig. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die KK das dann zahlen würde.


    Meint ihr aber ich könnte es versuchen? ":/


    Ich würde gern noch Kieferorthopäden aufsuchen, aber jedesmal darf ich dann wieder für den Besuch zahlen. Der vorletzte hat mir für den Besuch (ohne Behandlung, 5 Minuten beratung) satte 50 Eur abgeluchst. >:(

    Du musst mal bei deiner Krankenkasse anrufen und dort nachfragen, was dir evtl zustehen würde bei deinem Einkommen.


    In der Regel mss der Arzt ja erstmal nen Heil und Kostenplan erstellen, den du der Krankenkasse zuschickst, die übernhemen ja soweiso immer einen kleinen Teil, mit dem Härtefall würden sie noch mehr übernhemen.

    Härtefall wäre aber bei 995 Eur Bruttoeinkommen. Habe ja schon mehr. Aber man muss halt die laufenden Kosten sehen. Hmmm...


    Habe bei der Krankenkasse mal online einen Zuzahlungsrechner hergenommen.


    Da steht:

    Zitat

    Die voraussichtliche Belastungsgrenze (2 Prozent) beträgt 500 Eur

    Was bedeutet das jetzt für mich?


    Das Problem an der ganzen Sache ist ja eigentlich, dass die Krankenkassen eben bei Kieferorthopädischen Maßnahmen nichts zahlen. Bei allem anderen zahlen sie wohl schon was dazu ":/

    Die Krankenkassen kennen leider über 18 auch kein Härtefälle mehr im Bereich der Zahnspange. Siehe auch hier:


    http://www.zahnklammern.de/adult_kosten.html


    Zu den Kosten bei der Erstberatung: Das hält jeder KFO anders, einige nehmen auch gar kein Geld. Einfach bei der Terminabsprache mal nachfragen.

    Das bedeutet für Dich, dass die Krankenkassen bei, medizinisch begründeten Dingen, bei denen Du selbst zuzahlen musst (z.B. Eigenanteil für bestimmte Medikamente etc) ab einem Eigenanteil von EUR 500 nicht weiter zuzahlen musst. Meines Wissens nach, bedeutet das nicht, dass bei Eingriffen, die als kosmetische Eingriffe gelten (z.B. Brustvergrösserung, schief stehende Zähne, krumme Nasen etc.), ab EUR 500 die Kasse trotzdem zahlt. Deine Kasse kann Dir mehr sagen.


    Bei einer solchen einer Belastungsgrenze scheinst Du genügend Geld zu haben, das selbst zu bezahlen. Bei der Belastungsgrenze hast Du (als Alleinstehende und das bist Du anscheinend ja) nämlich ein Brutto von jährlich EUR 25000 und damit ein Netto von monatlich 1300-1400 EUR. Falls Du beamtet bist, eventuell noch mehr. Wenn Du da keine 100 EUR für eine Behandlung aufbringen kannst, die Dir persönlich total wichtig ist, dann hast Du anscheinend andere Prioritäten.

    Ich bin nicht verbeamtet. Ich bin ganz normale Tarifbeschäftigte.


    Ja, natürlich sind mir auch (!) andere Sachen wichtig. Zumal ich noch anderweitig Schulden bezahlen muss.


    Mich überfordert das Ganze gerade einfach...


    Wenn ich nichts anderes mehr tue als daheim zu sitzen und Fern zu sehen.. dann könnt ich das sicher aufbringen. Telefon/Internet kündigen, nicht mehr mit Freunden weggehen, meine Tiere abgeben. Soll das wirklich die Lösung sein? :°(

    Aber ich bin sowieso auf der Suche nach einem Nebenjob, wenn das klappt (Antwort müsste bald kommen), dann kann ich das Geld von da ja dafür hernehmen. Bleibt halt alles andere weg. Hab selbst ja schon gemerkt das ich meinen Lebensstandart nicht mehr halten kann. ??nein ich verprasse das Geld nicht unnütz permanent??


    Es will nur nich in meinen Kopf rein, warum ich für etwas, wofür ich nichts kann, soviel zahlen muss. Warum einem dabei nicht geholfen wird... viele andere Sachen werden bezahlt, gerade Arbeitslosen. Ich gehe immer arbeiten und zahle überall ein, aber geholfen wird mir nicht. Das versteh ich einfach nicht... was das für ein System ist... :°(

    Zitat

    Ich bin ganz normale Tarifbeschäftigte.


    Ja, natürlich sind mir auch (!) andere Sachen wichtig. Zumal ich noch anderweitig Schulden bezahlen muss.


    Mich überfordert das Ganze gerade einfach...

    Sorry, aber willkommen im Leben. Man kann nicht alles haben und muss für bestimmte Wünsche bei anderen Dingen dann Abstriche machen. Das geht jedem so, auch bei höherem Einkommen.


    Es geht mir ehrlich gesagt ziemlich gegen den Strich, wenn man mit einem annehmbaren Einkommen anfängt rumzujammern, dass man nicht genügend Geld für Wünsche im medizinischen Bereich hat und dann meint, die Gemeinschaft der Versicherten müssten für persönliche Wünsche statt dessen zahlen, so dass man seinen eigenen Lebensstil weiter fortführen kann. Zudem bist Du auch mit sehenden Auge in die Sache gelaufen. Du wurdest von Deinem ZA zu rechten Zeit auf die Alternativen und Konsequenzen aufmerksam gemacht und hast Dich damals bewusst gegen eine Behandlung, die damals die Kasse bezahlt hätte, entschieden.


    Die Kosten von zirka EUR 100 im Monat für 2 Jahre sind im Grunde nicht so hoch. Vielleicht mal die Gelegenheit, bei Dir Kassensturz zu machen und alle Ausgaben auf den Prüfstand zu stellen. Es muss ja vielleicht nicht das Super-Abo im Telefonie/Internet-Bereich sein. Es muss vielleicht kein Neuwagen sein, den man sich eigentlich nicht leisten kann (auch wenn nur klein), es muss vielleicht nicht immer dieses oder jenes Restaurant sein, oder x-mal kino.


    Also, Kopf hoch und schau Dir Deine Alternativen und triff dann eine Entscheidung, welche Prioritäten Du setzen willst.

    Besser eine Zahnspange haben, als mit einer Lücke rumlaufen. Die Leute, die sich darüber lächerlich machen, wird es immer geben. Hirnfrei...


    Wenn ich jemanden mit Zahnspange sehe, der aus dem Teenager-Alter draussen ist denke ich: Super, hatte früher sicher keine Möglichkeit und bringt es jetzt selbst in Ordnung! ;-D


    Wenn die finazielle Lage keine schnelle Lösung zulässt, würde ich in JEDEM Fall auf den Luxus Auto verzichten.


    Man spart Steuern, Reperaturkosten und vor allem BENIZIN. Und das ist heute LUXUS. Gerade in München gibt es ein tolles MVV Netz und man kommt überall hin. Ich fahre jeden Tag 70 Km in die Arbeit und zurück. Das sind 230€ nur für den Sprit, ich fahre jetzt mit den öffentlichen für 87€ monatlich.


    Wenn Du ein klares Ziel vor Augen hast wirst Du es auch erreichen!


    Mach das mit der Zahnspange und zahle in Raten. Als Angstpatient ist das die bessere Lösung als ein Implantat.


    Liebe Grüße

    Ja, du hast Recht. Und ja, für andere Gegenden hätte ich ein annehmbares Einkommen. Aber München ist nunmal sehr teuer, egal wie rum ich es drehe.


    Einen Neuwagen habe ich auch nicht, denn der ist 15 Jahre alt und hat mich 1.600 Eur gekostet.


    Ich habe schon die günstigsten Tarife rausgesucht, von Anfang an. Das kann ich mit gutem Gewissen sagen.


    Das ich damals nichts getan habe, ja das war meine Schuld. Aber ich war 13 und hatte Angst und die habe ich immernoch. Allerdings ist mittlerweile die Verzweiflung einfach so groß, dass sie die Angst überwiegt.


    Mein Lebenstandart besteht daraus, dass ich mir alle paar Monate mal etwas neues zum Anziehen kaufen kann (Hose/Oberteil), dass ich ein Handy habe (Vertrag 20 Eur im Monat) und das ich nicht hungern muss. Achja und das ich 1 mal die Woche mit Freundinninen weggehen kann. Ja, ich muss mich da wohl noch mehr einschränken.


    Wie gesagt, wenn alle notwendigen Kosten abgezogen sind, bleiben mir noch 100 Euro im Monat. Dann müssen die wohl dafür ausgegeben werden. Eigentlich wollte ich mit meinen Mädels in den Urlaub fahren, dass wird dann wohl auch wegfallen. Ja, ich weiß, dass Leben kann mies sein. Aber es überrennt mich einfach alles gerade... und ich hab Niemanden der mir irgendwie hilft bzw helfen kann. Ich seh mich gerade in 20 Jahren mit einem haufen Schulden dasitzen und komme seit ner Stunde aus Heulkrämpfen nicht mehr raus.


    Ich konnte immer gut mit Geld umgehen, auch anfangs mit meiner eigenen Wohnung noch. Nach und nach kam dann alles ganz anders, als geplant. Kosten, die ich nicht absehen konnte. Nun sind alle Polster weg, alle Rücklagen. Ich war einfach noch nie in so einer Situation, dass ich eh schon Schulden von 1200 Eur habe und das ganze sich jetzt noch mal mehr als verdoppeln wird. :°(


    Es tut mir leid, dass ich jammer. Ich weiß, ich kann das ändern, irgendwie. Mit dem Nebenjob wird es vielleicht werden. Falls ich den bekomme.


    Und das alles wegen einem blöden Zahn... :°( :°( :°(